iPhone Ultra: Apples Falt-Smartphone kommt im September 2026
16.06.2026 - 14:27:33 | boerse-global.de
Nur zwei Tage nach der WWDC 2026 am vergangenen Wochenende haben Entwickler in den ersten Beta-Versionen von iOS 27 und macOS 27 handfeste Hinweise auf eine neue Geräteklasse entdeckt. Die Software-Codes verweisen auf ein „iPhone Ultra" und ein „MacBook Ultra" – Apples lang erwarteter Einstieg in den Markt der Falt-Smartphones und Touchscreen-Laptops.
Apple-Chefredakteur Detlef Meyer verrät, welche iPhone-Einstellung Sie nach jedem Update sofort überprüfen sollten, um Ihre Privatsphäre zu schützen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen die einfache Schritt-für-Schritt-Methode für ein sicheres System-Update. iOS-Updates leicht gemacht – jetzt kostenlos herunterladen
Das faltbare iPhone Ultra: Software verrät die Hardware
Die iOS 27 Developer Beta 1 enthält klare Code-Referenzen, die auf ein Falt-Design hindeuten. Entwickler stießen auf Begriffe wie „foldState", „angleDegrees" und mehrere Display-Identifikatoren in den Systemdateien. Diese Software-Schnittstellen deuten auf ein Gerät hin, das seine physische Ausrichtung und den Scharnierwinkel erkennen kann.
Branchenbeobachter gehen davon aus, dass das Gerät – vermutlich als iPhone Ultra vermarktet – ein „Wide-Fold"-Design ähnlich einem aufgeschlagenen Buch erhalten wird. Die Gerüchteküche spricht von einem 7,8 Zoll großen Innen-Display und einem 5,5 Zoll Außen-Bildschirm. Angetrieben werden soll das Gerät vom A20-Chip und einem C2-Modem, ergänzt durch Touch ID und eine Dual-Kamera. Der Preis? Rund 2.000 US-Dollar – umgerechnet etwa 1.850 Euro.
Trotz vereinzelter Produktionsverzögerungs-Gerüchte bleibt der Launch offenbar auf Kurs: September 2026, gemeinsam mit der iPhone-18-Pro-Serie.
Um die neue Hardware zu unterstützen, führt iOS 27 einen erweiterten Landschaftsmodus für zahlreiche native Apps ein – darunter Apple Music, Fitness, Health, Weather und Home. Branchenkenner sehen darin einen grundlegenden Schritt, um die App-Kompatibilität mit dem größeren, tablet-ähnlichen Innen-Display sicherzustellen.
macOS 27: Das erste Touchscreen-MacBook kommt
Auch die macOS-27-Beta hält Überraschungen bereit: Apple bereitet offenbar sein erstes Laptop mit Touchscreen vor. Das Betriebssystem enthält Updates für die Touch-Eingabe bei Sidecar sowie die Einführung von „Pull-to-Refresh"-Gesten – typische Merkmale mobiler Touch-Oberflächen.
Ob neues iPhone oder künftiges MacBook Ultra – viele Nutzer verschenken durch falsche Einstellungen das volle Potenzial ihrer Apple-Geräte. Ein gratis PDF-Starterpaket verrät Ihnen die cleveren Tricks, mit denen Sie von Tag 1 an optimal mit Ihrem Mac arbeiten. Kostenloses Mac-Starterpaket jetzt sichern
Die Funktion „iPhone Mirroring" wurde ebenfalls überarbeitet und unterstützt nun breitere und flexiblere Layouts. Das könnte auf unterschiedliche Bildschirmformate oder touchbasierte Interaktionen hindeuten. Branchenberichten zufolge könnten OLED-MacBook-Pro-Modelle mit Touchscreen-Funktion bereits Ende 2026 auf den Markt kommen.
Apple Intelligence: KI-Strategie mit Google-Unterstützung
Ein wesentlicher Teil des iOS-27-Updates dreht sich um „Apple Intelligence", das nun offenbar mit Google Gemini zusammenarbeitet, um Siri leistungsfähiger zu machen. Doch Apples KI-Strategie bleibt gestaffelt.
iOS 27 wird das iPhone 11 und alle neueren Modelle unterstützen. Die erweiterten KI-Funktionen bleiben jedoch dem iPhone 15 Pro und neueren Geräten vorbehalten. Die Strategie ist klar: Nutzer älterer Geräte erhalten die neueste Software, doch die Premium-KI-Tools bleiben der leistungsfähigeren Hardware vorbehalten.
Schluss mit Intel: Apple zieht den Stecker
Gleichzeitig streicht Apple die Unterstützung für 16 ältere Hardware-Modelle. watchOS 27 benötigt einen S9- oder S10-Chip – das bedeutet das Aus für die Apple Watch Series 6 bis Series 8 sowie die erste Ultra. iPadOS 27 setzt mindestens den A14-Bionic-Chip voraus. Und macOS 27 – mit dem Codenamen Golden Gate – läuft ausschließlich auf Apple Silicon. Das ist das endgültige Ende für die letzten Intel-basierten Macs aus den Jahren 2019 und 2020.
Neue Features und gestaffelte Veröffentlichung
iOS 27 bringt zudem praktische Neuerungen: „Dual Capture" für FaceTime auf iPhone 17 und Pro-Modellen, ein neues Zeichen-Tool in der Nachrichten-App und eine Funktion zum Aufteilen von Rechnungen bei Apple Cash (nur USA). Nutzer können künftig auch benutzerdefinierte Zeiträume für die Standortfreigabe in der „Wo ist?"-App festlegen.
Einige iOS-27-Features fehlten bewusst auf der WWDC-Keynote. Insiderberichten zufolge werden sie erst im Herbst zusammen mit der neuen Hardware vorgestellt: eine anpassbare Kamera-App für das iPhone 18 Pro, ein modulares Zifferblatt für neue Apple-Watch-Modelle und eine Siri-Extensions-API, die Drittanbieter-KI-Modelle wie ChatGPT, Claude und Gemini tiefer ins Betriebssystem integrieren soll.
Die öffentliche Beta von iOS 27 startet im Juli 2026, die finale Version erscheint im September.
