Loop für macOS: Kostenloses Open-Source-Tool ordnet Fenster per Radialmenü
Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 06:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Fensterverwaltung gehört zu den am häufigsten nachgerüsteten Funktionen unter macOS, da das Betriebssystem selbst nur eingeschränkte Bordmittel bietet. Mit Loop steht nun ein kostenloses Open-Source-Tool für macOS 13 und neuer bereit, das Fenster über ein radiales Menü steuert, wie ein Bericht von netorginfo.com beschreibt.
Steuerung per Radialmenü
Das Prinzip von Loop unterscheidet sich von klassischen Tastenkombinationen: Nutzer halten eine Trigger-Taste gedrückt und bewegen die Maus in eine von acht Richtungen, um Fenster zu verschieben, zu skalieren oder in vordefinierte Layouts einzupassen.
Vor der endgültigen Anwendung zeigt das Tool eine Vorschau der geplanten Aktion an. Für die optische Anpassung stehen mehrere Themes zur Verfügung, die laut dem Bericht von klassisch bis hin zu einer Cyberpunk-Optik reichen.
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Zum Funktionsumfang gehören außerdem das Staging von Fenstern am Bildschirmrand, eine Anbindung über URL-Scheme und AppleScript sowie Unterstützung für Trackpad-Eingaben. Wer bestimmte Anwendungen von der automatischen Fensterverwaltung ausschließen möchte, kann eine App-Ausschlussliste pflegen.
Installation und Berechtigungen
Loop lässt sich laut dem Bericht entweder über den Befehl „brew install loop" oder per Git-Clone installieren. Für den Betrieb benötigt die Anwendung Zugriff auf die Bedienungshilfen sowie die Berechtigung zur Bildschirmaufnahme. Wer auf die radiale Steuerung verzichten möchte, kann das entsprechende Menü in den Einstellungen deaktivieren und stattdessen andere Bedienwege nutzen.
Kostenvergleich mit etablierten Tools
Ein zentrales Argument für Loop ist der Preis: Während das Tool kostenlos und quelloffen ist, verlangen etablierte Alternativen für vergleichbare Funktionen Geld. Laut dem Bericht kostet Rectangle Pro 9,99 US-Dollar, Magnet schlägt mit 4,99 US-Dollar zu Buche, und Moom liegt bei 15,00 US-Dollar. Alle drei genannten Alternativen sind zudem closed source, während Loop seinen Quellcode offenlegt.
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Dieser Unterschied dürfte insbesondere für Nutzer relevant sein, die aus Datenschutz- oder Kostengründen auf proprietäre Systemwerkzeuge verzichten möchten. Da Loop tief in die Systemsteuerung eingreift – über Bedienungshilfen und Bildschirmaufnahme –, dürfte die Offenlegung des Quellcodes für sicherheitsbewusste Anwender ein zusätzliches Argument sein, das bei geschlossenen kommerziellen Lösungen fehlt.
Mit seinem Ansatz reiht sich Loop in eine wachsende Zahl von Community-Projekten ein, die versuchen, Lücken in der macOS-Fensterverwaltung zu schließen, ohne dafür ein Abonnement oder eine Einmalzahlung zu verlangen. Für Nutzer, die bislang auf kostenpflichtige Tools wie Rectangle Pro, Magnet oder Moom gesetzt haben, bietet das Tool damit eine kostenfreie Alternative mit vergleichbarem Funktionsumfang bei der Fensterorganisation.
