Keyless-Go-Diebstähle: ADAC warnt vor Reichweitenverlängerer-Trick
20.06.2026 - 14:46:18 | boerse-global.de
Sie knacken hochwertige Autos, ohne eine Spur zu hinterlassen.
Audi-Diebstähle im Westerwald
In Montabaur, Hilgert und Höhr-Grenzhausen verschwanden drei hochpreisige Audis. Die Kripo geht davon aus, dass die Täter die Keyless-Go-Technik manipulierten. Der Verbleib der Fahrzeuge ist unklar, die Ermittlungen laufen.
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Flucht und Festnahme bei Mönchengladbach
Mitte Juni entwendeten Unbekannte in Mönchengladbach einen Dodge Ram 1500. Die Polizei verfolgte den Wagen über mehrere Autobahnen bis nach Neersen – der Täter entkam. Einen Tag später tauchte das Fahrzeug in Willich wieder auf. Die Fahndung läuft: Der Verdächtige ist schlank, zwischen 25 und 40 Jahre alt.
Profi-Bande in der Schweiz
In Gümligen bei Bern brachen Täter in eine Garage ein, knackten einen Tresor mit Fahrzeugschlüsseln und stahlen ein Luxusauto. Die Flucht führte nach Frankreich, der Fahrer ignorierte Polizeisignale. Die Kantonspolizei Bern vermutet Verbindungen zu weiteren Deliktserien.
Auch Transporter und Werkzeuge im Visier
In Harsewinkel meldeten Besitzer den Diebstahl eines Mercedes Sprinter. In Grißheim brachen Kriminelle zwischen Dienstag und Freitag mehrere Fahrzeuge auf und stahlen Werkzeuge im Wert von tausenden Euro sowie Bargeld.
ADAC warnt vor Sicherheitslücken
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Der Automobilclub weist auf die Schwachstelle der Keyless-Go-Systeme hin. Fahrzeuge senden permanente Signale aus, um den Schlüssel zu identifizieren. Kriminelle fangen diese Signale mit Reichweitenverlängerern ab und manipulieren sie. So öffnen und starten sie das Auto ohne physischen Schlüssel.
Versicherungsprobleme drohen
Weil keine Einbruchspuren zurückbleiben, wird der Nachweis eines Diebstahls für Halter schwierig. Experten empfehlen, Schlüssel in abgeschirmten Behältnissen aufzubewahren oder die Keyless-Funktion zu deaktivieren. Die Polizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen in Wohngebieten oder an Autohäusern.
