KI-Akademien, Microsoft

KI-Akademien boomen: Microsoft, Ebury und Reejig starten im Juni

06.06.2026 - 05:12:34 | boerse-global.de

Reejig, Ebury und Microsoft starten KI-Trainings. Coworking-Spaces erhalten digitale Zertifikate und neue Plattformen fördern flexibles Arbeiten.

Globale KI-Bildungsoffensive: Neue Akademien und Zertifikate 2026
KI-Akademien - Young professionals collaborate in a modern co-working space with digital overlays, symbolizing online courses and AI integration. 06.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Von KI-gestützten Verkaufstrainings bis hin zu zertifizierten Coworking-Spaces – die Entwicklungen der ersten Juniwoche 2026 zeigen, wie rasant sich die Arbeitswelt verändert.

KI-Akademien für die Arbeitswelt von morgen

Am 4. Juni startete Reejig die „Work Architect Academy" – ein Programm zur Umstrukturierung von Arbeitsabläufen in KI-getriebenen Organisationen. Als Berater gewann das Unternehmen ehemalige Personalvorstände von Mastercard und Netflix. Das Ziel: Fachkräfte fit machen für die Neugestaltung ganzer Arbeitsprozesse durch künstliche Intelligenz.

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Einen Tag später zog Ebury nach. Gemeinsam mit ElevenAgents launchte der Finanzdienstleister eine KI-Vertriebsakademie. Das Besondere: Hyperrealistische KI-Agenten trainieren über 600 Mitarbeiter in mehr als 30 Märkten in mehreren Sprachen. Die Bilanz nach sechs Monaten: über 4.000 simulierte Verkaufsgespräche in 16 Sprachen.

Microsoft bringt KI-Training nach Afrika

Ein weiterer Meilenstein: Am 4. Juni gaben Microsoft, die spanische Bildungsplattform Founderz und das nigerianische Frauenministerium eine Partnerschaft bekannt. Nigerianische Frauen können ab sofort kostenlos an Online-Kursen zu generativer KI und Ethik teilnehmen. Vorkenntnisse? Fehlanzeige. Das Programm läuft das gesamte Jahr 2026 über.

Zertifikate und digitale Badges

Auch die Zertifizierungslandschaft verändert sich. Workera koppelt sich ab dem 4. Juni mit Credly von Pearson. Wer künftig Lernprogramme abschließt, erhält automatisch digitale Badges – teilbar auf LinkedIn und Co. Erste Kunden profitieren noch 2026 davon.

Die University of San Diego bietet ab dem 5. Juni ein Online-Zertifikat für digitales Marketing an – inklusive Generativer-KI-Modulen. Preis pro Kurs: umgerechnet rund 350 Euro.

Neue Allianzen für globale Bildung

Abertay University und das Oxford International Digital Institute (OIDI) schlossen am 5. Juni einen Pakt. Studenten können künftig über Online-Plattformen und 13 physische Standorte auf akkreditierte Programme zugreifen. Der erste Hub entsteht in Abuja, Nigeria.

In Pakistan bereitet das National Institute of Banking and Finance (NIBAF) eine virtuelle Schulung zu FinTech und RegTech vor. Termin: 19. Juni 2026. Dozent: Dr. Farrukh Habib.

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Coworking der Zukunft: Zertifiziert und digital

Nicht nur die Inhalte werden digitaler – auch die Räume. In Berlin erhielten drei Gewerbehöfe der GSG Berlin die WiredScore-Platin-Zertifizierung. Die Spitzenbewertung von 100 von 100 Punkten erzielte der Standort in der Reuchlinstraße.

Die PRIMESTAR Group plant am Warschauer Platz ein gemischt genutztes Gebäude in einem denkmalgeschützten Altbau. Geplante Eröffnung: 2028. Das Konzept vereint Hotelzimmer, Langzeitapartments und „WorX"-Arbeitsplätze. Digitaler Service per WhatsApp und KI-Concierge inklusive.

In Malaysia setzt der Coworking-Betreiber WORQ neue Maßstäbe. Sein Standort KL Eco City ist der erste WELL-zertifizierte Coworking-Space des Landes – insgesamt 340.000 Quadratfuß (rund 31.600 Quadratmeter) Fläche.

Regionale Unterstützung für den Mittelstand

Die Europäische Digitalinnovationshub (EDIH) pro_digital startete am 5. Juni in Berlin-Brandenburg. Kleine und mittlere Unternehmen sowie öffentliche Verwaltungen erhalten Hilfe bei KI- und Automatisierungsprojekten.

Auch die Volkshochschulen in Groß-Gerau und Wetterau haben ihre Programme für das zweite Halbjahr 2026 veröffentlicht. Neue Kurse: KI-Lernen, digitales Erbe und spezielle Rhetorik-Seminare. Los geht es bereits Mitte Juni.

Die neue Plattform für spontane Arbeitstreffen

Und wer einfach mal schnell einen Arbeitsplatz braucht? Die Plattform „Drop In" hilft seit dem 5. Juni dabei, informelle Coworking-Möglichkeiten in Bibliotheken, Cafés oder Parks zu finden. Ein Zeichen dafür, dass flexibles Arbeiten längst nicht mehr an feste Schreibtische gebunden ist.

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