Kreatin gegen Krebs: UCLA-Studie zeigt Immunzellen-Effekt
Veröffentlicht: 11.07.2026 um 22:21 Uhr, Redaktion boerse-global.de
6.000 Kalorien am Tag, tonnenweise Fleisch-Importe und Duft-Schokolade: Die Ernährung im Profisport wird immer extremer.
Während Stars wie Erling Haaland auf Innereien und Rohmilch schwören, planen ganze Nationalmannschaften ihre Verpflegung mit militärischer Präzision. Ein Blick auf die aktuellen Trends im Juli 2026 zeigt: Es geht um Leistung, Psychologie und manchmal auch um bloße Logistik.
6.000 Kalorien – Haalands extreme Diät
Der norwegische Fußballstar Erling Haaland treibt seine Ernährung auf die Spitze. Täglich nimmt er rund 6.000 Kilokalorien zu sich – das Dreifache eines Normalverbrauchers. Rinderherz, Leber und Rohmilch stehen regelmäßig auf dem Speiseplan.
Bei der WM in den USA musste das Team jedoch umdenken: Weil lokale Rohmilch nicht verfügbar war, griff Haaland auf laktosefreie Alternativen zurück.
Ernährungsexperten warnen: Was für einen Spitzensportler funktioniert, kann für Normalbürger gefährlich werden. „Das Risiko für Übergewicht und Stoffwechselprobleme ist enorm“, so ein Fachmann.
Die norwegische Delegation betreibt logistischen Aufwand: 300 Kilogramm Fisch (Lachs, Heilbutt, Forelle) und 100 Kilogramm Käse wurden für den 60-köpfigen WM-Kader bereitgestellt.
Argentiniens „Asado“-Strategie
Die argentinische Nationalmannschaft setzt auf Heimatgefühle – und zwar auf dem Teller. 500 Kilogramm heimisches Rindfleisch (Ribeye, Roastbeef, Filet) wurden in die USA importiert.
Das traditionelle „Asado“-Grillfest dient als Teamevent und stärkt die Moral. „Abrupte Ernährungsumstellungen wollen wir vermeiden“, heißt es im Team.
Im Vergleich zur WM 2022 in Katar ist der Aufwand sogar geringer: Damals wurden noch 2,5 Tonnen Fleisch mitgeführt.
Radsport: Jedes Gramm zählt
Im Ausdauersport geht es um Präzision. Ein aktuelles Projekt des Radsport-Weltverbands UCI zeigt: Ein Kilogramm weniger Körpergewicht bringt bei Steigungen von 5 bis 10 Prozent eine Zeitersparnis von 1 bis 2,5 Sekunden pro Kilometer.
Die UCLA-Studie zeigt: Kreatin könnte die Tumorabwehr stärken. Doch die Dosierung ist entscheidend – und nicht jedes Supplement ist gleich. Unser kostenloser Report erklärt, wie Sie Kreatin richtig einsetzen und welche Risiken Sie vermeiden sollten. Jetzt kostenlosen Report anfordern
Moderne Methoden setzen auf kurzfristige Optimierung statt Dauer-Diät. Eine ballaststoffarme Ernährung („Low-Fibre“) vor dem Rennen kann bis zu einem Kilo Gewichtsverlust bringen – ohne Muskelabbau.
Die Zielwerte für Profi-Radsportler: 8 bis 12 Prozent Körperfett bei Männern, 12 bis 16 Prozent bei Frauen.
Kreatin gegen Krebs? Neue Forschung
Eine Studie der UCLA sorgt für Aufsehen. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift iScience am 10. Juli 2026, zeigt sie: Das Supplement Kreatin könnte die Tumorabwehr stärken.
Im Mausmodell verlangsamte eine gezielte Versorgung dendritischer Immunzellen mit Kreatin die Entwicklung von Melanomen. Klinische Studien am Menschen sollen folgen – allerdings mit Vorsicht: Auch Tumorzellen könnten den Energieträger nutzen.
Schokoladenduft als Doping
Ein ungewöhnlicher Effekt: Bereits der Duft von dunkler Schokolade (90 % Kakao) vor dem Training steigert die Ausdauer. Das zeigt eine malaysische Untersuchung vom Juli 2026.
Testpersonen absolvierten bei Beinübungen im Schnitt 18 Wiederholungen mehr als die Kontrollgruppe. Die Forscher vermuten ein vorzeitiges Sättigungsgefühl und neuronale Reize als Ursache.
Avocado-Boom im Tennis
Tennis-Profi Luciano Darderi setzt auf die Avocado. In Zusammenarbeit mit Branchenorganisationen wird die Frucht als idealer Energielieferant für das Frühstück propagiert. Die Nährstoffzusammensetzung macht sie zum perfekten Start in den Wettkampftag.
Gesellschaftlicher Wandel: Nutria und Hundefleisch
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Während im Profisport Rind und Fisch dominieren, zeigen sich in der Gastronomie neue Trends. In Horumersiel ist Nutria-Gulasch zum Renner geworden. Das Fleisch des Nagetiers, das im Rahmen der Deichpflege bejagt wird, erfreut sich wachsender Beliebtheit.
In Vietnam hingegen erlebt die Gesellschaft einen Umbruch. Die jüngere Generation lehnt den traditionellen Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch zunehmend ab, während die Haustierhaltung boomed. Der illegale Handel bleibt jedoch ein Problem: In Ho-Chi-Minh-Stadt wurden zuletzt mehrere hundert Tiere beschlagnahmt.
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