JetBrains, Air

JetBrains Air: KI-IDE für Windows mit Multi-Agenten-Workflows

29.06.2026 - 18:56:45 | boerse-global.de

JetBrains bringt seine KI-gestützte Entwicklungsumgebung Air für Windows auf den Markt und stellt das Kotlin Notebook Plugin ein.

JetBrains Air: Neue KI-IDE startet auf Windows
JetBrains - Stilisiertes, leuchtend blaues 'Air'-Logo über einer Laptop-Tastatur, das den Start von JetBrains Air für Windows zur KI-Entwicklung symbolisiert. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der tschechische Softwareentwickler JetBrains bringt seine KI-gesteuerte Entwicklungsumgebung „Air“ auf den Windows-Markt. Ab sofort können Entwickler mit Windows 10 und 11 auf die Plattform zugreifen, die auf autonome KI-Agenten und deren Zusammenarbeit setzt. Die Version unterstützt sowohl x64- als auch ARM64-Architekturen.

Multi-Agenten-Workflows im Fokus

Das Herzstück von JetBrains Air ist die Fähigkeit, mehrere KI-Agenten parallel an Softwareprojekten arbeiten zu lassen. Der „Plan Mode“ hilft dabei, komplexe Abläufe zu strukturieren. Besonders praktisch: Aufgaben lassen sich gleichzeitig ausführen – mithilfe von Git-Worktrees, die isolierte Arbeitsbereiche schaffen.

Auch automatisierte Code-Reviews sind integriert. Entwickler können verschiedene Agenten damit beauftragen, Quellcode unabhängig voneinander zu prüfen. Die Software steht über das Portal air.dev zum Download bereit.

Kotlin Notebook wird eingestellt

Parallel zur Air-Einführung zieht JetBrains einen Schlussstrich unter ein älteres Produkt. Mit dem Release von IntelliJ IDEA 2026.2 am 29. Juni wird das Kotlin Notebook Plugin aus der Entwicklungsumgebung entfernt. Neue Funktionen oder aktive Wartung wird es nicht mehr geben.

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Der Quellcode des Plugins ist jedoch auf GitHub unter der Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht worden – die Community kann ihn weiterentwickeln. Die Kotlin-DataFrame-Bibliothek bleibt dagegen erhalten und wird weiterhin über ein spezielles Compiler-Plugin für Gradle und Maven unterstützt.

Wettbewerb im KI-Agenten-Markt

JetBrains ist nicht allein auf dem Feld. Noch am selben Tag brachte Devin.ai seinen „Devin Desktop“ auf den Markt – eine konkurrierende IDE für lokale und cloudbasierte KI-Agenten, die das Agent Client Protocol (ACP) unterstützt.

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Auch Salesforce ist eingestiegen: Die „Agentforce Commerce Suite“ bietet spezialisierte KI-Agenten für Händler und Käufer. Marktbeobachter sehen einen klaren Trend: Agentische KI-Systeme reduzieren sowohl die Zeit als auch die Personalzahl, die für das Erstellen von Software-Prototypen nötig ist.

Ein weiteres Puzzlestück liefert OmniRoute: Die kostenlose KI-Gateway-Lösung veröffentlichte Version 3.8.40, die sich nahtlos in Tools wie Claude Code und GitHub Copilot einfügt. Das Ökosystem für KI-gestützte Entwicklung wächst rasant – und JetBrains will ganz vorne mitmischen.

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