iPhone Ultra: Apples Falt-Handy verzögert sich um Wochen
Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 20:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apples erstes faltbares iPhone steht vor Verzögerungen. Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn hat Schwierigkeiten mit der Massenproduktion des Premium-Geräts.
Die Produktion des sogenannten iPhone Ultra läuft zwar seit Anfang Juli 2026, doch technische Hürden trüben den Start. Besonders die Scharniertechnik und die Haltbarkeit des faltbaren Displays bereiten Foxconn Kopfzerbrechen. Branchenbeobachter berichten von Problemen mit den Toleranzen des Scharniers sowie unerwünschten Nebengeräuschen nach längerer Nutzung – ein Alarmsignal für ein Gerät, das mit einem Preis von über 2.000 Euro in der Luxusklasse antritt.
Technische Meisterleistung mit Risiken
Apples Ansprüche sind hoch: Das iPhone Ultra soll ein nahezu knitterfreies Display bieten. Die Lösung? Ein flüssigmetallbasiertes Scharnier und ein doppellagiges, extrem dünnes Glas von Samsung Display. Doch genau diese Komplexität wird zum Flaschenhals. Die Integration des Buch-Designs bei einer Gehäusedicke von gerade einmal 4,5 Millimetern stellt höchste Anforderungen an die Fertigung.
Analysten rechnen damit, dass die technischen Validierungsprozesse zu Verzögerungen von mehreren Wochen bis zu zwei Monaten führen könnten. Das erinnert an die Einführung des iPhone X im Jahr 2017: damals im September angekündigt, aber erst im November ausgeliefert.
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Gestaffelter Start für die iPhone-18-Reihe
Apple plant offenbar eine gestaffelte Markteinführung. Während das iPhone Ultra und die Pro-Modelle im Herbst 2026 vorgestellt werden sollen, könnten das Standard-iPhone 18, das günstigere iPhone 18e und eine zweite Generation des iPhone Air erst Anfang 2027 folgen. Hinweise darauf liefern Aussagen von Zulieferern wie Largan Precision, die von einem Großkunden berichten, der Produkteinführungen ins erste Halbjahr 2027 verschiebt.
Um die Produktion der Premium-Modelle zu stemmen, hat Foxconn die Einstellungsbemühungen verstärkt. Höhere Löhne und Prämien sollen Arbeitskräfte für den sommerlichen Produktionshöhepunkt sichern.
Ausstattung und Preis: Die Spezifikationen im Überblick
Das iPhone Ultra wird als Ultra-Premium-Gerät positioniert. Der Preis soll bei umgerechnet rund 2.300 Euro beginnen und könnte bis auf 2.900 Euro steigen. Die technischen Daten lesen sich beeindruckend:
- Prozessor: Apple A20 Pro
- Displays: 5,5 Zoll Außendisplay, 7,7 bis 7,8 Zoll faltbares Innendisplay im 4:3-Format
- Akku: Zwei Zellen mit insgesamt 4.883 mAh
- Kamera: Dual-Kamera mit zwei 48-Megapixel-Sensoren (Weitwinkel und Ultraweitwinkel), 18-Megapixel-Frontkamera
- Gehäuse: Titan und Aluminium mit Dampfkammerkühlung
- Sicherheit: Seitlicher Fingerabdrucksensor
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Die Zulieferer wurden angewiesen, sich auf eine erste Produktionscharge von rund zehn Millionen Geräten vorzubereiten. Doch die hohen Qualitätsstandards für Scharnier und Display könnten die Verfügbarkeit im September stark einschränken. Branchenkenner rechnen damit, dass Vorbestellungen frühestens im Oktober starten. Ob Apple den ambitionierten Zeitplan einhalten kann, bleibt abzuwarten.
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