M5 Ultra: Apples nächster Profi-Chip mit 36 Kernen entdeckt
Veröffentlicht: 19.07.2026 um 02:05 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Im jüngsten iOS-26.3-Beta-Code fanden Entwickler Hinweise auf die M5 Max und den M5 Ultra. Die Entdeckung vom 18. Juli 2026 bestätigt, dass der iPhone-Konzern seine professionellen Desktop- und Notebook-Plattformen weiter aufrüstet.
Neue Chip-Identifikatoren entdeckt
Der Entwickler Nicolás Alvarez analysierte den Code der aktuellen iOS-Beta und stieß auf zwei bislang unveröffentlichte Prozessoren mit den Bezeichnungen T6051 und T6052. Diese Identifikatoren sind den Plattformen H17C und H17D zugeordnet – nach Einschätzung von Branchenkennern handelt es sich um den M5 Max beziehungsweise den M5 Ultra.
Interessant: Der für eine „Pro"-Version übliche Code T6050 fehlte in dieser Beta. Ob Apple auf eine günstigere Variante verzichtet oder sie später nachreicht, bleibt offen.
Der M5 Ultra dürfte künftige Mac-Studio-Modelle antreiben. Erste technische Spezifikationen deuten auf 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne hin – bei Unterstützung von bis zu 768 Gigabyte Arbeitsspeicher. Diese Entwicklung passt zu aktuellen Updates von Softwarepartnern: Avid etwa veröffentlichte Anfang Juli Pro Tools 2026.4.1 mit offizieller Unterstützung für M5-Systeme.
Während Apple die Hardware-Leistung seiner Geräte massiv steigert, bleibt die effiziente Bedienung der Schlüssel zur Zeitersparnis. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen die 19 wichtigsten Tastenkürzel, mit denen Sie sofort schneller und flüssiger an Ihrem Mac arbeiten. 19 Mac-Shortcuts zur Zeitersparnis jetzt gratis herunterladen
Strategiewechsel bei M6 und M7
Während Apple die M5-Familie ausrollt, zeichnet sich ein bemerkenswerter Kurswechsel für die kommenden Jahre ab. Der Basis-M6 soll noch 2026 erscheinen und eine neu designte GPU mit bis zu 12 Kernen bieten. Die Speicherbandbreite steigt auf 200 GB/s – ein deutlicher Sprung gegenüber den 153 GB/s der Vorgängergeneration.
Doch Analysten rechnen damit, dass Apple bei der M6-Reihe auf Pro-, Max- und Ultra-Varianten verzichtet. Stattdessen konzentriere sich das Unternehmen auf die Entwicklung der M7-Familie. Der Grund: der wachsende Bedarf an lokaler KI-Rechenleistung.
Der M7-Basischip wird für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet und soll die Speicherbandbreite auf rund 240 GB/s erhöhen. High-End-Versionen wie der M7 Ultra könnten später sogar bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher unterstützen.
Neue Betriebssysteme und Hardware-Updates
Die Chip-Entdeckung fällt in eine intensive Testphase bei Apple. Am 18. Juli veröffentlichte der Konzern die ersten öffentlichen Betas von iOS 27 und macOS Golden Gate. Parallel dazu bringt der iOS-26.3-Zyklus neue Nachrichtenfunktionen: RCS-Kommunikation zwischen iPhone und Android wird künftig mit MLS-basierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. In den Konfigurationen mehrerer europäischer Netzbetreiber ist die Funktion bereits hinterlegt, aktiv ist sie aber noch nicht für alle Nutzer.
Die ständigen System-Updates bringen nicht nur neue Funktionen, sondern erfordern oft auch eine Anpassung der Sicherheitseinstellungen. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Leitfaden von Apple-Experte Detlef Meyer, wie Sie iOS-Updates stressfrei installieren und Ihre Privatsphäre optimal schützen. Kostenlosen Ratgeber für sichere iOS-Updates sichern
Im Einzelhandel läuft aktuell die Back-to-School-Aktion 2026. In den USA gibt es Geschenkkarten im Wert von bis zu 150 Euro beim Kauf ausgewählter Macs und iPads. In Indien läuft die Aktion noch bis zum 27. August – mit Rabatten auf das M5 MacBook Air und das iPad Pro sowie Zubehör wie AirPods oder dem Apple Pencil Pro.
Weitere Hardware-Updates stehen für dieses Jahr an: Ein iPad mini mit OLED-Display soll bis Oktober erscheinen, und das iPhone 18 Pro mit neuartiger 2-Nanometer-Chip-Architektur wird für den Herbst erwartet.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
