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Link to Windows: Android-Nutzer sperren PC jetzt per Smartphone

29.06.2026 - 22:25:35 | boerse-global.de

Microsofts Link-to-Windows-App erlaubt das Fernsperren des PCs via Internet. Die Funktion ist Teil aktueller Windows-11-Updates.

Android-Nutzer sperren Windows-PC jetzt per Smartphone
Link - Smartphone-Bildschirm mit Schloss-Symbol, unscharfer Desktop-PC im Hintergrund, symbolisiert Remote-PC-Sicherheit. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Android-Nutzer können künftig ihren Windows-Rechner per Knopfdruck aus der Ferne sperren. Die neue Funktion ist Teil der Link-to-Windows-App.

Microsoft hat eine Sicherheitsfunktion für seine „Link to Windows"-Anwendung veröffentlicht. Sie erlaubt es Android-Nutzern, ihren PC über das Smartphone zu sperren. Das Update rollt seit Ende Juni 2026 aus.

Netzwerkbasierte Sicherheitssteuerung

Die neue „Lock PC"-Funktion arbeitet über das Internet und nicht wie bisher über Bluetooth. Das bedeutet: Nutzer können den Befehl auslösen, selbst wenn sie nicht in der Nähe ihres Computers sind. Voraussetzung ist eine aktive Daten- oder WLAN-Verbindung auf beiden Geräten. Laut technischen Dokumentationen bleibt der Sperr-Button ausgegraut, wenn keine Verbindung steht.

Um die Funktion zu nutzen, müssen Anwender die „Remote PC Controls" in den Windows-Einstellungen aktivieren. Das Feature ist kostenlos über den Google Play Store verfügbar – allerdings nur für Android-Nutzer. Eine Unterstützung für iPhones gibt es bislang nicht.

Bereits 2022 nutzten mehr als 30 Prozent der Windows-Anwender in den USA den „Phone Link"-Dienst, der die Grundlage für diese Fernverbindung bildet.

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Integration in Windows 11-Updates

Die Fernsperrung ist Teil einer Reihe von Neuerungen für Windows 11. Auf der Entwicklerkonferenz Build 2026 zeigte Microsoft lokale KI-Modelle, die auf über 500 Millionen PCs laufen sollen. Diese KI-Agenten können Aufgaben per Sprachbefehl automatisieren – etwa Jira-Tasks zusammenfassen oder Systemeinstellungen anpassen.

Ebenfalls behoben: ein Bug, der zu langsamen Systemabschaltungen führte. Der Fix war Teil eines optionalen Updates vom Juni 2026. Für Gamer gibt es einen dedizierten „Xbox Mode", der Systemressourcen für Vollbild-Spiele optimiert und den Xbox Wireless Controller unterstützt.

Längere Unterstützung für Windows 10

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Microsoft hat auch den Zeitplan für Windows 10 angepasst. Das „Extended Security Updates"-Programm (ESU) läuft nun bis zum 12. Oktober 2027 – ein Jahr länger als ursprünglich geplant.

Das ESU-Programm richtet sich an Nutzer, die nach dem offiziellen Support-Ende im Oktober 2025 auf Windows 10 geblieben sind. Sie erhalten weiterhin kritische Sicherheitsupdates. Die Teilnahme kostet eine einmalige Gebühr von 30 Euro. Die Verlängerung gibt Unternehmen und Privatnutzern mehr Zeit für den Umstieg auf Windows 11.

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