Krankenhaus, Diepholz

Krankenhaus Diepholz: Drei Urologen wollen ambulant weiter operieren

Veröffentlicht am: 10.10.2026 um 09:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Bernd Rasper und Jörg Busche behandeln künftig ambulant im Krankenhaus Diepholz; drei Ärzte übernehmen die stationäre Versorgung.

Krankenhaus Diepholz: Zwei Chefärzte wechseln in eigene Praxen
Ein heller, moderner Behandlungsraum in einer regionalen Klinik mit medizinischen Geräten. Illustration mit AI erstellt.

Der Übergang von stationären Leitungsfunktionen in die ambulante medizinische Versorgung prägt zunehmend die Versorgungsstrukturen an regionalen Kliniken. Am Krankenhaus Diepholz vollziehen langjährige Führungskräfte diesen Schritt: Die bisherigen Chefärzte Bernd Rasper (68) und Jörg Busche (66) haben den öffentlichen Dienst verlassen und führen ihre Behandlungstätigkeit künftig im selben Haus in eigenen ambulanten Praxen fort.

Personelle Neuordnung am Krankenhaus Diepholz

Der Wechsel der beiden Fachärzte markiert eine Neuausrichtung der urologischen Betreuung am Diepholzer Standort. Rasper und Busche, deren Verabschiedung aus dem stationären Chefarztdienst im Rahmen einer Feier mit 132 Gästen stattfand, setzen ihre ärztliche Arbeit nun im ambulanten Sektor fort.

Ergänzt wird die Neuausrichtung durch den Leitenden Oberarzt Ansgar Wagner (66). Dieser verbleibt bis zum 31.12.2026 als Oberarzt im stationären Dienst des Hauses und soll Ende 2026 ebenfalls in die ambulante Praxis folgen.

Das Fachärztetrio aus Rasper, Busche und Wagner beabsichtigt, seine Praxistätigkeit voraussichtlich noch drei Jahre fortzuführen und in diesem Rahmen weiterhin ambulante Operationen für Patienten bereitzustellen. Gleichzeitig ist die Kontinuität der stationären Versorgung am Haus geregelt: Für die stationären Behandlungen am Krankenhaus Diepholz tragen künftig Andreas Bannowsky, Rasmus Rahle und Aleksandr Kopylov die Verantwortung.

Entwicklungen in der regionalen Facharztversorgung

Die Verbindung aus ambulanter Niederlassung und operativer Kompetenz spiegelt sich auch an weiteren Standorten wider. In Rheinland-Pfalz übernahm der Urologe Muhammad Abdeen seit dem 1. Oktober 2026 die urologische Praxis Ehmann in Pirmasens einschließlich der zugehörigen Zweigstelle in Dahn.

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Am Krankenhaus Diepholz verlassen langjährige Chefärzte den stationären Dienst und operieren künftig in eigenen Praxen im selben Haus weiter. Für Klinikärzte, die denselben Schritt planen, zeigt dieser kostenlose Leitfaden in klaren Schritten, wie der Übergang von der Leitungsfunktion in die ambulante Tätigkeit gelingt. Leitfaden ambulante Praxiseröffnung jetzt anfordern

Neben der Praxistätigkeit behält Abdeen eine klinische Anbindung bei: Mittwochs ist er im Rahmen einer 20-Prozent-Stelle an den SHG-Kliniken Völklingen tätig, während die restlichen Werktage der Versorgung in den Praxisstandorten gewidmet sind.

Zum medizinischen Leistungsspektrum der Praxis Ehmann zählen unter anderem ambulante Operationen sowie medikamentöse Tumortherapien, insbesondere Chemo- und Immuntherapien.

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Wenn erfahrene Operateure den stationären Dienst verlassen, stellt sich für Klinikentscheider die Frage, wie ambulante Eingriffe am Standort weiter möglich bleiben. Diese Checkliste führt durch die organisatorischen und vertraglichen Punkte, die den Übergang vom stationären zum ambulanten Operieren absichern. Checkliste Übergang stationär zu ambulant sichern

Parallel dazu zeichnen sich in anderen Regionen veränderte Angebote und technologische Investitionen ab. Das Diagnostikzentrum Wolfsburg bewirbt eine spezielle Privatsprechstunde für Selbstzahler, die individuelle fachärztliche Beratungen und kürzere Wartezeiten umfassen soll; bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) sowie bei Bedarf Ultraschall und Computertomographie (CT) gehören dort zum Spektrum, wenngleich konkrete Zahlen zu Fallzahlen oder Wartezeiten nicht vorliegen.

In Aichach wiederum wurde eine urologische Einrichtung eröffnet, die auf innovative Versorgung und den Einsatz von Roboter-Technik setzt. Die Transformation in Diepholz verdeutlicht vor diesem Hintergrund, wie erfahrene Fachmediziner den ambulanten Sektor durch ihre operative Routine stabilisieren.

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