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Ladys in motion: Festival für Frauen startet in zweite Runde

05.05.2026 - 09:27:38 | boerse-global.de

Das Frauen-Fitness-Festival in Bad Füssing verzeichnet bereits Monate vor Beginn über 180 Buchungen und greift aktuelle Trends wie Longevity auf.

Ladys in motion: Festival für Frauen startet in zweite Runde - Foto: über boerse-global.de
Ladys in motion: Festival für Frauen startet in zweite Runde - Foto: über boerse-global.de

Die Veranstaltung findet vom 9. bis 12. Juli in der Thermenwelt Bad Füssing statt. Über 70 Workshops und Seminare sollen Frauen aller Altersklassen ansprechen.

Das Konzept verbindet Bewegung, Gemeinschaft und individuelle Auszeit. Initiatoren sind Nina Jungbauer, Geschäftsführerin der Thermenwelt, und Christian Polanc, Profitänzer aus „Let’s Dance“. Die Premiere im Jahr 2025 lockte über 200 Teilnehmerinnen an. Für die Neuauflage liegen bereits mehrere Monate vor Beginn über 180 Buchungen vor.

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Ein Konzept für Gemeinschaft und ganzheitliche Gesundheit

Die Idee entstand bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung. Christian Polanc und Jens Bernitzki, Geschäftsführer des Wellnesshotels Wittelsbach, tauschten sich aus. Gemeinsam mit Nina Jungbauer entwickelten sie ein Konzept, das Frauen körperlich fordert und emotional stärkt.

Das sportliche Programm umfasst etablierte und neue Fitness-Konzepte. Neben Polancs Tanz-Fitness-Programm „dancit“ stehen Formate wie BODEGA Moves, WORLD JUMPING, 4STREATZ und HOT IRON auf dem Plan. Workshops in Achtsamkeit, Beauty und DIY ergänzen das Angebot. Über 16 nationale und internationale Trainer sind dabei, darunter Ivam Da Silva, Steffi Rohr und Petra Havelkova.

„Es geht um Zusammenhalt und Freude an der Bewegung“, betonen die Veranstalter. Leistungsdruck? Fehlanzeige.

Rekordwerte im deutschen Fitnessmarkt

Die positive Resonanz spiegelt die Branchenentwicklung wider. Der Arbeitgeberverband DSSV veröffentlichte im März 2026 die Studie „Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2026“. Demnach erreichten die deutschen Fitness- und Gesundheitsanlagen Ende 2025 insgesamt 12,36 Millionen Mitglieder – ein Plus von 5,6 Prozent.

Das „Special-Interest-Segment“ wuchs überdurchschnittlich um 6,8 Prozent auf 0,47 Millionen Mitglieder. Der Gesamtumsatz stieg auf 6,25 Milliarden Euro netto. Fitness und Gesundheit sind für viele Menschen fester Lebensstilbestandteil. Aggregatorenmodelle boomen ebenfalls: 1,47 Millionen Menschen nutzten solche Plattformen für flexibles Training.

Megatrends 2026: Longevity und mentale Stärke

Das Festival greift aktuelle Branchentrends auf. Weg vom „No pain, no gain“ – hin zum ganzheitlichen Ansatz. „JOMO“ (Joy of Missing Out) rückt bewusste Regeneration in den Mittelpunkt. Ruhephasen gelten als Teil des Trainingsfortschritts.

Der Trend „Longevity“ zielt auf gesundes Altern durch Prävention. Der Kur- und Gästeservice Bad Füssing plant ab Mai 2026 eine Task Force für Longevity-Angebote. Ziel sind Selbstzahler, die in ihre langfristige Gesundheit investieren.

Zyklusorientiertes Training und Themen wie die Menopause gewinnen an Bedeutung. Das Festival integriert diese Aspekte durch Seminare und Workshops. Auch „Functional Elegance“ – Kraft, Mobilität und Ästhetik durch Pilates Reformer oder Barre-Workouts – ist gefragt.

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Wirtschaftliche Bedeutung für den Gesundheitstourismus

Für Bad Füssing hat das Festival erhebliche Relevanz. Die Zusammenarbeit zwischen Thermenwelt, Wellnesshotels wie den Johannesbad Hotels und externen Partnern schafft Synergien. Die Teilnehmerinnen nutzen häufig die 14 beteiligten Wellnesshotels – das stabilisiert die Auslastung in der Sommersaison.

Branchenexperten bewerten die Verknüpfung von Fitness-Events mit Kurtourismus als zukunftsweisend. Über 40 Prozent der Frauen in Deutschland gelten als übergewichtig. Der Bedarf an niederschwelligen, qualitativ hochwertigen Einstiegsangeboten wächst. Das Festival fungiert als Schaufenster für moderne Trainingsformen.

Hybride Fitness-Erlebnisse als Zukunft

Die Branche entwickelt sich in Richtung hybrider Formate. Kunden suchen echte Gemeinschaftserlebnisse, ergänzt durch digitale Tools. Wearables messen Vitaldaten wie die Herzfrequenzvariabilität (HRV). Laut Prognosen nutzen 2026 bis zu 44 Prozent der Erwachsenen solche Geräte. Auch beim Festival spielen Daten und personalisierte Trainingstipps eine wachsende Rolle.

Spezialisierte Veranstaltungen wie „Ladys in motion“ diversifizieren den Fitnessmarkt. Sie bedienen ein zahlungskräftiges, gesundheitsbewusstes Segment. Der Erfolg in Bad Füssing könnte als Blaupause für ähnliche Kooperationen im deutschen Gesundheits- und Fitnesstourismus dienen.

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