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Logic Pro 13: Apples KI-Assistent ist an Creator Studio gebunden

Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 08:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Logic Pro 13 bietet neue KI-Werkzeuge; der Intelligent Assistant bleibt dem Creator-Studio-Abo auf Apple-Silicon-Macs vorbehalten.
Ein modernes Tonstudio mit professionellen Lautsprechern und akustischer Wandverkleidung bei sanfter blauer Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt.

Apple hat mit der Auslieferung der angekündigten Aktualisierungen für das Softwarepaket Creator Studio begonnen. Den Auftakt macht die Musikproduktionssoftware Logic Pro, die sowohl als Creator-Studio-Version als auch als Einmalkauf aktualisiert wird. Wie aus Berichten hervorgeht, sollen die übrigen Anwendungen des Pakets schrittweise im weiteren Verlauf des Monats November 2026 folgen.

Intelligenter Assistent und neue Werkzeuge in Logic Pro 13

Mit der Version Logic Pro 13 integriert Apple eine Beta-Version des Intelligent Assistant, der auf Modellen von Apple und OpenAI aufsetzt. Der Assistent unterstützt Anwender beim Starten von Projekten, bei der Konfiguration von Gesangsspuren sowie bei der Navigation durch Arbeitsabläufe.

Zudem kann das System Audiospuren anlegen, umbenennen und einfärben, Plug-ins einbinden, Effekte modifizieren, Marker setzen sowie Step-Sequencer-Muster und Akkordfolgen generieren. Die Nutzung des Assistenten ist mit monatlichen Limits versehen, wobei zusätzliche Kapazitäten kostenpflichtig nachgebucht werden können.

Laut den Versionshinweisen zu Logic Pro 13.0 setzt der KI-Assistent zwingend ein Abonnement von Apple Creator Studio, einen Mac mit Apple Silicon sowie mindestens macOS 27 voraus. In der regulären Einmalkauf-Version ist die Funktion nicht enthalten. Diese Koppelung an das Abonnement war bei Apples ursprünglicher Ankündigung im Oktober 2026 noch nicht genannt worden.

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Abseits der KI-Funktionen bringt Logic Pro 13 eine überarbeitete Benutzeroberfläche im Liquid-Glass-Design sowie einen einheitlichen Browser mit, der Sound-Bibliotheken, eigene Samples, Presets und Splice-Töne über eine natürlichsprachige Suche und automatische Klassifizierung zugänglich macht.

Der integrierte Stem Splitter trennt nun gezielt Schlagzeugelemente wie Kick, Snare, Hi-Hat, Toms und Becken. Hinzu kommen eine neu gestaltete Spielfläche mit Akkordleisten und Drum-Pads, Sidecar-Unterstützung für das iPad als Controller, Mehrfachauswahl im Step-Sequencer sowie ein Soundpaket des Produzenten Sergio George.

Neuerungen für Video, Grafik und Büroanwendungen

Parallel zu Logic Pro erhält Pixelmator Pro eine Funktion zum generativen Füllen per Texteingabe, die Lichtstimmungen, Perspektiven und Texturen automatisch anpasst; weitere Bildbearbeitungswerkzeuge mit generierbaren Formen sind für Dezember geplant.

Für Final Cut Pro auf dem Mac stehen erweiterte MotionVFX-Inhalte, ein Medienkatalog für Stock-Inhalte, Timeline-Bearbeitungen in Kombination mit Pixelmator Pro sowie automatische Transkriptionen in 23 Sprachen an.

Das Animationsprogramm Motion wird mit Plug-ins für Color Grading und 3D-Kameratracking erweitert, während das Kodierungswerkzeug Compressor nun Videomaterial im Kinomodus des iPhone 18 Pro und iPhone Duo verarbeitet. Die Whiteboard-App Freeform erhält neue Textstile und Hintergrundfarben.

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Auch die Büroprogramme Keynote, Pages und Numbers stattet Apple mit KI-Assistenten auf Basis von Apple- und OpenAI-Modellen aus. Diese analysieren den Dokumentenkontext und erlauben über eine MCP-Schnittstelle das Lesen und Bearbeiten geöffneter Dateien durch externe Software-Agenten. Zusätzliche Nutzungskontingente für diese Büroassistenten lassen sich für 49,99 US-dollar erwerben. Zudem führt Keynote das dateibasierte Austauschformat .keyx ein.

Preise und Abonnementmodelle

Das Creator-Studio-Abonnement kostet 12,99 US-Dollar pro Monat oder 129 US-Dollar im Jahr; im Bildungsbereich liegen die Preise bei 2,99 US-Dollar monatlich beziehungsweise 29,99 US-Dollar jährlich. In Japan beträgt die Gebühr 1.780 Yen im Monat oder 17.800 Yen pro Jahr, in China 38 Yuan monatlich beziehungsweise 380 Yuan jährlich.

Die Kaufversionen bleiben parallel bestehen: Final Cut Pro schlägt mit 299,99 US-Dollar zu Buche, Logic Pro mit 199,99 US-Dollar, während Pixelmator Pro, Motion und Compressor jeweils für 49,99 US-Dollar sowie MainStage für 29,99 US-Dollar erhältlich sind.

Kostenfreie Basisversionen von Keynote, Pages, Numbers und Freeform beinhalten die neuen Funktionen nicht in vollem Umfang. Bereits am 27. Oktober 2026 hatte Apple das Update im Rahmen einer Hardware-Präsentation mit neuen iMacs und einem MacBook Pro mit M6-Chip in Aussicht gestellt.

Mehr zum Thema bei MacRumors: „Apple Creator Studio App Updates Rolling Out, Starting With Logic Pro“

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