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LEGO Smart Play: Programmierbare Module erweitern Bausets ab März

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 16:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

LEGO erweitert sein Technikangebot mit Smart Play: Seit März 2026 sind in Deutschland Sets mit programmierbaren Licht- und Soundmodulen erhältlich.

LEGO Smart Play: Neue Technik-Sets bringen Programmieren ins Spiel
Bunte, ineinandergreifende Kunststoffbausteine auf einem hellen Schreibtisch in einer hellen, minimalistischen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Seit Beginn des Jahres 2026 hat die LEGO-Gruppe ihre Präsenz im Segment der technikorientierten Spielwaren durch die Einführung der Plattform LEGO Smart Play deutlich ausgebaut.

Die Technologie, die erstmals im Januar 2026 im Rahmen der Fachmesse CES vorgestellt wurde, integriert programmierbare Licht- und Soundmodule direkt in klassische Bausets. Damit erweitert das Unternehmen sein Angebot an zugänglichen Robotik- und Automatisierungs-Kits für ein breites Publikum.

Technologische Entwicklung und Plattform-Konzept

Die Plattform Smart Play markiert einen strategischen Schritt, um komplexe technische Funktionen wie Sensorik und automatisierte Abläufe in herkömmliche Bausysteme zu integrieren. Laut Berichten von Branchenbeobachtern steht dabei die einfache Programmierbarkeit der elektronischen Bauteile im Vordergrund.

Durch die Verknüpfung von Licht- und Soundkomponenten mit einer softwaregesteuerten Basis können Nutzer Bauwerke schaffen, die auf äußere Einflüsse reagieren oder vordefinierte Abläufe ausführen.

Dies rückt die Produktlinie in die Nähe professioneller Robotik-Baukästen, ohne dabei die vollständige Kompatibilität zum bestehenden System des Herstellers zu verlieren. Ziel der Plattform ist es, die Hürden für den Einstieg in die Welt der Automatisierung zu senken und technische Logik spielerisch zu vermitteln.

Marktverfügbarkeit und Portfolio in Deutschland

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Nach der initialen Ankündigung wurden die ersten Produkte, die auf dieser Technologie basieren, am 01.03.2026 im deutschen Handel eingeführt. Der Fokus der ersten Veröffentlichungen lag dabei insbesondere auf der Lizenzthematik Star Wars.

Das Sortiment gliedert sich in zwei wesentliche Segmente: die sogenannten All-in-One-Sets, die bereits alle notwendigen Steuerungskomponenten enthalten, und kompatible Sets, die für die Integration von Smart-Play-Hardware vorbereitet sind.

Im Bereich der All-in-One-Sets führt der Hersteller unter anderem folgende Modelle:
* Star Wars 75421: 473 Teile für 69,99 Euro
* Star Wars 75423: 581 Teile für 89,99 Euro
* Star Wars 75427: 962 Teile für 159,99 Euro

Strategische Erweiterung durch kompatible Bausätze

Ergänzend zu den Komplettsystemen wurde eine Reihe von Sets auf den Markt gebracht, die für die Smart-Play-Technologie optimiert sind, jedoch unterschiedliche Preispunkte und Komplexitätsgrade abdecken. Diese Sets ermöglichen es, vorhandene technische Komponenten flexibel einzusetzen oder das System schrittweise zu erweitern.

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Zu diesen Einheiten gehören das Set 75420 mit 215 Teilen für 39,99 Euro sowie das Set 75424 mit 347 Teilen für 49,99 Euro. In der mittleren Preisklasse finden sich die Sets 75422 mit 440 Teilen für 69,99 Euro sowie die umfangreicheren Modelle 75425 und 75426. Diese beiden Bausätze bestehen aus 666 beziehungsweise 885 Teilen und werden jeweils zu einem Preis von 99,99 Euro geführt.

Branchenanalysten werten diese differenzierte Preisstruktur als Versuch, die Automatisierungstechnik in verschiedenen Marktsegmenten zu etablieren und den Zugang zu programmierbaren Komponenten modular zu gestalten. Durch die Einbindung populärer Themenwelten in das Smart-Play-Ökosystem schafft der Hersteller zudem neue Anreize für eine technikinteressierte Käuferschicht.

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