Ultra, Apples

iPhone Ultra: Apples Foldable kommt im September mit nur zwei Farben

07.06.2026 - 00:30:11 | boerse-global.de

Apples erstes faltbares Smartphone erscheint im September 2026 in lediglich zwei Farbvarianten. Analysten warnen vor deutlichen Lieferengpässen.

iPhone Ultra Foldable: Start im September mit nur zwei Farben
Ultra - A sleek, partially open foldable smartphone in white or silver, with an indigo reflection. It represents the iPhone Ultra. 07.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der iPhone-Hersteller steht kurz vor der Markteinführung seines ersten faltbaren Smartphones. Doch die Farbauswahl bleibt überraschend knapp.

Apple arbeitet mit Hochdruck an der Fertigstellung seines ersten Foldable-Smartphones, das unter dem Namen iPhone Ultra auf den Markt kommen soll. Branchenkreisen zufolge steht der Start für September 2026 fest – doch eine entscheidende Frage ist noch offen: Wird es das Gerät auch in Schwarz geben?

Nur zwei Farben zum Start

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Aktuelle Informationen aus der Zuliefererkette deuten auf eine bewusste Beschränkung der Farbpalette hin. Apple plant demnach, das High-End-Gerät zunächst in lediglich zwei Farbvarianten auf den Markt zu bringen. Während eine weiße oder silberne Ausführung als gesichert gilt, ist der Status einer schwarzen beziehungsweise „Space Gray"-Version weiterhin unklar.

Das wäre kein Novum für den Konzern. Schon das ursprüngliche iPhone X von 2017 kam mit nur zwei Farben auf den Markt, ebenso die ersten Modelle der Apple Watch Ultra und der Vision Pro. Branchenbeobachter spekulieren, dass Apple statt klassischem Schwarz ein „Indigo"-Finish anbieten könnte – ähnlich dem tiefen Blau, das für das kommende iPhone 17 Pro erwartet wird.

Die Reduzierung der Farbvielfalt gilt als notwendiger Schritt, um die komplexe Fertigung des faltbaren Gehäuses zu bewältigen. Der Montageprozess eines Foldable ist deutlich aufwendiger als bei herkömmlichen Smartphones.

Produktion läuft an – Lieferengpässe drohen

Der Preis des iPhone Ultra wird Branchenschätzungen zufolge bei über 2.000 Euro liegen, in Spitzenkonfigurationen sogar bei rund 2.500 Euro. Samsung Display hat bereits mit der Massenproduktion der speziellen OLED-Panels begonnen, nachdem im April 2026 umfangreiche Tests abgeschlossen wurden.

Doch trotz des Produktionsstarts warnt der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo vor erheblichen Lieferengpässen bis mindestens Ende 2026. Apples Produktionsplanung sieht vor, in den ersten zwei bis drei Jahren zwischen 15 und 20 Millionen Geräte auszuliefern – für das erste Jahr sind lediglich fünf bis acht Millionen Einheiten vorgesehen. Zum Vergleich: Vom iPhone 16 verkaufte Apple allein im ersten Quartal nach dem Start über 50 Millionen Einheiten.

iPhone 18 Pro: Die klassische Linie mit frischen Farben

Parallel zum Foldable arbeitet Apple an der nächsten Generation seiner etablierten Pro-Modelle. Die iPhone-18-Pro-Serie, die ebenfalls im September erscheinen soll, zeigt einen deutlich anderen Ansatz bei der Farbgestaltung.

Geleakte Chassis-Bilder deuten auf eine breitere Palette hin, darunter ein charakteristisches „Dark Cherry" (ein tiefes Rot-Rosa), „Cloud Blue" und eine klassische schwarze Option. Auch technisch haben die Pro-Modelle einiges zu bieten:

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  • A20 Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren: 15 Prozent mehr Leistung, 30 Prozent bessere Effizienz
  • 48-Megapixel-Fusion-Kamera mit variabler Blende
  • Eigenes Apple-C2-Modem mit 5G mmWave und Satellitenkommunikation
  • Gehäusedicke von 8,75 mm beim Pro Max
  • Verkleinerte Dynamic Island um 25 bis 35 Prozent

Die Displays setzen erneut auf Samsung M16 native 10-Bit-OLED-Panels mit LTPO+-Technologie und einer Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz.

Während die Pro-Modelle die bewährte iPhone-Linie evolutionär weiterentwickeln, liegt der Fokus von Apples aktueller Forschung und Entwicklung klar auf dem faltbaren iPhone Ultra. Ob das Gerät zum Verkaufsschlager wird oder ein Nischenprodukt bleibt, wird maßgeblich davon abhängen, ob Apple die erwarteten Lieferengpässe in den Griff bekommt.

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