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Kakao Games: Datenleck bei 140 Nutzern – Passwörter sicher

Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 03:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Bei Kakao Games wurden Daten von 140 Nutzern eingesehen. Passwörter, Zahlungsdaten und persönliche Kontaktdaten blieben laut Unternehmen unberührt.

Kakao Games meldet Datenzugriff bei 140 Nutzern
Dunkler, minimalistischer Serverraum mit metallischen Rack-Gehäusen in kühlem blauen Licht. Illustration mit AI erstellt.

Der südkoreanische Spielepublisher Kakao Games hat einen Sicherheitsvorfall öffentlich gemacht, bei dem unbefugte Dritte Zugriff auf personenbezogene Daten von 140 Nutzern erhalten haben.

Wie aus Unternehmenskreisen und Medienberichten hervorgeht, betraf der externe Zugriff die Dienste Partners und RINK. Das Unternehmen betonte jedoch, dass Kerninformationen wie Passwörter oder Zahlungsdaten nach derzeitigem Kenntnisstand nicht kompromittiert wurden.

Zeitlicher Ablauf des Sicherheitsvorfalls

Der unbefugte Zugriff auf die betroffenen Systeme wurde nach vorliegenden Daten am 12.09.2026 um 22:44 Uhr erstmals registriert. Die Aktivitäten dauerten bis zum Folgetag, dem 13.09.2026, an und konnten um 19:37 Uhr beendet werden. Eine interne Bestätigung über das tatsächliche Ausmaß des Datenlecks lag dem Unternehmen am 14.09.2026 um 00:50 Uhr vor.

Die offizielle Meldung des Vorfalls durch Kakao Games erfolgte am 16.09.2026 um 18:19 Uhr. Das Unternehmen reagierte damit auf die Identifizierung der Schwachstelle und leitete umgehend weitere Schritte zur Schadensbegrenzung ein.

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Art der betroffenen Nutzerdaten

Die entwendeten Informationen variieren je nach genutztem Dienst. Beim Dienst Partners wurden Identcodes sowie IDs von Drittanbietern entnommen. Im Falle des Dienstes RINK beschränkt sich der Datendiebstahl auf interne Identcodes, wobei in einigen Fällen auch Ländercodes betroffen waren.

Kakao Games stellte klar, dass keine sensiblen Informationen wie Klarnamen, Kontaktdaten, physische Adressen oder Passwörter entwendet wurden. Auch Zahlungsdaten seien von dem Vorfall nicht betroffen gewesen. Das Unternehmen stuft das Risiko eines Missbrauchs der entwendeten Daten daher als gering ein, da es sich nicht um Kerninformationen der Nutzer handle.

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Gegenmaßnahmen und behördliche Meldung

Nach dem Erkennen des Angriffs blockierte Kakao Games umgehend den unbefugten Zugang zu den betroffenen Systemen. Der Vorfall wurde zudem ordnungsgemäß an die zuständige Datenschutzbehörde gemeldet. Zur detaillierten Aufarbeitung der Ursachen und des exakten Umfangs des Zugriffs wurde eine externe Sicherheitsfirma mit den Ermittlungen beauftragt.

Das Unternehmen kündigte an, die Schutzmaßnahmen für seine Infrastruktur mit höchster Priorität zu verstärken, um künftige Vorfälle dieser Art zu verhindern. Die 140 betroffenen Nutzer werden individuell per E-Mail über den Vorfall und die Art der sie betreffenden Daten informiert. Kakao Games entschuldigte sich förmlich bei den Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten und die potenzielle Gefährdung ihrer Datenintegrität.

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