M4 Pro vs M5: Älterer Chip dominiert bei Mehrkern-Aufgaben
07.06.2026 - 21:41:53 | boerse-global.de
Der M4 Pro von Apple hält sich auch nach Erscheinen des neueren M5-Chips in professionellen Anwendungen klar an der Spitze. Benchmark-Tests vom 5. Juni 2026 zeigen: Der 2024 eingeführte Prozessor liegt bei Mehrkern-Aufgaben deutlich vorn – und das trotz des jüngeren Nachfolgers.
Benchmark-Dominanz: M4 Pro schlägt M5 deutlich
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Im Cinebench R23 erreicht der M4 Pro mit 12 CPU-Kernen und 16 GPU-Kernen stolze 19.288 Punkte. Der zehnkernige M5 kommt dagegen nur auf 13.299 Punkte. Auch im Geekbench 6 liegt der ältere Chip mit 20.124 Punkten klar vor dem M5 (17.874 Punkte).
Anzeige: Sie fragen sich, ob der M4 Pro oder M5 die bessere Wahl für Ihre Arbeit ist? Unser kostenloser Report liefert Benchmark-Zahlen, eine Checkliste für Profi-Anwendungen und eine klare Kaufempfehlung. Jetzt Chip-Vergleich anfordern
Der Grund für diese Überlegenheit liegt in der Hardware: Der M4 Pro bietet eine Speicherbandbreite von 273 GB/s und eine thermische Verlustleistung (TDP) von 45 Watt. Der M5 kommt hier nur auf 154 GB/s und 28 Watt. Zudem unterstützt der M4 Pro bereits PCIe 5.0, während der M5 auf PCIe 4.0 setzt.
Bei Single-Core-Aufgaben zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Hier profitiert der M5 von architektonischen Verbesserungen und erreicht im Cinebench R23 2.411 Punkte – der M4 Pro liegt bei 2.165 Punkten. Für alltägliche Arbeiten ist der neuere Chip also durchaus effizienter, doch wer rechenintensive Profi-Anwendungen nutzt, greift weiter zum M4 Pro.
KI-Fähigkeiten: Unterschiedliche Stärken
Im Bereich der künstlichen Intelligenz gehen die beiden Chips getrennte Wege. Der M5 besitzt eine leistungsfähigere Neural Engine mit 60 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS). Der M4 Pro kommt hier auf 38 TOPS.
Dennoch zeigt der M4 Pro in der Praxis starke Ergebnisse. In einem Open-Source-Projekt zur Bildannotation verarbeitete ein MacBook Pro mit M4 Pro und 24 GB RAM Bilder in etwa vier Sekunden pro Frame.
Wer noch höhere KI-Leistung benötigt, muss zum M5 Max greifen. Dieser Chip gilt als erster Consumer-Laptop-Prozessor, der KI-Modelle mit 122 Milliarden Parametern lokal ausführen kann – unterstützt durch bis zu 614 GB/s Speicherbandbreite.
MacBook Pro und Mac mini: M4 Pro als Mittelklasse-Star
Der M4 Pro bleibt die mittlere Leistungsoption in Apples Profi-Hardware. Im 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pro unterstützt er den High-Power-Modus, der bei anspruchsvollen Aufgaben wie 8K-Videobearbeitung oder 3D-Rendering die Lüfter hochfährt und maximale Leistung sichert.
Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M4 Pro ist ab 1.999 US-Dollar erhältlich. Noch kompakter wird es beim Mac mini: Das 2024 erschienene Modell mit M4 Pro bietet 12 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne im 5x5-Zoll-Format – inklusive drei Thunderbolt-5-Anschlüssen.
Anzeige: Wer bei der MacBook-Pro-Wahl den falschen Chip erwischt, verschenkt Leistung. Der M4 Pro dominiert bei Mehrkern-Aufgaben – unser Report zeigt, worauf es ankommt. Kostenlosen Chip-Vergleich sichern
Software und Ausblick: macOS 27 kommt
Apple treibt die Ablösung der Intel-Ära weiter voran. Das auf der WWDC im Juni 2026 vorgestellte macOS 27 setzt zwingend Apple Silicon voraus. Damit endet der Support für die letzten vier Intel-Mac-Modelle, darunter der Mac Pro von 2019 und der 27-Zoll-iMac von 2020.
Der M4 Pro bleibt von diesen Änderungen unberührt und wird von allen aktuellen Software-Features unterstützt. Parallel dazu optimieren Drittanbieter ihre Programme für die Apple-Architektur. Google etwa meldete kürzlich Rekordwerte für den Chrome-Browser auf M5-Hardware – ein Speedometer-3.1-Score von 61. Diese Verbesserungen kommen auch M4-Pro-Nutzern mit macOS 26.0.1 und neuer zugute.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
