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iPhone Ultra: Apples Falt-Smartphone startet im September nur in den USA

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 10:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples erstes Falt-Handy debütiert im September exklusiv in den USA. Produktionsengpässe verzögern den internationalen Verkaufsstart um Monate.

Apple iPhone Ultra: Faltbares Flaggschiff startet im September in den USA
Ein faltbares High-End-Smartphone liegt halb aufgeklappt auf einem minimalistischen Schreibtisch in einem hellen Büro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der US-Technologiekonzern Apple bereitet die Markteinführung seines ersten faltbaren Smartphones vor, das unter dem Namen iPhone Ultra geführt wird. Aktuellen Berichten zufolge wird das Gerät im September zunächst ausschließlich in den Vereinigten Staaten erscheinen. Europäische Kunden sowie Märkte in China und Australien müssen sich voraussichtlich weitere zwei bis drei Monate gedulden, bis das Modell international verfügbar ist.

Begrenzte Produktionskapazitäten verzögern globalen Rollout

Hintergrund der schrittweisen Markteinführung sind signifikante Engpässe in der Produktion. Wie Branchenberichte nahelegen, führen insbesondere technische Herausforderungen bei der Fertigung der spezialisierten Scharniere und Displays zu begrenzten Stückzahlen.

Der Analyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass Apple in der zweiten Jahreshälfte 2026 zwar insgesamt 7 bis 8 Millionen Einheiten des iPhone Ultra produzieren lässt, im dritten Quartal jedoch lediglich 0,5 bis 1 Million Geräte zur Verfügung stehen werden.

Der Fertigungspartner Foxconn hat seine Kapazitätsplanung bereits angepasst und strebt eine Erhöhung der Produktion auf rund 10 Millionen Einheiten an. Dennoch scheint die Priorisierung des US-Marktes unumgänglich, um die initiale Nachfrage bedienen zu können. Neben den mechanischen Komponenten erschwert eine allgemeine DRAM-Knappheit die Herstellung des verbauten A20 Pro Prozessors.

Technische Spezifikationen und Modellvariante „Ultra“

Das neue iPhone Ultra soll am 9. September 2026 offiziell vorgestellt werden. Erste Details aus der Beta-Version von iOS 27 deuten auf eine Aufspaltung des kommenden iPhone-Portfolios hin. Während die Modelle Pro, Pro Max und Ultra für September 2026 erwartet werden, folgen weitere Varianten wie das iPhone Air 2 und das Standardmodell 18 erst im Frühjahr 2027.

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Das faltbare Flaggschiff zeichnet sich laut technischen Datenblättern durch ein duales Display-System aus: Ein 5,3 bis 5,5 Zoll großes Außendisplay wird durch ein 7,8 Zoll messendes LTPO OLED-Innen-Display ergänzt, das eine Bildwiederholrate von 120Hz unterstützt.

Das Gehäuse besteht aus Titan und ist im geöffneten Zustand lediglich 4,5 Millimeter dünn. Zur weiteren Ausstattung gehören eine Dual-Kamera mit jeweils 48 Megapixeln, eine 24-Megapixel-Frontkamera sowie ein Akku mit einer Kapazität von 5.800 mAh. Entgegen dem Trend zu Face ID könnte das Gerät zudem über Touch ID verfügen.

Preisgestaltung und Wettbewerbsumfeld

Mit dem iPhone Ultra stößt Apple in neue Preisregionen vor. Die Erwartungen für den US-Markt liegen bei einem Einstiegspreis von 1.999 US-Dollar bis 2.499 US-Dollar. Analysten von Jefferies schätzen sogar, dass die Preise aufgrund der Speicherknappheit und teurer Komponenten bis auf 3.099 US-Dollar steigen könnten. Für den indischen Markt wird ein Preis ab Rs 2.21.900 genannt.

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Apple tritt mit dieser Positionierung in direkten Wettbewerb zu Google, das mit dem Pixel 11 Pro Fold bereits ein faltbares Gerät für 1.899 US-Dollar anbietet. Während Apple intern den Namen „iPhone Ultra“ verwendet, bleibt abzuwarten, ob dies die endgültige Bezeichnung sein wird.

Der Analyst Max Weinbach gab zu bedenken, dass die Bezeichnung „Ultra“ möglicherweise nicht passend sei, da das Gerät in seinen Spezifikationen nicht in jedem Bereich die Pro-Modelle übertreffe, sondern primär durch den Formfaktor besticht. Das Gerät soll zum Start in den Farben Dunkelblau und Silber erhältlich sein.

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