KI-Hardware-Welle, Dune

KI-Hardware-Welle: Dune Keypad und Codex Micro starten Juli

Veröffentlicht: 11.07.2026 um 21:44 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Project Mirage startet Vorverkauf für Dune Keypad, OpenAI kündigt Codex Micro an. Spezialisierte Hardware für KI-Workflows erobert den Markt.

KI-Hardware-Boom: Dune Keypad und Codex Micro starten im Juli
Schlankes, minimalistisches Drei-Tasten-Mini-Keypad per USB-C mit MacBook verbunden, sanft leuchtend auf modernem Schreibtisch. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Am heutigen Samstag startet Project Mirage mit dem Dune Mini-Keypad den Vorverkauf – ein klares Zeichen: Die Zukunft der KI-Steuerung liegt auf dem Schreibtisch.

Das Dune ist ein spezialisiertes Drei-Tasten-Pad, das sich gezielt an MacBook-Nutzer mit M1-, M2- oder neueren Prozessoren richtet. Zum Einführungspreis von 119 Euro (später 149 Euro) verbindet sich das Gerät per USB-C und erkennt automatisch, welche Anwendung gerade aktiv ist. Die Tasten passen ihre Funktionen dann dynamisch an – ein smarter Helfer für Meetings und KI-Workflows.

Maßgeschneiderte Shortcuts für Zoom und Co.

Das Besondere: Das Dune zeigt nicht nur relevante Tastenkombinationen an, sondern bringt bereits vorkonfigurierte Befehle für Zoom und verschiedene Kalender-Tools mit. Wer tiefer einsteigen will, kann eigene Shortcuts über Apple- oder Shell-Skripte programmieren. Die Integration mit Claude Desktop AI ermöglicht zudem automatisierte Arbeitsabläufe direkt vom Keypad aus.

OpenAI zieht nach: Codex Micro kommt

Nur vier Tage später, am 15. Juli 2026, will OpenAI mit dem Codex Micro nachlegen. Das Makro-Pad wurde bereits während der internen Build Week vorgestellt und erinnert optisch an das Work Louder Creator Micro 2. Mechanische Tasten, ein Drehregler, ein Joystick und Touch-Steuerung machen das Gerät zum vielseitigen Werkzeug für KI-gestütztes Programmieren.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Erst am 9. Juli stellte OpenAI seinen Atlas Browser ein, um sich auf eine einheitliche Desktop-App für macOS und Windows zu konzentrieren. Die neue Software unterstützt die Funktion „Work with Apps" – die KI greift direkt auf Entwicklungsumgebungen und andere professionelle Tools zu.

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KI-Tasten erobern auch das Smartphone

Doch nicht nur auf dem Schreibtisch setzt sich der Trend durch. Schon am 2. Juli 2026 brachte OPPO in Indien das Reno 16 mit einer dedizierten „AI Snap Key" auf den Markt. Die Hardware-Taste ermöglicht den gleichzeitigen Zugriff auf ChatGPT, Gemini und Perplexity. Ein kurzer Druck speichert den aktuellen Bildschirminhalt, ein langer Druck startet eine Sprachnotiz. Der Preis: umgerechnet rund 670 Euro.

Für Bastler gibt es ebenfalls Neues: Seit dem 10. Juli liegen Bauanleitungen für das „Vibe Pad" vor – eine selbst zu bauende Bluetooth-Tastatur mit vier Tasten, speziell für KI-gestütztes Programmieren.

Software als Rückgrat der Hardware-Welle

Parallel zu den neuen Geräten entsteht die nötige Software-Infrastruktur. OpenAI launchte am 10. Juli ChatGPT Work auf Basis des GPT-5.6-Modells. Das System führt mehrstufige Automatisierungen in E-Mail, Slack und Kalendern durch – gesteuert über MCP-Plugins (Model Context Protocol).

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Auch ASUS mischt mit: Seit dem 9. Juli steht der Zenni Claw als lokaler KI-Assistent für Windows 11 zur Verfügung. Die Software bietet Aufgaben in den Kategorien Arbeit, Reisen und Lifestyle. Und die Open-Source-Community steuert seit heute Natively bei – ein lokaler Meeting-Assistent mit Echtzeit-Transkription und KI-generierten Notizen.

Die Botschaft ist klar: Wer KI effizient nutzen will, greift zunehmend zu spezialisierter Hardware. Der Markt reagiert – mit Geräten, die das Beste aus beiden Welten vereinen.

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