KI-Policy kostenlos: GitHub-Richtlinie für Kanzleien und KMU
26.06.2026 - 17:22:37 | boerse-global.de
Von der Künstlichen Intelligenz bis zur Schuldeneintreibung – gleich mehrere Behörden und Organisationen haben neue Vorschriften und Hilfsmittel veröffentlicht. Ein Überblick.
Open-Source-Regeln für Künstliche Intelligenz
Die Anwaltskanzlei Falcon Rappaport & Berkman (FRB) hat am 24. Juni eine frei verfügbare KI-Richtlinie auf GitHub veröffentlicht. Die Vorlagen richten sich speziell an Kanzleien und kleine bis mittelständische Unternehmen. Sie orientieren sich am NIST-Rahmenwerk für KI-Risikomanagement und helfen Firmen, den Einsatz automatisierter Technologien zu steuern.
Besonders praktisch: Eine begleitende Plattform erstellt innerhalb von drei Minuten eine maßgeschneiderte KI-Policy. Der Schritt spiegelt einen wachsenden Trend zur Standardisierung wider – immer mehr Unternehmen integrieren maschinelles Lernen in ihre täglichen Abläufe.
E-Mail-Marketing: Hohe Renditen trotz Automatisierung
Die digitale Kommunikation wird zunehmend automatisiert. Laut dem „Email Pulse Report 2026" von TargetNXT setzen 60 Prozent der B2B-Vermarkter bereits KI oder Automatisierung ein. Die Studie befragte 1.534 Fachleute und zeigt: Für jeden investierten Euro erzielen Unternehmen zwischen 36 und 40 Euro zurück.
Personalisierung und Zustellbarkeit bleiben die wichtigsten Stellschrauben, um diese hohen Renditen zu sichern. Kein Wunder also, dass Marketingabteilungen hier verstärkt investieren.
Angesichts der neuen EU-Vorgaben für automatisierte Systeme müssen Unternehmen ihre Prozesse jetzt rechtlich absichern. Dieser kompakte Leitfaden erklärt Ihnen die wichtigsten Fristen und Pflichten der neuen KI-Verordnung. EU AI Act in 5 Schritten verstehen
Strengere Regeln für Schuldeneintreibung und öffentliche Aufträge
New York verschärft die Gangart: Ab dem 1. September 2026 tritt die sogenannte SHIELD-Regel in Kraft. Das New Yorker Amt für Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz (DCWP) hat nun entsprechende Leitfäden veröffentlicht. Die Neuerungen im Überblick:
- Schulden können jederzeit überprüft werden müssen
- Maximal drei Kontaktversuche pro Konto innerhalb von sieben Tagen
- Medizinische Schulden dürfen nicht mehr gemeldet werden
- Auch ursprüngliche Gläubiger fallen unter die Regelung
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Bundesebene: Das Office of Management and Budget (OMB) hat am 25. Juni die Modernisierung der Bundesbeschaffungsverordnung (FAR) eingeleitet. Erste von drei geplanten Überarbeitungen betrifft 17 Teile der FAR. Das Ziel: Bürokratie abbauen. Fünfseitige Pläne werden durch einseitige Anleitungen ersetzt. Zudem gibt es künftig alle vier Jahre eine Überprüfung, ob Vorschriften noch zeitgemäß sind.
International: Der ukrainische Präsident Selenskyj unterzeichnete am 24. Juni ein Gesetz zur Angleichung der öffentlichen Auftragsvergabe an EU-Standards. Die Regelung folgt der EU-Richtlinie 2014/24/EU und führt neue Bestimmungen für Rahmenvereinbarungen und Alternativangebote ein – ein weiterer Schritt auf dem Weg zum EU-Beitritt.
Neue Vorlagen für Präsentationen und Kundenbindung
Zum Ende der Woche kamen gleich zwei neue Ressourcen für die Geschäftskommunikation auf den Markt. SlideTeam veröffentlichte am 26. Juni eine Reihe von Vorlagen für das Kundenlebenszyklus-Marketing. Die PowerPoint-kompatiblen Dokumente decken alle Phasen der Geschäftsbeziehung ab – von der Kundenakquise über die Bindung bis zur Loyalität.
Parallel dazu erweiterte FlipHTML5 seine Online-Bibliothek um interaktive Pitch-Deck-Vorlagen. Diese digitalen Werkzeuge richten sich an Start-ups und Immobilienprofis. Sie lassen sich direkt im Browser bearbeiten und bieten Multimedia-Integration sowie Branding-Optionen – ideal für Investorenpräsentationen.
