Ultra, Apples

iPhone Ultra: Apples Falt-iPhone mit 7,8-Zoll-Display startet

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 01:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

John Ternus führt Apple künftig als CEO, während Tim Cook Executive Chairman wird. Geplante Geräte und Marktchancen prägen den Strategiewechsel.

Apple: Ternus übernimmt CEO-Posten und startet Hardware-Offensive
Ein modernes, minimalistisches Firmengebäude mit klaren Glas- und Stahlfassaden im goldenen Licht der Nachmittagssonne. Illustration mit AI erstellt.

Apple hat einen Führungswechsel an der Konzernspitze vollzogen: John Ternus übernimmt als CEO, Tim Cook wechselt in die Rolle des Executive Chairman. Der Wechsel wurde Anfang September vollzogen und markiert den Beginn einer zweijährigen Hardware-Offensive, die ein faltbares iPhone, Smart Glasses, Kamera-AirPods und AI-Home-Geräte umfassen soll.

Erste Bewährungsprobe steht bevor

Für Ternus folgt unmittelbar die erste große Herausforderung als CEO: Apple hat ein iPhone-Event unter dem Namen „Surprise and Shine" angesetzt, bei dem unter anderem das lange erwartete iPhone Ultra – ein Falt-iPhone – sowie die neuen Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max, die Apple Watch Series 12 und Ultra 4, AirPods 5, ein neues Apple TV 4K und ein HomePod Mini vorgestellt werden sollen.

Beim erwarteten iPhone Ultra soll es sich um ein Gerät mit einem 7,8-Zoll-Innendisplay und einem 5,5-Zoll-Außendisplay handeln, das statt Face ID auf Touch ID setzt und mit einer 48-Megapixel-Dual-Kamera ausgestattet sein soll.

Angetrieben werden soll das Gerät vom neuen A20-Pro-Chip in 2-Nanometer-Fertigung, der gegenüber dem Vorgänger eine um 18 Prozent höhere Leistung und eine um 30 Prozent verbesserte Effizienz bieten soll, kombiniert mit dem neuen C2-Modem. Der Preis soll bei über 2.000 US-Dollar liegen. Berichten zufolge befindet sich das Design des Falt-iPhones bereits seit mindestens acht Jahren in Entwicklung.

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Die erwarteten iPhone-18-Pro-Modelle sollen ebenfalls den A20-Pro-Chip und das C2-Modem erhalten, dazu eine 24-Megapixel-Selfie-Kamera und eine variable, mechanische Blende. Das reguläre iPhone-18-Standardmodell soll dagegen erst im Frühjahr 2027 folgen – Apple verfolgt damit offenbar eine gestaffelte Launch-Strategie.

KI-Integration und Rückzug aus dem Rampenlicht

Berichten zufolge soll iOS 26 künftig Google Gemini integrieren. Samsung äußerte sich demnach positiv zu diesem Wettbewerb und erwarte einen direkten Vergleich der Systeme. Beim anstehenden Event soll Tim Cook laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman erstmals im VIP-Bereich sitzen statt selbst auf der Bühne oder im Video aufzutreten – ein sichtbares Zeichen für den vollzogenen Rollenwechsel.

Foldable-Projekt für Mac verschoben, nicht gestrichen

Ternus bestätigte zudem, dass das Projekt eines faltbaren Mac nicht eingestellt, sondern lediglich aufgeschoben wurde. Die notwendige Technologie für flexible, mechanisch belastbare Tastaturen sei laut Ternus noch Jahre von der Marktreife entfernt.

Weitere personelle Veränderungen

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Der Führungswechsel an der Spitze zieht weitere organisatorische Anpassungen nach sich: Phil Schiller tritt von seiner Rolle im App-Store-Bereich zurück, während CFO Kevan Parekh von Luca Maestri die Zuständigkeit für Corporate Services übernimmt. Tim Cook soll trotz des Wechsels ein CEO-ähnliches Vergütungspaket erhalten und bleibe als Executive Chairman weiterhin einflussreich.

Marktumfeld: Foldables wachsen, Konkurrenz verliert Boden

Der Zeitpunkt für Apples Einstieg in den Foldable-Markt könnte günstig sein: Laut Marktforscher Counterpoint wächst der globale Foldable-Markt 2026 um 21 Prozent, wobei Apple demnach direkt einen Marktanteil von 25 Prozent erreichen soll, während Samsungs Anteil von 40 auf 32 Prozent sinkt. Der Marktforscher IDC beobachtet zudem, dass der gesamte Smartphone-Markt um 16,7 Prozent schrumpft, während Foldables um 12,6 Prozent wachsen.

Finanziell steht Apple weiterhin auf solidem Fundament: Der Konzern erreichte im Sommer als zweites Unternehmen überhaupt eine Marktkapitalisierung von 5 Billionen US-Dollar.

Im dritten Quartal erzielte der Services-Bereich einen Umsatz von 30,7 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr – allerdings blieb dies unter den Erwartungen von 31,22 Milliarden US-Dollar. Analysten der Bank of America sehen in Ternus dennoch das Potenzial, Apples Dominanz bei Endgeräten im KI-Zeitalter weiter zu festigen.

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