Künstliche Intelligenz, Computer und Informationstechnologie

ESET erweitert seine ESET PROTECT-Plattform um neue KI-basierte Sicherheitsebene

Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 16:20 Uhr | pressetext, AD HOC NEWS

Jena - Der IT-Sicherheitshersteller ESET erweitert seine Security-Plattform ESET PROTECT um eine neue KI-basierte Sicherheitsebene. Die sogenannten "ESET KI-Technologien" sollen künftig über das B2B-Portfolio hinweg Security-Teams bei der Erkennung und Bearbeitung von Sicherheitsvorfällen unterstützen. Gleichzeitig nimmt der europäische Cybersecurity-Experte eine neue Angriffsfläche ins Visier: ESET AI Security schützt Unternehmen beim Einsatz künstlicher Intelligenz und sichert insbesondere autonome KI-Agenten ab.

ESET LiveCortex schafft Kontext für die Abwehr

Künstliche Intelligenz setzt ESET bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten für die Erkennung von Cyberbedrohungen ein. Mit den ESET-KI-Technologien führt das Unternehmen diese Fähigkeiten nun in einer gemeinsamen technologischen Architektur zusammen. Bestehende Technologien wie ESET LiveGrid, ESET LiveSense und ESET LiveGuard werden um ESET LiveCortex und ESET LiveAI ergänzt.

ESET LiveCortex führt sicherheitsrelevante Ereignisse aus der jeweiligen Kundenumgebung zusammen und erkennt Zusammenhänge zwischen einzelnen Aktivitäten. Daraus entstehen priorisierte Vorfälle mit dem Kontext, den Security-Teams für die weitere Untersuchung benötigen. Statt eine Vielzahl isolierter Signale zu bewerten, können Analysten schneller erkennen, welche Aktivitäten wie zusammenhängen und wo Handlungsbedarf besteht.

Auf diesem Kontext baut ESET LiveAI auf. Das bisher als "ESET AI Advisor" bekannte KI-Tool entwickelt sich damit zu einer Technologie weiter, die über die Unterstützung bei einzelnen Abfragen hinausgeht. LiveAI ist für komplexere Security-Aufgaben ausgelegt und kann diese über mehrere Schritte hinweg bearbeiten. Auf Basis festgelegter Regeln lassen sich auch Aktionen automatisieren.

ESET investiert ab 2026 zusätzlich 40 Millionen Euro in die Weiterentwicklung seiner KI-Technologien. Damit baut das Unternehmen sowohl den Einsatz von KI für die Cyberabwehr als auch den Schutz der KI-Nutzung auf Kundenseite aus.

Wenn der KI-Agent selbst zum Sicherheitsrisiko wird

Gerade autonome KI-Agenten stellen Security-Verantwortliche vor neue Aufgaben. Sie beantworten nicht lediglich Fragen, sondern können abhängig von ihren Berechtigungen selbstständig auf Dateien oder Anwendungen zugreifen, Code ausführen und externe Ressourcen einbinden. Damit erhalten KI-Systeme weitreichende Handlungsmöglichkeiten innerhalb der Unternehmensumgebung.

Ein Risiko liegt in den Komponenten, mit denen solche Agenten ihre Fähigkeiten erweitern. ESET hat bereits mehr als 900.000 sogenannte Skills untersucht. Diese können einem Agenten zusätzliche Funktionen bereitstellen, zugleich aber auch manipulierten Code oder andere Sicherheitsrisiken einschleusen.

Hier setzt ESET AI Security an. AI Agent Security prüft Ressourcen, die ein Agent für seine Arbeit verwendet. Dazu gehören beispielsweise Skills, Skripte und externe URLs. AI Behavioral Monitoring betrachtet eine andere Ebene: Die Technologie beobachtet das tatsächliche Verhalten eines zugelassenen Agenten im laufenden Betrieb. Unternehmen können Regeln für erlaubte Aktivitäten definieren und bei verdächtigem Verhalten eingreifen. Auffällige Aktivitäten lassen sich anschließend als Sicherheitsvorfall untersuchen.

"Mit KI-Agenten kommt eine neue Klasse von Akteuren in Unternehmensnetze. Sie können selbstständig auf Daten und Anwendungen zugreifen oder Code ausführen. Security muss deshalb künftig auch autonome Systeme und deren Aktivitäten im Blick behalten. Gleichzeitig nutzen wir KI, um unseren Kunden bei der wachsenden Komplexität der Cyberabwehr Arbeit abzunehmen", sagt Michael Schröder, Head of Product Marketing bei ESET.

Neues Beratungsfeld für ESET-Partner

Die neue Sicherheitsebene ist auch für den Channel relevant. Je mehr Unternehmen KI-Anwendungen und autonome Agenten produktiv einsetzen, desto stärker rückt deren Absicherung in bestehende Security-Konzepte. Für ESET-Partner entsteht damit ein neues Beratungsfeld, das sie innerhalb der ESET PROTECT-Plattform adressieren können.

Weitere technische Details zu den ESET-KI-Technologien und zur Absicherung von KI-Agenten erläutert ESET in einem aktuellen Blogbeitrag: https://www.eset.com/blog/de/businessthemen/mdrservices/eset-ki-technologien-eine-neue-ki-ebene-fur-die-cyberabwehr

(Ende)

Aussender: ESET Deutschland GmbH Ansprechpartner: Philipp Plum Tel.: +49 3641 3114 141 E-Mail: philipp.plum@eset.com Website: www.eset.de

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