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Lokale KI auf Ryzen AI Max: Perplexity-Agenten brauchen keine Credits

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 23:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Perplexity ermöglicht lokale KI-Abläufe auf unterstützten AMD-Systemen; AMD stellte zudem die Ryzen AI Max 400 Series mit bis zu 192 GB Speicher vor.

Perplexity Computer läuft auf AMD Ryzen AI Max PCs lokal
Nahaufnahme einer hochmodernen Silizium-Wafer-Struktur in einem sterilen, technologisch geprägten Laborumfeld. Illustration mit AI erstellt.

Perplexity hat seinen Portable Computer für Windows auf unterstützten PCs mit Prozessoren der AMD Ryzen AI Max Series bereitgestellt, einschließlich der AMD Ryzen AI Halo Developer Platform. Damit können Anwender lokale Aufgaben und wiederkehrende Arbeitsabläufe direkt auf dem eigenen Rechner durchführen, ohne dafür Perplexity Computer Credits für die Inferenz aufwenden zu müssen.

Lokale Agenten und Workflow-Automatisierung

Die Software ermöglicht es lokalen KI-Agenten, mit angebundenen Programmen und auf dem System gespeicherten Dateien zu interagieren. Nutzer können Prozesse entweder manuell anstoßen oder wiederkehrende Aufgaben planen, die vollständig auf dem lokalen Endgerät ausgeführt werden.

Jack Huynh, Senior Vice President und General Manager der Computing and Graphics Group bei AMD, bezeichnete diesen Schritt laut Unternehmensangaben als Beginn einer neuen Ära, in der sich der Personal Computer von einem reinen Werkzeug zu einem intelligenten Partner entwickle.

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AMD hatte bereits im Jahr 2023 erste KI-PCs mit einer dedizierten NPU in einem x86-Prozessor vorgestellt und 2025 sogenannte Agentic PCs für lokal operierende KI-Agenten eingeführt.

Hardware-Architektur für anspruchsvolle Modelle

Die technische Grundlage der Ryzen AI Max Series kombiniert Zen-5-Prozessorkerne, RDNA-3.5-Grafikeinheiten und eine XDNA-2-NPU. Am 24. September 2026 bekannt gewordenen Leistungswerten zufolge erzielt der Ryzen AI Max 395 im CINEBENCH R23 Multi-Core über 35000 Punkte, während die RDNA-3.5-Grafikeinheit mit 40 Compute Units über 11000 Punkte im 3DMark TIME SPY erreicht.

Die KI-Leistung liegt rund 30 Prozent über der Vorgängergeneration, und die XDNA-2-NPU erreicht eine bis zu zehnfach höhere Energieeffizienz gegenüber traditionellen Hauptprozessoren.

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Bei einer Unterstützung von bis zu 128GB Vierkanal-LPDDR5x-8000MT/s erlaubt die Unified Memory Architecture, bis zu 96GB als dedizierten Grafikspeicher zuzuweisen, wodurch Modelle wie GPT-OSS-120B lokal lauffähig sind. Als Schnittstellen stehen Dual-USB4 und Oculink zur Verfügung.

Ergänzend dazu stellte AMD die Ryzen AI Max 400 Series unter dem Codenamen Gorgon Halo als Nachfolger der Serie 300 (Strix Halo) vor. Die Obergrenze für den gemeinsamen LPDDR5X-Arbeitsspeicher steigt in dieser Generation von 128GB auf 192GB, wovon sich bis zu 160GB als Grafikspeicher für die integrierte GPU reservieren lassen.

Nach Angaben von AMD handelt es sich um den weltweit ersten x86-Client-Prozessor, der große Sprachmodelle mit über 300 Milliarden Parametern lokal verarbeiten kann.

Die Serie umfasst unter anderem die Modelle Ryzen AI Max+ PRO 495 mit 16 Kernen, 32 Threads, einem Boost-Takt von 5,2 GHz, 40 Compute Units und einer NPU-Leistung von 55 TOPS sowie die Varianten PRO 490 mit 12 Kernen und PRO 485 mit 8 Kernen. Für Entwickler plant AMD künftig ein eigenes System mit dem Flaggschiff 495 und 192GB Gesamtspeicher.

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