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iPhone Ultra: Apples Falt-Handy startet zunächst nur in den USA

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 15:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples erstes faltbares iPhone erscheint zuerst in den USA. Europa und Asien folgen später, während die Produktion durch Speichermangel begrenzt ist.

iPhone Ultra: Apples faltbares Smartphone startet zunächst nur in den USA
Ein faltbares Smartphone mit Titangehäuse liegt teilweise aufgeklappt auf einem dunklen Marmortisch in einem modernen Büro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Technologiekonzern Apple bereitet Berichten vom 13. August 2026 zufolge eine spezifische Markteinführungsstrategie für sein erstes faltbares Smartphone vor. Das Gerät, welches intern unter dem Namen iPhone Ultra geführt wird, könnte demnach zunächst ausschließlich auf dem US-Markt erscheinen.

Internationale Märkte wie Europa, China und Australien müssten sich laut Branchenberichten etwa zwei bis drei Monate gedulden, bevor das Modell dort verfügbar ist.

Gestaffelter Rollout folgt dem Beispiel der Vision Pro

Diese schrittweise internationale Markteinführung ähnelt dem Vorgehen, das Apple bereits bei der Veröffentlichung des Headsets Vision Pro anwandte. Als maßgebliche Gründe für die Verzögerungen in Übersee werden aktuelle Lieferengpässe sowie komplexe Preisgestaltungsfragen genannt. Insbesondere Engpässe bei DRAM-Speicherbausteinen beeinträchtigen demnach die Produktion des neuen A20-Pro-Chips, der als Herzstück des faltbaren Modells gilt.

Analysten wie Ming-Chi Kuo gehen davon aus, dass die Vorbestellungsphase für das iPhone Ultra später beginnen wird als für die regulären Modelle der iPhone-18-Pro-Serie. Für das zweite Halbjahr 2026 prognostiziert Kuo ein Produktionsvolumen von insgesamt 7 bis 8 Millionen Einheiten.

Davon entfallen voraussichtlich lediglich 0,5 bis 1 Million Geräte auf das dritte Quartal, was die Strategie einer zunächst geografisch begrenzten Verfügbarkeit unterstreicht.

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Technische Spezifikationen und Preisgestaltung

Trotz der noch ausstehenden offiziellen Bestätigung durch das Unternehmen kursieren bereits detaillierte technische Eckdaten. Das iPhone Ultra soll über ein 5,5-Zoll-Außendisplay sowie ein 7,8 Zoll großes Innendisplay verfügen.

Im aufgeklappten Zustand weise das Gehäuse eine Dicke von lediglich 4,5 mm auf, während es im gefalteten Zustand etwa 9 mm misst. Zur weiteren Ausstattung gehören laut Branchenexperten ein Titan-Gehäuse, Touch ID und eine Dual-Kamera mit jeweils 48 Megapixeln.

Die Preisgestaltung bewegt sich in einem für den Massenmarkt ungewöhnlich hohen Segment. Schätzungen gehen von einem Einstiegspreis ab 1.999 US-Dollar aus, wobei je nach Speicherausstattung und regionalen Faktoren Preise von bis zu 3.099 US-Dollar möglich seien. Für den indischen Markt wird ein Preis ab 2.21.900 Rupien kolportiert. Die hohen Kosten werden primär auf die teuren Komponenten und die angespannte Lage am Speichermarkt zurückgeführt.

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Produktionskapazitäten und Modell-Lineup

Der Auftragsfertiger Foxconn hat seine Produktionsplanungen für das Jahr 2026 bereits angepasst und das Ziel auf rund 10 Millionen Einheiten erhöht, nachdem zuvor von 7 bis 8 Millionen ausgegangen worden war. Dennoch bleibt der Bestand im dritten Quartal 2026 begrenzt. Für den chinesischen Markt wird beispielsweise mit einem anfänglichen Kontingent von etwa einer Million Einheiten gerechnet.

Informationen aus einer aktuellen Beta-Version von iOS 27 deuten darauf hin, dass Apple für den kommenden Produktzyklus insgesamt sechs neue Modelle plant.

Neben dem faltbaren iPhone Ultra, das intern unter der Kennung V68 läuft, werden das iPhone 18 Pro und Pro Max für den September 2026 erwartet. Andere Varianten wie das iPhone 18, ein iPhone 18e sowie ein Modell namens iPhone Air 2 könnten hingegen erst im Frühjahr 2027 folgen.

Dieser umfassende Hardware-Launch fällt zeitlich mit einem Führungswechsel an der Spitze des Unternehmens zusammen. Zum 1. September 2026 wird John Ternus die Rolle des CEO übernehmen und damit die Verantwortung für die Markteinführung dieser neuen Produktkategorie tragen. Apple selbst hat sich bislang nicht offiziell zu den Terminen oder den Spezifikationen des faltbaren Geräts geäußert.

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