iPhone Ultra: Apples erstes Foldable mit 4,5 mm Dicke kommt
22.06.2026 - 13:47:17 | boerse-global.de
Der iPhone-Konzern bereitet einen radikalen Strategiewechsel vor. Neue Führung, mutiges Design und KI-Wearables stehen auf dem Plan.
Apple steht vor einem fundamentalen Wandel. In den kommenden 20 Monaten plant der Tech-Riese die umfassendste Produktoffensive seiner jüngeren Geschichte – pünktlich zum 20. Geburtstag des iPhones im Jahr 2027. Statt kleiner Updates setzt das Unternehmen auf mutige Design-Entscheidungen, neue Geräteklassen und künstliche Intelligenz.
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Führungswechsel mit Signalwirkung
Der Umbruch ist eng mit der Amtsübergabe an John Ternus verknüpft. Am 1. September 2026 übernimmt er offiziell das Ruder von Tim Cook. Branchenbeobachter erwarten, dass Ternus das Industriedesign-Team wieder stärker werden wird – ein Bereich, der seit 2019 zahlreiche erfahrene Köpfe verloren hat. Unter Cooks Führung standen oft Lieferketten-Effizienz und operative Exzellenz im Vordergrund.
Ternus hingegen betont die Rückbesinnung auf das Design als Kern der Marke. Bereits im März 2026 wurde Molly Anderson zur Vizepräsidentin für Industriedesign ernannt – ein klares Zeichen. Der Höhepunkt dieser Neuausrichtung soll das „iPhone 20“-Projekt werden: eine komplette Neugestaltung für die zweite Jahreshälfte 2027.
2026: Pro-Upgrades und das erste Foldable
Die erste Welle der neuen Hardware kommt bereits im September 2026. Die Flaggschiff-Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max erhalten den A20 Pro-Chip, gefertigt im neuen 2-Nanometer-Verfahren. Technische Verfeinerungen umfassen ein kleineres Dynamic Island, eine Kamera mit variabler Blende und Apples hauseigenes C2-Modem.
Gleichzeitig wagt Apple den Einstieg in den Faltmarkt. Das Premium-Gerät mit dem Arbeitstitel iPhone Ultra misst im aufgeklappten Zustand nur 4,5 Millimeter Dicke. Es bietet ein 7,7 bis 7,8 Zoll großes Innen-Display und einen 5,3-Zoll-Außenbildschirm. Anders als die Standardmodelle setzt das Foldable auf Touch ID – und dürfte mit über 2.000 Euro zu Buche schlagen.
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Zum Jahresende 2026 sind zudem die Apple Watch Series 12 und Ultra 4 mit S11-Chip fällig, ebenso neue Mac Studio- und Mac mini-Konfigurationen mit M5-Prozessoren.
2027: Das große Jubiläums-Reset
Das kommende Jahr wird zum Schicksalsjahr für Apples Mobilstrategie. Im Frühjahr 2027 erscheint voraussichtlich das iPhone Air 2 – ein Mid-Cycle-Update mit A20 Pro-Chip und verbesserter Ultraweitwinkel-Kamera.
Der ganz große Wurf folgt im Herbst: Das 20-jährige Jubiläums-iPhone, intern als iPhone 20 Pro und Pro Max bezeichnet. Erwartet werden ein randloses Display mit gebogenem Glas und ein komplettes Design-Reset. Zusammen mit einer zweiten Foldable-Generation sollen diese Modelle den A21-Chip erhalten.
KI-Wearables: Apples nächste große Wette
Doch Apple denkt längst über das Smartphone hinaus. Die Roadmap für 2027 sieht einen massiven Vorstoß in die Welt der KI-Wearables vor:
- AirPods Ultra: Neue Ohrhörer mit integrierten Kameras (Codename B798). Sie sollen Siri visuellen Kontext liefern – die KI sieht, was der Nutzer sieht.
- Smart Glasses: Eine völlig neue Geräteklasse (Codename N50) mit Acetatrahmen, die auf „Visuelle Intelligenz“ setzt.
- Robotics: Ein robotischer Tischgerät mit Display-Arm ist für Ende 2027 oder Anfang 2028 geplant.
Die Botschaft ist klar: Apple will jedes seiner Geräte zu einer spezialisierten KI-Plattform machen. Untermauert wird das Ganze von einer Designsprache, die an die glorreichen Zeiten früherer Jahrzehnte anknüpfen soll. Ob der Plan aufgeht, wird sich ab September 2026 zeigen – wenn die ersten neuen Geräte in den Läden liegen.
