LED-Maske, CurrentBody

LED-Maske von CurrentBody: 750 Dioden und sechs Lichtwellenlängen

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 20:00 Uhr | Redaktion boerse-global.de

CurrentBody kombiniert sechs Lichtbereiche mit einer Dosisanpassung für die Haut. Das Gerät kostet 589,99 Euro; der Artikel beleuchtet auch Studien zur Rotlichttherapie.

CurrentBody bringt LED-Gesichtsmaske mit 750 Dioden auf den Markt
Ein minimalistisches, helles Badezimmer mit einer Marmoroberfläche, einer Glaskaraffe und einem Zweig Eukalyptus. Illustration mit AI erstellt.

Die apparative Kosmetik für den Heimgebrauch verzeichnet eine fortschreitende technische Verfeinerung. Mit der CurrentBody Skin LED-Lichttherapie-Gesichtsmaske der dritten Generation führt das Unternehmen CurrentBody ein System ein, das auf eine Bestückung mit 750 Leuchtdioden und sechs klinisch untersuchten Wellenlängen setzt.

Die Maske deckt die Spektren von blauem, grünem, gelbem und rotem Licht sowie Nahinfrarot und tiefem Nahinfrarot ab. Ein zentrales Merkmal des Geräts ist die patentierte MyDose™-Technologie, welche die Lichtabgabe individuell an die Haut anpassen soll. Der Hersteller setzt für das Modell einen Preis von 589,99 Euro an.

Technische Parameter und Anwendungsempfehlungen

Für die Nutzung im Alltag gibt der Hersteller standardisierte Protokolle vor. Die Empfehlung sieht Behandlungsintervalle von jeweils 10 Minuten vor, die drei- bis fünfmal wöchentlich wiederholt werden sollen. Laut Unternehmensangaben lassen sich erste sichtbare Veränderungen nach rund vier Wochen feststellen, während vollständige Resultate nach einer Anwendungsdauer von acht Wochen beschrieben werden.

Die Wirkungsweise stützt sich auf die Prinzipien der Photobiomodulation, bei der definierte Lichtspektren biologische Mechanismen adressieren. Rotlicht im Bereich von 630 bis 660 Nanometern stimuliert die Kollagenproduktion, während Nahinfrarotlicht im Spektrum von 830 bis 850 Nanometern darauf ausgelegt ist, Entzündungsprozesse zu dämpfen.

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Zur gezielten Reduktion von Bakterien dient Blaulicht mit Wellenlängen zwischen 415 und 470 Nanometern. Bei der Beurteilung entsprechender Systeme gilt in Fachkreisen vor allem die exakte Wellenlänge sowie die Leistungsdichte in Milliwatt pro Quadratzentimeter als maßgebliches Kriterium, nicht allein die Anzahl der dargestellten Lichtfarben.

Studienlage und Entwicklung der Nachfrage

Die wissenschaftliche Basis der Lichttherapie umfasst unter anderem eine Untersuchung der Forscher Wunsch und Matuschka aus dem Jahr 2014. In der mit 136 Teilnehmenden durchgeführten Studie führte eine Folge von 30 Behandlungen mit Rotlicht zu einer messbar gleichmäßigeren Hautbeschaffenheit, reduzierten Unebenheiten und einer sonografisch erfassten Zunahme der Kollagendichte, während die Kontrollgruppe keine Veränderungen aufwies.

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Neben dermatologischen Untersuchungen trug auch die Rezeption in der Popkultur zur Popularität von Heimanwendungen bei. Nach dem Erscheinen einer LED-Maske in der dritten Staffel der Netflix-Serie „Emily in Paris“, die seit 2022 zu sehen ist, verzeichnete der Markt laut Berichten eine merklich steigende Nachfrage. Die aktuelle Gerätegeneration zeigt, wie phototherapeutische Ansätze zunehmend mit Sensorik zur Dosisanpassung kombiniert werden.

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