Low-Carb-Studie, Gewichtsverlust

Low-Carb-Studie: 5,2 kg Gewichtsverlust bei Typ-2-Diabetikern belegt

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 11:30 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Aktuelle Forschung belegt Wirksamkeit von Low Carb bei Diabetes. Neue Abnehm-Medikamente zeigen hohe Erfolge, aber auch Nebenwirkungen.

Abnehmen 2026: Neue Studien zu Low Carb, Medikamenten und Achtsamkeit
Ein Teller mit gesundem, farbenfrohem Essen neben einem Tablet, das ein digitales Rezept anzeigt, in einer modernen Küche. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Neue Studien liefern nun klare Daten, was wirklich wirkt.

Digitale Helfer und Rezeptsammlungen

Ein großer Lebensmitteldiscounter stellt aktuell über 700 Rezepte online – von kalorienarmen gefüllten Eiern mit 160 Kilokalorien bis zu energiereicheren Gerichten. Im Juli 2026 kamen spezielle Listen mit Gerichten unter 400 Kilokalorien dazu, darunter Gemüsecurry, Szegediner Gulasch und Sauerkrautsuppe.

Für den Sommer empfehlen Fachmedien wasserreiche Lebensmittel und leichte Küche. Ein Gesundheitsmagazin aktualisierte im Juni 2024 entsprechende Konzepte mit Thunfisch-Quark-Salatwraps oder Grillgemüse-Bowls. Die Bandbreite der Ratgeber reicht von Intervallfasten über die DASH-Diät bis zur FODMAP-Ernährung und Basenfasten.

Low Carb: Studie belegt Erfolg bei Diabetes

Die medizinische Forschung liefert neue Belege für kohlenhydratreduzierte Ernährung. Eine 2026 im Fachjournal BMJ Nutrition veröffentlichte Studie untersuchte 48 Typ-2-Diabetiker über sechs Monate. Ergebnis: Die Teilnehmer nahmen durchschnittlich 5,2 Kilogramm ab, der BMI sank von 30,6 auf 28,8. Auch der Langzeitblutzuckerwert normalisierte sich signifikant.

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Parallel rücken Medikamente in den Fokus. Eine Meta-Analyse von 262 Studien im British Medical Journal verglich Gewichtsreduktionsmedikamente bei fast 100.000 Erwachsenen. Besonders effektiv: Tirzepatid und CagriSema mit einem Gewichtsverlust von knapp 15 Prozent. Die Forscher stellten jedoch nach einem Jahr keine klinisch relevante Verbesserung der Lebensqualität fest. Häufige Nebenwirkungen: Magen-Darm-Beschwerden und Müdigkeit.

Eine Analyse in JAMA Network Open deutet zudem darauf hin, dass bestimmte Diabetes-Medikamente wie SGLT2-Inhibitoren das Alzheimer-Risiko um 43 Prozent senken können. Seit Juli 2026 sind in der EU neue Bluttests zur Alzheimer-Früherkennung verfügbar. Für August 2026 wird die Markteinführung einer oralen Semaglutid-Tablette erwartet.

Weniger Kalorienzählen, mehr Achtsamkeit

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Neue Ansätze gehen jenseits des klassischen Kalorienzählens. Die Universität Gießen startet unter Prof. Ulrike Gisch im November 2026 eine Pilotstudie zum EASE-Ansatz. Das Programm setzt auf intuitives Essen, Achtsamkeit und weniger Stigmatisierung bei 40 adipösen Teilnehmern. Getestet wird die gewichtsneutrale Herangehensweise im Vergleich zu Standardprogrammen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

In der Praxis diskutieren Experten zudem eine Gehmethode mit rhythmischer Atmung – empfohlen für Personen ab 40 Jahren oder in der Menopause. Ein im Juli 2026 veröffentlichter Beitrag beschreibt einen achtstufigen Atemzyklus während moderater Bewegung. Ernährungsberater betonen außerdem den gezielten Austausch von Lebensmitteln durch kalorienärmere Alternativen für eine langfristige Gewichtsreduktion ohne strikten Verzicht.

Historische Schätze und neue Kochbücher

Der Buchmarkt spiegelt das anhaltende Interesse an spezialisierter Ernährung. Im Juli 2026 erscheint eine siebenbändige Reihe von Marion Schanné zur ungarischen Küche – von Suppen bis Desserts. Auch traditionelle Hausfrauenrezepte bleiben präsent, wie ein bereits 2023 veröffentlichter Band von Margrit Teunis zeigt.

Ein besonderer historischer Fund: Die Nationalbibliothek Israels erwarb ein seltenes Exemplar des ersten koscheren Kochbuchs aus England von 1846. Das Werk „The Jewish Manual of Modern Cookery“ wird Lady Judith Montefiore zugeschrieben und enthält frühe Rezepte für jüdische Käsekuchen. Es illustriert die historische Entwicklung ernährungsphysiologischer Traditionen.

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