Kurierbetrug, Männer

Kurierbetrug: Fünf Männer nach Betrügereien in Wolverhampton gefasst

Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 16:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Nach Betrugsfällen in Wolverhampton nahm die Polizei fünf 19-Jährige fest. Ältere Opfer übergaben den Tätern insgesamt 10.000 Pfund.

Wolverhampton: Fünf 19-Jährige wegen Kurierbetrugs festgenommen
Eine ruhige, menschenleere Wohnstraße in einer englischen Stadt in der Dämmerung mit Backsteinhäusern. Illustration mit AI erstellt.

Nach einer Serie von Betrugsfällen im englischen Wolverhampton hat die Polizei fünf Tatverdächtige gefasst. Wie die West Midlands Police mitteilte, wurden fünf 19-jährige Männer am Donnerstag, dem 17. September 2026, im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle in London festgenommen. Den Beschuldigten wird Verschwörung zum Betrug vorgeworfen. Sie befinden sich in Polizeigewahrsam.

Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit sogenanntem Kurierbetrug, einer Masche, bei der Kriminelle gezielt ältere Bürger ins Visier nehmen. Nach Angaben der Ermittler waren die Geschädigten in Wolverhampton überwiegend Personen in ihren 80ern. Die Täter gaben sich gegenüber den Betroffenen als Polizeibeamte aus, um deren Vertrauen zu erschleichen und sie zur Aushändigung von Bargeld zu bewegen.

Masche zielte auf ältere Menschen ab

Im Zuge dieser Vorgehensweise brachten die Kriminellen ihre Opfer dazu, hohe Geldbeträge von ihren Konten abzuheben und zur Abholung bereitzulegen. Nach Erkenntnissen der West Midlands Police übergaben die Betroffenen den vermeintlichen Polizisten insgesamt 10.000 Pfund Sterling in Umschlägen. Allein zwei der geschädigten Personen händigten den Betrügern zusammen diese Summe von 10.000 Pfund aus.

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Die Täter rufen an, geben sich als Polizeibeamte aus und lassen sich Bargeld bis an die Haustür bringen — die Opfer sind überwiegend Menschen in ihren 80ern. Wer für die eigenen Eltern mitdenkt, findet in diesem kostenlosen Leitfaden die wichtigsten Warnsignale und einen klaren Notfallplan für den Haushalt. Kostenlosen Schutz-Leitfaden jetzt anfordern

Beim sogenannten Kurierbetrug kontaktieren die Täter ihre Zielpersonen zumeist zunächst telefonisch und spiegeln dringende Ermittlungen oder angebliche Sicherheitsrisiken bei Bankkonten vor. Anschließend wird ein Kurier entsandt, der das Geld oder Wertgegenstände direkt an der Haustür der Opfer in Empfang nimmt.

Die West Midlands Police betonte in diesem Zusammenhang wiederholt, dass echte Polizeikräfte oder Bankmitarbeiter niemals Bürger dazu auffordern, Bargeld abzuheben, zu übergeben oder von Kurieren abholen zu lassen.

Die fünf Tatverdächtigen verbleiben nach ihrem Zugriff in London weiterhin in Haft, während die polizeilichen Ermittlungen zu den Vorfällen in Wolverhampton andauern.

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