LiDAR-Sensoren, Smartphones

LiDAR-Sensoren: Smartphones sehen bald um die Ecke

23.05.2026 - 21:32:13 | boerse-global.de

MIT-Forscher zeigen, wie Smartphone-LiDAR Objekte außerhalb des Sichtfelds erkennt. Die Technik könnte AR und Navigation revolutionieren.

LiDAR-Sensoren: Smartphones sehen bald um die Ecke - Foto: über boerse-global.de
LiDAR-Sensoren: Smartphones sehen bald um die Ecke - Foto: über boerse-global.de

Forscher des MIT Media Lab haben eine bahnbrechende Technik entwickelt: Mit handelsüblichen Smartphone-Sensoren lassen sich Objekte außerhalb des Sichtfelds erkennen.

Die am 23. Mai 2026 veröffentlichte Studie zeigt einen völlig neuen Einsatz für die LiDAR-Hardware (Light Detection and Ranging), die in aktuellen Premium-Smartphones verbaut ist. Statt nur direkt sichtbare Objekte zu erfassen, analysiert das System Lichtpulse, die von sekundären Oberflächen wie Wänden oder Böden reflektiert werden. So lässt sich die Form und Position versteckter Gegenstände rekonstruieren.

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Die Technik, bekannt als „Non-Line-of-Sight"-Bildgebung (NLOS), ermöglicht drei Kernfunktionen: Objekterkennung, Formrekonstruktion und verbesserte Kamera-Selbstlokalisierung. Während herkömmliche Sensoren eine direkte Sichtlinie benötigen, kann das Gerät nun Umgebungen „wahrnehmen", die physisch verdeckt sind.

Revolution für Augmented Reality und Navigation

Die Auswirkungen für mobile Kommunikation und erweiterte Realität sind enorm. Branchenanalysten sehen Potenzial für autonome Navigationshilfen oder Sicherheitsanwendungen für Fußgänger. Besonders bemerkenswert: Die Forscher haben den Code veröffentlicht, und die nötige Hardware lässt sich Berichten zufolge für unter 50 Euro nachbauen.

Software-Updates schließen Sicherheitslücken

Parallel zu diesen Hardware-Fortschritten hat Apple Anfang Mai sein Betriebssystem aktualisiert. Am 11. Mai erschien iOS 26.5 – ein umfangreiches Update mit rund 8,73 GB Größe, das 52 Sicherheitslücken schloss. Darunter befand sich die als kritisch eingestufte Schwachstelle CVE-2026-28950.

Das Update brachte auch praktische Neuerungen: einen Metadaten-Entferner für Fotos und verbesserte Standortverwaltung in Karten-Apps. Am 23. Mai folgte mit iOS 26.4.1 ein weiteres Sicherheits-Update, das den „Diebstahlschutz" automatisch aktiviert. Diese Funktion verlangt Face-ID-Authentifizierung für kritische Aktionen, sobald das Gerät einen unbekannten Standort erkennt.

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KI-gestützte Barrierefreiheit in iOS 27

Bereits am 21. Mai wurden Pläne für das nächste große Betriebssystem-Update bekannt: iOS 27 soll Künstliche Intelligenz nutzen, um Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Geplant sind eine sprachgesteuerte Steuerung mit natürlicher Sprachverarbeitung und ein „Accessibility Reader" für komplexe Texte.

Die Integration von LiDAR-Daten – wie sie die MIT-Forscher erforschen – könnte Sehbehinderten über Assistenztechnologien wie VoiceOver oder Magnifier eine deutlich umfassendere Umgebungswahrnehmung bieten. Eine Vorschau auf iOS 27 wird für die WWDC am 8. Juni 2026 erwartet.

Technische Hürden und Verbindungsschwierigkeiten

Trotz aller Fortschritte kämpft die aktuelle Hardware-Generation mit Problemen. Im Mai 2026 häuften sich Berichte über Verbindungsabbrüche beim iPhone 17 Air nach Ladevorgängen. Die Ursache: eine Kombination aus SIM-Kartenschacht-Design und Firmware-Fehlern. Zudem besteht seit September 2025 ein Problem mit der Kalendersuche, von dem rund 77 Prozent der Nutzer betroffen sind.

Ein Wartungs-Update iOS 26.5.1 wurde am 22. Mai in internen Logs gesichtet und soll bis Ende Mai Stabilitätsverbesserungen bringen. Auch Meta ist aktiv: Der Konzern testet neue WhatsApp-Funktionen, darunter „Nach dem Lesen"-Optionen für temporäre Nachrichten und eingeschränkte Sichtbarkeit von Status-Updates.

Zukunft: Das Smartphone als räumlicher Computer

Die Kombination aus NLOS-Forschung und kommenden Software-Updates deutet auf eine Zukunft hin, in der Mobilgeräte als umfassende räumliche Computer agieren. Auf der WWDC 2026 werden weitere Details zu „Apple Intelligence" und dessen Zusammenspiel mit LiDAR und Kamera-Hardware erwartet.

Gerüchte über ein faltbares „Ultra"-Gerät mit 7,8-Zoll-Display und Flüssigmetall-Konstruktion halten sich hartnäckig – ein möglicher Launch im Herbst 2026. Mit sinkenden Kosten für Hochpräzisionskomponenten und öffentlich verfügbarem Forschungscode dürfte die Grenze zwischen direkter Fotografie und Umgebungswahrnehmung zunehmend verschwinden.

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