Linux-Kernel, Xiaomis

Linux-Kernel 6.18: Xiaomis Redmibook erhält offiziellen Treiber

Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 20:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Linux-Kernel 6.18 integriert offiziell Treiber für Xiaomis Redmibook-Reihe. Auch Razer, Valve und Spiele-Kompatibilität profitieren von Neuerungen.

Linux 6.18: Offizielle Treiber-Unterstützung für Xiaomis Redmibook
Nahaufnahme einer hinterleuchteten Laptop-Tastatur mit Fokus auf die Tasten 'Fn' und 'AI', die neue Linux-Kernel-Hardwareunterstützung darstellt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Linux-Kernel 6.18 bringt lang erwartete Kompatibilität für Xiaomis Redmibook-Reihe. Möglich macht dies der neue „redmi-wmi"-Treiber des Entwicklers Gladyshev Ilya, der im platform-drivers-x86-next-Zweig integriert wurde.

Bislang mussten Nutzer der Laptops auf manuelle Workarounds zurückgreifen oder auf essentielle Hardwarefunktionen verzichten. Der Treiber schließt diese Lücken nun offiziell. Zu den unterstützten Funktionen gehören die Fn-Tasten, die Tastatur-Hintergrundbeleuchtung sowie der spezielle KI-Button, der im System als KEY_ASSISTANT erkannt wird.

Razer und Valve treiben Linux-Kompatibilität voran

Während Xiaomi seine Linux-Integration verbessert, arbeiten auch andere Hersteller an einer besseren Unterstützung. Razer testet derzeit sein High-End-Notebook Blade 18 – mit einem Preis von rund 5.000 Euro – für eine offizielle Ubuntu-Zertifizierung. Eine Linux-Version der Razer-Synapse-Software wurde bislang jedoch nicht angekündigt.

Parallel dazu haben Valve und Collabora das Linux-Ökosystem auf spezialisierte Hardware ausgeweitet. Mit Holo Core veröffentlichen sie einen Proof-of-Concept-Port von Arch Linux für die ARM-Architektur, der speziell für das Steam-Frame-VR-Headset entwickelt wurde. Das Team nutzte dabei eigene CI-Tools, um die Build-Historie nachzuspielen. Binärpakete, Quelltexte und ein Docker-Container stehen zur Vorschau bereit.

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DXVK und D7VK: Leistungssprünge für Spiele

Die Grafik-Übersetzungsschicht DXVK 3.0.2 behebt mehrere technische Probleme. Dazu gehören Leistungseinbrüche in Titeln wie „Dying Light: The Beast" bei Nutzung von FSR sowie GPU-Abstürze in „Granblue Fantasy Relink" auf Nvidia-Hardware. Eine neue Umgebungsvariable erleichtert zudem die Fehlersuche bei GPU-Hangs.

Noch deutlicher fällt das Update für D7VK 2.0 aus. Durch die Neuausrichtung auf DXVK 3.0.2 verdoppelt sich die Framerate in CPU-lastigen Szenarien älterer Direct3D-Spiele. In Tests stieg die Bildrate von rund 19,8 auf 60 FPS.

Sicherheitsupdates und Systempflege

Die Linux-Community hat mehrere kritische Sicherheitslücken geschlossen:

  • SUSE und openSUSE: Vier Kernel-Schwachstellen mit CVSS-Werten bis zu 8,5 wurden in SLE 15 SP6 und openSUSE Leap 15.6 behoben. Sie betrafen die Bereiche HID, Kryptographie und Netzwerk-Scheduling. Live-Patches ermöglichen Updates ohne Neustart.
  • Rocky Linux: Sicherheitsupdates für die Versionen 8 und 9 schließen Lücken in der Jackson-Bibliothek und den hplip-Komponenten.
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  • KDE Plasma 6.8: Die Desktop-Umgebung führt automatische Schatten und Umrandungen für clientseitig dekorierte Fenster ein – eine Verbesserung speziell für Anwendungen wie Steam und Discord.
  • RebeccaBlack OS: Die Wayland-basierte Testdistribution wurde auf Debian Trixie aktualisiert und unterstützt nun den Linux-Kernel 6.19. Neu ist die DRM-Panic-QR-Code-Funktion, die bei Systemdiagnosen hilft.

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