iPhone-Wasserwaage: So finden Sie das versteckte Werkzeug in „Messen“
Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 14:13 Uhr | Redaktion boerse-global.deAktuelle Ratgeberberichte und technische Anleitungen widmen sich zunehmend den weniger offensichtlichen Funktionen von iOS. Viele nützliche Hilfsmittel sind tief im Betriebssystem verankert oder verbergen sich hinter unscheinbaren Menüs. Dazu gehören etwa das in die Messen-App integrierte Wasserwaagen-Werkzeug sowie spezialisierte System-Shortcuts und Steuerungsoptionen, die den täglichen Gebrauch erleichtern.
Integrierte Wasserwaage ohne zusätzliche App
Entgegen der Annahme vieler Nutzer existiert auf dem iPhone keine eigenständige App für eine Wasserwaage, noch findet sich das Werkzeug in den allgemeinen Einstellungen oder im Kontrollzentrum. Die Funktion ist stattdessen fest in die vorinstallierte App „Messen“ eingebunden. Nach dem Öffnen der Anwendung genügt ein Wischen nach links, um die Wasserwaagen-Ansicht aufzurufen.
Die Anzeige bietet eine kreisförmige Libellen-Skala nebst einem Echtzeit-Winkelwert und unterstützt zwei Modi: Liegt das Smartphone flach auf dem Rücken, eignet sich die horizontale Prüfung für Tische oder Sockel. Wird das Gerät aufrecht gehalten, wechselt das System automatisch in den vertikalen Prüfmodus für Wandbilder oder Regale.
Das Werkzeug erfordert weder eine Internetverbindung noch gesonderte Berechtigungen und arbeitet auf allen iPhone-Modellen einheitlich. Sobald das Objekt präzise ausgerichtet ist, friert der Bildschirm den ermittelten Winkelwert automatisch ein.
Sensor-Cropping für zusätzliche Kamera-Brennweiten
Auch im Kamerabereich lassen sich zusätzliche Einstellmöglichkeiten freischalten. Bei Geräten mit einem 48-Megapixel-Hauptsensor und einem 24-Millimeter-Äquivalent – namentlich ab dem iPhone 15 Pro bis hin zum iPhone 18 Pro und Pro Max – sind hinter dem standardmäßigen 1x-Symbol weitere Brennweiten hinterlegt. Durch einfaches Antippen lassen sich Stufen von 1,2x (28 mm) und 1,5x (35 mm) sowie die 2x-Vergrößerung (48 mm) ansteuern.
Dabei greift das System auf das zentrale Sensor-Cropping zurück, was durch die hohe Sensorauflösung verlustfreie Aufnahmen ermöglicht. Die Optionen lassen sich in den Einstellungen unter „Kamera“ bei den Fusion-Kamera-Optionen verwalten, als Standard festlegen oder einzeln deaktivieren. Bei Basismodellen wie dem iPhone 17 oder iPhone 17e beschränkt sich die Auswahl hingegen auf den 2x-Zuschnitt.
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Intelligente Anruffunktionen und Systemunterstützung
Im Bereich der Telefonie bieten neuere Betriebssystemversionen automatisierte Hilfen. Die Funktion „Hold Assist“ erkennt Warteschleifen bei Telefongesprächen und informiert den Anwender, sobald sich die Gegenseite wieder meldet. Über „Call Screening“ lässt sich bei unbekannten Nummern der Anrufgrund abfragen.
Unter iOS 27 ergänzt „Call Context“ diese Werkzeuge, indem relevante Informationen wie Flugnummern oder Bestätigungscodes direkt eingeblendet werden. Laut Apple werden Gespräche dabei nicht abgehört. Voraussetzung für diese Funktion ist ein Gerät mit nativer Unterstützung für die Siri-KI ab dem iPhone 15 Pro. Generell teilt iOS 27 die Hardware-Kompatibilität der Vorgängerversion und lässt sich bis zum iPhone 11 zurück installieren.
Bedienungshilfen und Akkupflege
Zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten eröffnen die Bedienungshilfen. So lässt sich durch zwei- oder dreimaliges Tippen auf die Gehäuserückseite („Back Tap“) ein Schnellzugriff auf Funktionen wie Bildschirmfotos, die Kamera oder die Taschenlampe einrichten. Zudem bieten die Einstellungen Optionen für monotone Hintergrundgeräusche mit Timer-Funktion oder die Begrenzung der Display-Bildrate auf 60 Hertz, um den Stromverbrauch zu senken.
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Hinsichtlich der Akkulaufzeit raten Experten davon ab, geöffnete Apps manuell zu schließen, da dies den Energiebedarf nicht verringere. Wirksamer seien das Deaktivieren der Hintergrund-App-Aktualisierung, das Abschalten des Always-On-Displays und das Begrenzen des Ladevorgangs. Ein Ladefenster zwischen 20 Prozent und 80 Prozent gelte als besonders schonend für die Batteriezellen.
