Langlebigkeitskongress, Neu-Delhi

Langlebigkeitskongress in Neu-Delhi: 91 Experten diskutieren gesundes Altern

Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 19:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

91 Fakultätsmitglieder diskutierten Alterungsforschung; das Programm umfasste 20 Sessions, drei Workshops und akkreditierte CME-Punkte.

IASRM-Kongress 2026 in Neu-Delhi verbindet Longevity-Forschung und Praxis
Ein minimalistisches, modernes Labor mit hochwertigen medizinischen Forschungsgeräten in einer hellen, professionellen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Die internationale Fachgemeinschaft für regenerative Medizin hat sich vom 25. bis 27. September 2026 in New Delhi getroffen, um aktuelle Entwicklungen in der Alters- und Langlebigkeitsforschung zu diskutieren.

Der 11. World Congress der International Association of Regenerative Medicine (IASRM) unter dem Titel „Longevity Revolution 2026" fand im Hotel The Lalit statt und brachte laut einem Bericht von tribuneindia.com vom 3. Oktober 2026 insgesamt 91 Fakultätsmitglieder aus Indien und dem Ausland zusammen, die sowohl vor Ort als auch online teilnahmen. Dem Bericht zufolge besuchten schätzungsweise 150 bis 200 Delegierte die Veranstaltung.

Wissenschaftliches Programm mit praktischem Schwerpunkt

Der Kongress bot ein breites Programm aus 20 wissenschaftlichen Sessions sowie drei Hands-on-Workshops. Thematisch standen dabei unter anderem PRP- und Exosomen-Therapien, PDO-Fäden, energiebasierte Geräte sowie Ernährungs-IV-Therapien im Mittelpunkt – Verfahren, die in der regenerativen und ästhetischen Medizin zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Für die Teilnahme wurden 12 CME-Credits vergeben, die vom Delhi Medical Council akkreditiert waren. Diese Fortbildungspunkte sind für Mediziner relevant, die ihre fachliche Qualifikation in diesem Bereich dokumentieren müssen.

Keynote zu Alterungswegen und menschlicher Langlebigkeit

Einen inhaltlichen Schwerpunkt setzte die Keynote von Prof. Patrick Treacy, der am 26. September 2026 zum Thema „Pathways of Ageing and Human Longevity" sprach. Der Vortrag ordnete sich in die übergeordnete Ausrichtung des Kongresses ein, der die wissenschaftlichen und klinischen Grundlagen des Alterungsprozesses sowie Ansätze zu dessen Beeinflussung in den Mittelpunkt stellte.

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Am Abend desselben Tages wurden die IASRM Excellence Awards verliehen, begleitet von einer Fellowship Convocation, bei der Fachkräfte formell in die Organisation aufgenommen wurden. Solche Auszeichnungsformate dienen in der Fachwelt üblicherweise dazu, herausragende Leistungen in Forschung und klinischer Anwendung sichtbar zu machen und den fachlichen Austausch zwischen etablierten und aufstrebenden Experten zu fördern.

Historische Einordnung und nächste Schritte

Die IASRM veranstaltet bereits seit 2014 Konferenzen zur regenerativen Medizin; ein eigener Kongress mit Fokus auf Langlebigkeitsforschung fand zuvor im Jahr 2022 statt. Der jetzige Kongress reiht sich damit in eine längere Tradition ein, in der sich das Themenfeld von der klassischen regenerativen Medizin zunehmend in Richtung eines umfassenderen Longevity-Ansatzes erweitert hat.

Im Anschluss an die Veranstaltung erging laut dem Bericht ein Aufruf an die Fakultät, künftig verstärkt eigene Forschungsarbeiten im Rahmen solcher Kongresse zu präsentieren – ein Hinweis darauf, dass die Organisatoren den wissenschaftlichen Output der Gemeinschaft weiter stärken wollen.

Zudem wurde der sogenannte Healthspan Standard Summit angekündigt, eine Folgeveranstaltung, die sich mit Standards rund um die gesunde Lebensspanne befassen soll. Weitere Details zu Termin oder Ausrichtung dieses Summits wurden im Rahmen der Berichterstattung nicht genannt.

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Für die Fachcommunity der regenerativen und ästhetischen Medizin dürfte der Kongress vor allem als Gradmesser dafür dienen, wie sich Themen wie Exosomen-Therapien oder energiebasierte Verfahren aus Nischenanwendungen zu Bestandteilen eines breiteren klinischen Repertoires entwickeln.

Die Kombination aus wissenschaftlichem Programm, praktischen Workshops und Fortbildungspunkten spiegelt dabei den Versuch wider, Forschung und klinische Praxis enger zu verzahnen.

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