Jodmangel, Kinder

Jodmangel: 44% der Kinder unterversorgt laut Ernährungsmonitoring

11.06.2026 - 11:46:52 | boerse-global.de

44 Prozent der Kinder in Deutschland nehmen zu wenig Jod auf. Auch Vitamin-D-Mangel und Bewegungsarmut sind weit verbreitet.

Jodmangel bei Kindern: Neues Monitoring zeigt alarmierende Werte
Jodmangel - Nahaufnahme der Hand eines Kindes, das nach gesunden Lebensmitteln greift, die Jod enthalten, vor einem unscharfen Hintergrund. 11.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Rund 44 Prozent der Kinder nehmen zu wenig Jod auf, wie das nationale Ernährungsmonitoring (nemo) zeigt. Das seit April 2026 laufende Programm offenbart einen besorgniserregenden Trend.

Vitamin D: Mehr als die Hälfte der Senioren betroffen

Neben Jod bereitet auch Vitamin D den Experten Kopfzerbrechen. Mehr als die Hälfte der über 65-Jährigen leidet unter einem Mangel. Die Lösung könnte einfacher sein als gedacht: Eine Studie aus dem Jahr 2015 belegt, dass die Aufnahme von Vitamin D3 um 32 Prozent steigt, wenn die Einnahme zusammen mit fetthaltigen Lebensmitteln wie Lachs, Avocado oder Nüssen erfolgt. Magnesium spielt dabei als Cofaktor eine entscheidende Rolle.

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Eine aktuelle Studie aus Kopenhagen unterstreicht die Bedeutung für Schwangere: Eine tägliche Dosis von 2.800 IE Vitamin D verbessert die kognitive Leistungsfähigkeit der Kinder signifikant.

Bewegung: Vier von fünf Kindern sind zu inaktiv

Die WHO schlägt Alarm: Weltweit bewegen sich vier von fünf Kindern zu wenig. Die FIFA/WHO-Initiative „Be Active“ will das ändern. Am 9. Juni trainierte die Schweizer Nationalmannschaft vor ihrem WM-Auftakt gegen Katar mit Schülern.

Übergewicht: Stagnation auf hohem Niveau

Die Zahl übergewichtiger Kinder in Industrieländern stabilisiert sich – allerdings auf einem hohen Niveau. Eine Analyse des Universitätsklinikums Ulm zeigt: Kinder sind heute dreimal häufiger von Übergewicht betroffen als in den 1980er-Jahren. Positiv: Bei Mädchen und Vorschulkindern ist der Trend leicht rückläufig. Experten führen das auf weniger Zuckergetränke und mehr Bewegung zurück.

Anzeige: Vitamin-D-Mangel betrifft mehr als die Hälfte der über 65-Jährigen – aber auch Kinder sind gefährdet. Eine Studie belegt: Die Aufnahme steigt um 32 Prozent, wenn Vitamin D mit fetthaltigen Lebensmitteln eingenommen wird. Vitamin-D-Tipps jetzt sichern

Soziale Faktoren: Einkommen bestimmt Gesundheit

Das Familienbarometer 2026 zeigt eine direkte Verbindung zwischen Geldbeutel und Gesundheit: 53 Prozent der Familien geben an, ihr Einkommen reiche kaum oder gar nicht aus. UNICEF Schweiz fordert daher höhere Familienzulagen.

Der Präventionsradar 2026 belegt zudem: Ein stabiles soziales Umfeld senkt Stress und steigert das subjektive Gesundheitsempfinden. Während Abnehmspritzen bei der Mehrheit der Bevölkerung auf Ablehnung stoßen, setzen vor allem über 60-Jährige auf Eigenverantwortung in der Gesundheitsvorsorge.

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