KnowBe4, Defend

KnowBe4 Defend für Google Workspace: KI-Sicherheit ab 15. September

Veröffentlicht am: 01.09.2026 um 22:31 Uhr | Redaktion boerse-global.de

KnowBe4 bringt seine E-Mail-Sicherheitslösung am 15. September 2026 für Google Workspace heraus und adressiert moderne Phishing-Methoden.

KnowBe4 erweitert Defend für Google Workspace mit KI-Schutz
Moderne Serverräume mit blauer Beleuchtung als Symbol für IT-Sicherheit und Cloud-Infrastruktur. Illustration mit AI erstellt.

KnowBe4 hat die Erweiterung seiner E-Mail-Sicherheitsplattform Defend auf Google Workspace angekündigt. Die Lösung nutzt KI-gestützte Bedrohungserkennung und richtet sich an Unternehmen, die ihre Google-Mail-Umgebungen gegen zunehmend raffinierte Angriffsformen absichern wollen. Defend für Google Workspace soll ab dem 15. September 2026 verfügbar sein.

Fokus auf neuartige Angriffsmuster

Die neue Version von Defend zielt gezielt auf Angriffstypen ab, die klassische Sicherheitsfilter häufig übersehen: Business Email Compromise (BEC), bei dem Angreifer sich als vertrauenswürdige Absender ausgeben, sogenannte Zero-Payload-Phishing-Attacken ohne schädlichen Anhang oder Link sowie Prompt-Injection-Angriffe, die gezielt KI-Systeme manipulieren sollen.

Solche Angriffsformen sind darauf ausgelegt, herkömmliche signaturbasierte Erkennungsmechanismen zu umgehen, da sie oft ohne klassische Schadsoftware auskommen.

KI-Modell mit umfangreicher Datenbasis

Laut KnowBe4 verarbeitet das der Plattform zugrunde liegende KI-Modell 1,15 Milliarden tägliche Signale und stützt sich auf eine Datenbasis, die über 16 Jahre aufgebaut wurde. Diese umfangreiche Grundlage soll es dem System ermöglichen, verdächtige Muster in E-Mail-Kommunikation zuverlässiger zu identifizieren als klassische Filtersysteme.

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Ergebnisse aus Early-Adopter-Tests

Im Rahmen von Tests bei frühen Anwendern wertete Defend nach Angaben von KnowBe4 539.384 E-Mails aus. Dabei identifizierte das System 810 gefährliche Bedrohungen – ein Verhältnis von etwa 1 zu 666 im Vergleich zur Gesamtmenge der analysierten Nachrichten.

Zusätzlich stufte die Plattform 5.491 E-Mails als verdächtig ein, während 361.070 Nachrichten als reguläre Produktivitäts-Kommunikation eingeordnet wurden.

Die Tests ergaben zudem einen praktischen Nutzen für die IT- und Sicherheitsteams der beteiligten Unternehmen: Durch den Einsatz von Defend habe sich laut KnowBe4 eine Zeitersparnis von 10,96 Stunden pro Woche ergeben – Zeit, die Sicherheitsverantwortliche sonst für die manuelle Prüfung und Klassifizierung verdächtiger E-Mails aufwenden müssten.

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Bedeutung für Unternehmen

Mit der Erweiterung auf Google Workspace reagiert KnowBe4 auf die wachsende Verbreitung von Cloud-basierten Kollaborationsplattformen in Unternehmen und die damit verbundenen neuen Angriffsflächen. Da Angreifer zunehmend auf Methoden setzen, die ohne klassische Schadsoftware auskommen, gewinnt die Fähigkeit, Anomalien im Kommunikationsverhalten zu erkennen, an Bedeutung.

Mit der für den 15. September 2026 angekündigten Verfügbarkeit können Google-Workspace-Kunden die Lösung künftig in ihre bestehende Sicherheitsinfrastruktur integrieren.

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