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iPhone Ultra: Apples Foldable kommt am 8. September

Veröffentlicht am: 16.08.2026 um 06:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples erstes Falt-iPhone wird am 8. oder 9. September enthüllt. Der Verkaufsstart erfolgt zunächst nur in den USA, die Massenproduktion startet später als geplant.

Apple iPhone Ultra: Faltbares Smartphone feiert im September sein Debüt
Ein futuristisches, faltbares Smartphone liegt auf einer gebürsteten Metalloberfläche in einem minimalistischen Studio. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple bereitet den Markteintritt im Segment der faltbaren Smartphones vor. Berichten von Mitte August zufolge soll das neue iPhone Ultra im Rahmen des jährlichen September-Events offiziell vorgestellt werden.

Als wahrscheinlichster Termin für die Präsentation gilt der 8. September, wobei Informationen von Bloomberg alternativ den 9. September als Veranstaltungsdatum nennen. Trotz der bevorstehenden Ankündigung wird der Verkaufsstart laut Brancheninsidern zunächst exklusiv in den Vereinigten Staaten erfolgen, während andere internationale Märkte erst verzögert bedient werden.

Produktionsverzögerungen beeinflussen Liefermengen

Der Weg zur Marktreife des ersten faltbaren iPhones war offenbar von technischen Hürden geprägt. Ursprünglich war der Beginn der Massenproduktion für Juni geplant, musste jedoch aufgrund von Schwierigkeiten bei den Scharnier- und Displaykomponenten auf August verschoben werden. Marktbeobachter halten eine weitere Verzögerung des Produktionshochlaufs um bis zu zwei Monate für möglich.

Der wichtigste Fertigungspartner Foxconn hat seine Produktionspläne bereits Ende Juli an die neuen zeitlichen Rahmenbedingungen angepasst. Ein chinesischer Zulieferer verwies in diesem Zusammenhang auf komplexe Herausforderungen bei der Versorgung, den Testverfahren sowie der Preisgestaltung.

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Zusätzlich belastet eine Knappheit bei DRAM-Speicherbausteinen die Verfügbarkeit. Für das zweite Halbjahr 2026 ist das Produktionsvolumen des iPhone Ultra daher begrenzt. Während zunächst von 7 bis 8 Millionen Einheiten ausgegangen wurde, hat Apple die Bestellmenge inzwischen auf etwa 10 Millionen Einheiten angehoben, um der erwarteten Nachfrage gerecht zu werden.

Strategie des gestaffelten Rollouts

Apple verfolgt beim iPhone Ultra eine Markteinführungsstrategie, die an das Vorgehen bei der Datenbrille Vision Pro erinnert. Nach dem initialen Start in den USA sollen Märkte wie Australien, Japan und Indien erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Für australische Kunden wird eine Wartezeit von bis zu drei Monaten prognostiziert.

Indien gehört ausdrücklich nicht zur ersten Verkaufswelle. Zudem ist für die Erstproduktion keine Fertigung an indischen Standorten vorgesehen, was die Priorisierung des US-Marktes unterstreicht. Branchenexperten gehen davon aus, dass beim September-Event zwar das Gerät gezeigt, jedoch noch kein verbindlicher Preis für alle Regionen kommuniziert wird.

Technische Ausstattung und Preisgefüge

Das iPhone Ultra positioniert sich im absoluten Premium-Segment. Das Gerät verfügt über ein 5,3-Zoll-Außendisplay und ein faltbares 7,8-Zoll-Innendisplay, das auf LTPO-OLED-Technologie mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz setzt. Im aufgeklappten Zustand erreicht das Gehäuse, das von einem Titanrahmen eingefasst ist, eine Dicke von lediglich 4,5 mm.

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Im Inneren arbeitet der A20-Pro-Chip, unterstützt von 12 GB Arbeitsspeicher. Die Energieversorgung übernimmt ein Akku mit einer Kapazität von 5.800 mAh. Das Kamerasystem besteht aus zwei 48-Megapixel-Rückkameras sowie einer 24-Megapixel-Kamera, die unter dem Display verbaut ist.

Die technologische Komplexität spiegelt sich im Preis wider. Schätzungen gehen von einem Verkaufspreis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar aus. In Australien könnte der Preis bis zu 3.699 AUD (entspricht etwa 2.613 US-Dollar) betragen. Damit läge das iPhone Ultra preislich deutlich über Wettbewerbsmodellen wie dem Galaxy Z Fold8, das in Australien für 2.999 AUD angeboten wird.

Während Apple bereits eine dritte Generation faltbarer Geräte für das Jahr 2028 in Erwägung zieht, bleibt abzuwarten, wie der Markt auf die erste Generation des Foldables reagiert.

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