Kress Voyager 60: Neuer Mähroboter schafft bis zu 76.000 m² pro Ladung
Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 04:39 Uhr | Redaktion boerse-global.deAuf der Fachmesse GroundsFest 2026 hat der Hersteller Kress mit dem Voyager 60 einen neuen autonomen Großflächen-Mähroboter vorgestellt. Die zweitägige Branchenveranstaltung verzeichnete insgesamt 10.664 Besucher, wie das Fachportal turfmatters.co.uk am 16. Oktober 2026 berichtete.
Die Neuvorstellung unterstreicht den technologischen Wandel in der professionellen Grünflächenpflege, bei dem Sensordatenfusion und satellitengestützte Positionsbestimmung die herkömmliche Begrenzung durch Kabel vollständig ablösen.
Hohe Flächenleistung und Level-5-Akkreditierung
Der Kress Voyager 60 ist für anspruchsvolle kommerzielle Einsätze konzipiert und verfügt über eine Schnittbreite von 152 cm. Nach Herstellerangaben bewältigt die Maschine mit einer Ladung ihres 38-kWh-Akkus Flächen von bis zu 76.000 m².
Die Ladezeit des Energiespeichers beträgt acht Stunden. Bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 9 mph deckt das Mähwerk Schnitthöhen im Bereich von 32 bis 140 mm ab.
Für die autonome Orientierung auf Großarealen nutzt der Roboter ein Sensorsystem aus netzwerkbasiertem RTK (nRTK), LiDAR und visueller Odometrie (V-SLAM). Ergänzt wird die Navigation durch eine integrierte 360°-Hinderniserkennung. Laut Jim Kirkwood von Kress UK handele es sich bei den Modellen der Voyager-Reihe um die derzeit einzigen Mähsysteme mit einer Level-5-Akkreditierung für den vollautonomen Betrieb im Markt.
Die Vorstellung neuer Großflächen-Mähroboter zeigt: Sensordatenfusion und satellitengestützte Positionsbestimmung lösen die kabelgebundene Begrenzung ab. Wer jetzt vergleicht, entscheidet über Schnittbreite, Akku-Laufzeit und Navigationssystem — und über die Betriebskosten der nächsten Jahre. Unser kostenloser Leitfaden stellt die Systeme systematisch gegenüber. Vergleichs-Checkliste jetzt anfordern
Technologischer Wandel im professionellen Kommunal- und Golfbereich
Die Entwicklung spiegelt eine breitere Transformation auf dem Markt für gewerbliche Rasenpflege wider, auf dem autonome Großgeräte zunehmend Marktanteile gewinnen. Auch andere Hersteller rüsten ihre Plattformen mit vergleichbaren Sensorkombinationen aus.
So kündigte das Unternehmen PANDAG an, auf der Fachmesse EQUIP EXPO 2026 vom 21. bis 23. Oktober 2026 in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky zwei Konfigurationen seines Mähers G1 zu präsentieren.
Das Modell G1 M1500 SD mit Seitenauswurf richtet sich an Golf- und Feinturfanlagen, während die Heckauswurf-Variante G1 M1500 RD für Parks, Campusgelände und kommunale Liegenschaften vorgesehen ist. Der G1 arbeitet mit 48 Zoll Schnittbreite, bewältigt Steigungen von bis zu 38° sowie bis zu 12 Acres pro Tag und stützt sich ebenfalls auf LiDAR, KI-Vision, RTK und 4G-Konnektivität.
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Die Dynamik des Segments zeigte sich zuvor auch auf der Branchenmesse GaLaBau in Nürnberg, die 1.100 Aussteller und 68.000 Fachbesucher verzeichnete. Dort präsentierten Hersteller Geräte wie den Pudu GT 7, der dank RTK, LiDAR und optischer Bildverarbeitung eine Genauigkeit von ±2,5 cm sowie eine Flächenleistung von bis zu 70.000 m² pro Ladung erreicht, oder den benzinbetriebenen Toro autonomous proline mit 26 PS Leistung und 152 cm Schnittbreite.
Mit der Markteinführung leistungsfähiger Trägerfahrzeuge wie dem Voyager 60 zielt Kress darauf ab, den Automatisierungsgrad bei Kommunen, Betreibern von Sportanlagen und gewerblichen Dienstleistern weiter auszubauen.
