Pre-Owned-Outlets, Apple-Händler

iStore: Weitere Pre-Owned-Outlets sollen bis Ende 2026 eröffnen

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 12:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Apple-Händler sucht Standorte für zusätzliche Gebrauchtgeräte-Filialen und setzt auf Trade-ins als Warenquelle.

iStore plant weitere Pre-Owned-Filialen in Südafrika bis Ende 2026
Ein minimalistisches, modernes Ladenlokal in einer sonnigen südafrikanischen Landschaft. Illustration mit AI erstellt.

Der südafrikanische Apple-Händler iStore plant, bis Ende 2026 weitere dedizierte Pre-Owned-Outlets zu eröffnen, um den Zugang zu gebrauchter Apple-Hardware in bislang unterversorgten Regionen des Landes auszuweiten. Wie timeslive.co.za berichtete, betreibt das Unternehmen derzeit 42 Stores, davon vier speziell auf gebrauchte Geräte ausgerichtete Standorte.

Standortlücken sollen geschlossen werden

Laut za.headtopics.com ist iStore mittlerweile in allen südafrikanischen Provinzen vertreten – mit Ausnahme des Northern Cape. Für die geplanten neuen Pre-Owned-Outlets läuft demnach bereits die Standortsuche, um genau jene Regionen zu erschließen, in denen der Zugang zu Apple-Produkten bislang eingeschränkt war. Gebrauchte Geräte gelten dabei als Weg, die Einstiegshürde für Kunden zu senken, die sich Neuware nicht leisten können oder wollen.

Trade-in als zentraler Absatzhebel

Ein wesentlicher Baustein der iStore-Strategie ist das eigene Trade-in-Programm, über das das Unternehmen laut timeslive.co.za bis zu R25.000 für qualifizierende Smartphones zahlt. Nach Angaben von CEO Chris Dodd, zitiert von za.headtopics.com, ist rund ein Viertel der iStore-Verkäufe in Spitzenzeiten trade-in-basiert. Eingetauschte Geräte fließen damit direkt in den Pre-Owned-Bestand zurück und versorgen die neuen dedizierten Outlets mit Ware.

Als Treiber für diesen Kreislauf nennt iStore laut timeslive.co.za die typischen Wechselzyklen bei Smartphones von zwei bis drei Jahren, während Mobilfunkverträge in Südafrika meist über 36 Monate laufen.

Diese Differenz zwischen Vertragslaufzeit und tatsächlichem Nutzungszeitraum sorgt dafür, dass kontinuierlich funktionsfähige Gebrauchtgeräte in den Markt zurückfließen, die iStore über sein Trade-in-Programm abschöpft und in den Pre-Owned-Stores weiterverkauft.

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Starke Nachfrage nach neuen iPhones befeuert Trade-ins

Parallel zur Pre-Owned-Expansion verzeichnet iStore laut za.headtopics.com eine starke Nachfrage nach der iPhone-18-Reihe, insbesondere im High-End-Segment. Diese Nachfrage nach neuen Topmodellen dürfte das Trade-in-Volumen zusätzlich stützen, da Kunden beim Umstieg auf aktuelle Geräte ihre bisherigen Smartphones eintauschen – und damit den Nachschub für die geplanten neuen Pre-Owned-Standorte sichern.

Einordnung

Die Ankündigung von iStore reiht sich in eine breitere Entwicklung des Marktes für gebrauchte und aufbereitete Apple-Hardware ein, der zuletzt auch anderswo Investitionen und Programmerweiterungen erfahren hat.

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Für Südafrika bedeutet der Ausbau der Pre-Owned-Outlets vor allem eines: einen gezielten Versuch, den Zugang zu Apple-Geräten in Regionen zu verbessern, die bislang schlechter an das bestehende Filialnetz angebunden waren. Ob und wie schnell die neuen Standorte tatsächlich eröffnet werden, dürfte sich im weiteren Jahresverlauf zeigen.

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