Lenovo Xiaoxin Air 13: 1,1-kg-Notebook konkurriert mit MacBook Neo
Veröffentlicht: 11.07.2026 um 19:43 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Der chinesische PC-Hersteller Lenovo hat heute zwei neue Notebooks vorgestellt, die es direkt mit Apples MacBook Neo aufnehmen sollen. Die Modelle Xiaoxin Air 13 und Lecoo Air 14 setzen auf maximale Mobilität und hochauflösende Displays – und das zu deutlich niedrigeren Preisen.
Xiaoxin Air 13: Leicht, schnell und farbtreu
Das Xiaoxin Air 13 kommt mit einem 13,3-Zoll-IPS-Display, das mit 120 Hertz Bildwiederholrate und 400 Nits Helligkeit aufwartet. Der Bildschirm deckt den kompletten sRGB-Farbraum ab – ein klarer Vorteil für alle, die farbgenau arbeiten müssen. Angetrieben wird das Gerät vom Intel Core 5 320 aus der Wildcat-Lake-Serie, unterstützt von 16 Gigabyte RAM und einer 512-Gigabyte-SSD, die sich aufrüsten lässt.
Mit gerade einmal 1,1 Kilogramm Gewicht und einer Dicke von 14,3 Millimetern zählt das Notebook zu den Leichtgewichten seiner Klasse. Zur Ausstattung gehören eine Infrarotkamera für die Gesichtserkennung, ein 54,7-Wh-Akku sowie Anschlüsse wie zwei USB-C, zwei USB-A, HDMI, ein microSD-Kartenslot und eine Klinkenbuchse. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 870 Euro.
Lecoo Air 14: Das günstige Leichtgewicht
Noch einen Schritt weiter in Sachen Portabilität geht das Lecoo Air 14. Es wiegt nur 990 Gramm und ist 12,95 Millimeter flach. Der Preis: umgerechnet etwa 600 Euro. Dafür gibt es einen Intel Core 5 315, 12 Gigabyte LPDDR5-RAM und eine 512-GB-SSD. Das Display löst mit 1920x1200 Pixeln auf, bietet 60 Hertz und 300 Nits Helligkeit. Der 50-Wh-Akku soll laut Hersteller bis zu 16,8 Stunden Büroarbeit durchhalten und lässt sich per USB-C mit bis zu 100 Watt laden.
Bereits gestern hatte Lenovo eine leistungsstärkere Variante angekündigt: das Lecoo Air 14 LNL mit Intel Core Ultra 5 228V (Lunar Lake), einem 2,8K-Display mit 120 Hertz und 450 Nits sowie einem 80-Wh-Akku, der für 21 Stunden Büronutzung ausgelegt sein soll.
Das Xiaoxin Air 13 wiegt nur 1,1 kg, hat ein 120-Hz-Display und kostet rund 870 Euro – eine echte Alternative zum MacBook Neo. Unser Report zeigt den direkten Vergleich und verrät, worauf Sie beim Kauf eines leichten Notebooks achten sollten. Jetzt kostenlosen Vergleichs-Report anfordern
ThinkPad-Reihe bekommt Wildcat-Lake-Prozessoren
Neben den Konsumenten-Modellen hat Lenovo auch neue Hardware für Geschäftskunden vorgestellt. Die ThinkPad E14 Gen 8 und E16 Gen 4 sind die ersten ThinkPads mit Intel-Wildcat-Lake-Chips – vom Core 5 315 bis zum Core 7 350. Die Prozessoren verfügen über sechs Kerne (zwei Performance- und vier Effizienzkerne) sowie Xe3-Grafikeinheiten.
Die neuen ThinkPads unterstützen bis zu 32 Gigabyte DDR5-5600-RAM über einen einzigen SO-DIMM-Steckplatz. Das E14 Gen 8 bietet Display-Optionen bis zu 2880x1800 Pixeln bei 120 Hertz. Anschlussseitig sind zwei Thunderbolt-4-Ports, zwei USB-A, HDMI 2.1 und ein RJ-45-Ethernet-Anschluss an Bord.
Markt im Umbruch: Apple wächst, PC-Markt schrumpft
Die neuen Lenovo-Modelle kommen in einer schwierigen Phase für den PC-Markt. Laut aktuellen IDC-Zahlen sind die weltweiten PC-Auslieferungen im zweiten Quartal 2026 um 4,9 Prozent auf 68,2 Millionen Einheiten gesunken. Apple hingegen konnte seine Mac-Verkäufe um 10,1 Prozent auf 6,7 Millionen Geräte steigern.
Sie suchen ein leistungsstarkes Notebook, das den Rucksack nicht belastet? Das Xiaoxin Air 13 bringt nur 1,1 kg auf die Waage und bietet ein farbtreues 120-Hz-Display. In unserem Report erfahren Sie, wie es sich gegen das MacBook Neo schlägt und welche 5 Spartipps Ihnen den Kauf erleichtern. Leichtgewicht-Report jetzt sichern
Der im März 2026 eingeführte MacBook Neo gilt als Haupttreiber dieses Wachstums. Apples Marktanteil kletterte von 8,5 auf 9,9 Prozent. Während die PC-Branche unter geopolitischen Spannungen und steigenden Komponentenkosten leidet, hält Apple die Nachfrage selbst nach Preisanpassungen in einigen Regionen stabil.
Die gesamte Hardware-Branche kämpft zudem mit einem Speichermangel, der auf die hohe Nachfrage von KI-Rechenzentren zurückgeht. Marktforscher rechnen damit, dass diese Engpässe bis Anfang 2028 anhalten könnten – mit Folgen für Preise und Verfügbarkeit künftiger Notebooks aller Hersteller.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
