Ultra, Apples

iPhone Ultra: Apples Faltgerät kommt im September mit 10 Mio. Einheiten

03.07.2026 - 13:47:39 | boerse-global.de

Apple bereitet die Markteinführung von mindestens fünf neuen iPhones vor, darunter das faltbare Modell iPhone Ultra für September 2026.

Apple plant massiven iPhone-Rollout mit faltbarem Modell
Ultra - Zukünftiges faltbares Smartphone, teilweise geöffnet und leuchtend, umgeben von abstrakten Leiterplattenmustern in dunkler Hightech-Umgebung. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Zwischen der zweiten Jahreshälfte 2026 und dem ersten Halbjahr 2027 sollen mindestens fünf neue iPhone-Modelle auf den Markt kommen. Das berichten Branchenkreise übereinstimmend.

Die Strategie ist klar: Apple will Marktanteile erobern – trotz massiver Engpässe bei wichtigen Komponenten und explodierender Halbleiterpreise. Ein riskantes, aber kalkuliertes Manöver.

Das faltbare iPhone kommt – und zwar in großer Stückzahl

Besonders ambitioniert sind die Pläne für Apples erstes Faltgerät, intern als iPhone Ultra bezeichnet. Ursprünglich waren 7 bis 8 Millionen produzierte Einheiten für 2026 geplant. Jetzt hat der Konzern die Zielmarke auf 10 Millionen Einheiten nach oben korrigiert.

Der Marktstart des Foldables ist für September 2026 vorgesehen – zeitgleich mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max. Branchenexperten von IDC rechnen mit einem Preis von rund 2.500 Euro für das Flaggschiff, andere Schätzungen gehen von einem Einstiegspreis knapp über 2.000 Euro aus.

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Doch damit nicht genug: Im ersten Halbjahr 2027 sollen das Standard-iPhone 18 sowie ein neues iPhone Air folgen. Insgesamt peilt Apple für 2026 eine Produktionsmenge von über 220 Millionen iPhones an. Ein gewaltiger Schritt, der die gesamte Lieferkette fordert. Bereits jetzt hat der Konzern Komponenten für 80 Millionen neue Smartphones gesichert, die in der zweiten Jahreshälfte 2026 vom Band laufen sollen.

Speicherpreise explodieren – Apple sucht Auswege

Die Expansion trifft auf einen dramatisch angespannten Speichermarkt. Die Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz treibt die Preise in die Höhe. Die Kosten für DRAM-Chips sind von 39 auf 145 Dollar gestiegen, NAND-Speicher verteuerte sich von 13 auf 51 Dollar. Das sind Steigerungen von bis zu 270 Prozent.

Apple reagiert: Der Konzern führt offenbar Verhandlungen mit chinesischen Speicherherstellern wie CXMT und YMTC. Ziel ist es, die Lieferkette zu diversifizieren und sich die nötigen Chips zu sichern. Die steigenden Materialkosten werden voraussichtlich auch die Preise für MacBooks und iPads nach oben treiben.

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Die Börse reagierte verhalten optimistisch: Apples Aktie legte im vorbörslichen Handel am 2. Juli um 0,9 Prozent zu.

Konkurrenz zögert – Apple greift an

Während Apple auf Angriff schaltet, fahren die chinesischen Rivalen Xiaomi, Oppo und Vivo einen anderen Kurs. Sie haben ihre jährlichen Produktionsziele für 2026 auf jeweils unter 100 Millionen Einheiten gesenkt.

Der Kontrast könnte kaum größer sein. Apple versucht, die Komponentenknappheit strategisch zu nutzen. Der Konzern setzt auf seine enorme Marktmacht in der Lieferkette, sichert sich frühzeitig große Mengen spezialisierter Chips und bringt fünf verschiedene Modelle innerhalb von zwölf Monaten. Das Ziel: die Nachfrage im Premium-Segment bedienen – trotz volatiler Preise und unsicherer Märkte.

Ob der Plan aufgeht, wird sich im September zeigen. Eines ist jetzt schon klar: Apple geht mit einer Wucht in die Offensive, die die Branche so noch nicht gesehen hat.

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