M5-Max-Chip, GPU-Leistung

M5-Max-Chip: GPU-Leistung vervierfacht sich gegenüber M4

06.06.2026 - 16:10:47 | boerse-global.de

Chrome erzielt auf dem M5-Max-MacBook Pro die höchsten je gemessenen Browser-Testergebnisse und übertrifft damit alle Konkurrenten.

Google Chrome: Rekord-Benchmarks auf dem MacBook Pro mit M5 Max
M5-Max-Chip - Apple MacBook Pro with an M5 chip, surrounded by digital performance data and futuristic blue and purple lighting. 06.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Google hat seinen Browser Chrome auf dem aktuellen MacBook Pro mit M5-Chip zur Bestform auflaufen lassen. Die Leistungswerte übertreffen alle Konkurrenten – inklusive Apples hauseigenem Safari.

Der Suchmaschinenriese verkündete am Donnerstag einen bedeutenden Erfolg: Chrome erzielte auf dem 16-Zoll-MacBook Pro mit M5-Max-Prozessor die höchsten jemals gemessenen Benchmark-Ergebnisse. Das Betriebssystem macOS 26.0.1 bildete die Basis für die Tests, bei denen Chrome alle anderen Mac-Browser hinter sich ließ.

Optimierungen unter der Haube

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Im Speedometer 3.1, einem Standardtest für die Reaktionsfähigkeit von Webanwendungen, erreichte Chrome 61 Punkte. Das sind fünf Prozent mehr als im Juni 2025. Noch deutlicher fiel der Sprung im JetStream 3 aus: 469 Punkte bedeuten eine Steigerung von zehn Prozent seit Jahresbeginn.

Die Verbesserungen verdankt der Browser einer Reihe von Eingriffen in die Kern-Engine. Google setzt auf „Fast Path"-Inlining und eine verbesserte Verarbeitung asynchroner Funktionen sowie von BigInt in der JavaScript-Engine. Hinzu kommen SIMD-Operationen (Single Instruction, Multiple Data) und eine effizientere Registerzuteilung in WebAssembly. Auch die Rendering-Engine Blink wurde überarbeitet – mit optimiertem querySelector-Caching, AAT-Shaping und SVG-Caching. Das Ergebnis: weniger Rechenaufwand und flüssigere Darstellung.

Die Kraft des M5 Max

Der Testrechner ist kein gewöhnliches Notebook. Das 16-Zoll-MacBook Pro wird vom M5-Max-Chip angetrieben, einer 18-Kern-CPU mit sechs Super- und zwölf Performance-Kernen. Die 40-Kern-GPU greift auf bis zu 128 GB RAM zurück, die Speicherbandbreite liegt bei atemberaubenden 614 GB/s.

Herzstück ist die sogenannte „Fusion Architecture", die zwei 3-Nanometer-Chips kombiniert. Erste Tests deuten auf eine Vervierfachung der GPU-Leistung gegenüber dem M4 Max hin. Im Vergleich zu M1-Serien-Chips soll die Multithread-Performance um das 2,5-Fache gestiegen sein. Jeder GPU-Kern verfügt über einen eigenen neuronalen Beschleuniger – das ermöglicht lokale KI-Modelle mit bis zu 122 Milliarden Parametern. Zur Ausstattung gehören Thunderbolt 5 (120 Gb/s), Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen MacBook-Pro-Modelle sind in verschiedenen Konfigurationen gelistet. In den USA kostet das 16-Zoll-Modell mit M5 Pro (18 Kerne CPU, 20 Kerne GPU) und 24 GB RAM rund 3.099 Euro. Die Spitzenversion mit M5 Max, 64 GB RAM und 2 TB Speicher liegt bei etwa 4.600 Euro. Alle Modelle bieten das Liquid-Retina-XDR-Display mit 1600 Nits Spitzenhelligkeit und einem Kontrastverhältnis von 1.000.000:1. Die 100-Wh-Akkus lassen sich mit 140 Watt USB-C laden.

Ausblick: Kommt das „MacBook Ultra"?

Branchenbeobachter und Analysten von Omdia spekulieren über ein noch leistungsstärkeres Modell. Das „MacBook Ultra" könnte mit hybriden OLED-Displays in 14,3 und 16,3 Zoll kommen, die von Samsung Display gefertigt werden sollen. Die Produktion der Panels soll im Juli 2026 anlaufen.

Wann das Gerät auf den Markt kommt, ist unklar. Einige Quellen nennen das dritte Quartal 2026, andere rechnen aufgrund von Engpässen bei Speicherchips erst mit Ende 2026 oder Anfang 2027. Das Ultra-Modell könnte zudem ein dünneres Gehäuse, Touchscreen-Funktionalität und die nächste Chip-Generation M6 Pro und Max auf 2-Nanometer-Basis bieten.

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