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iPhone Ultra: Apples erstes Foldable kommt im September

31.05.2026 - 18:12:28 | boerse-global.de

Apples erstes faltbares Smartphone „iPhone Ultra“ kommt im September 2026 mit 7,8-Zoll-OLED und A20 Pro-Chip auf den Markt.

iPhone Ultra: Apples erstes Foldable kommt im September - Foto: über boerse-global.de
iPhone Ultra: Apples erstes Foldable kommt im September - Foto: über boerse-global.de

Apple plant für September 2026 die Markteinführung seines ersten faltbaren Smartphones. Das „iPhone Ultra“ soll sich mit einem Buch-Design und extrem flachem Gehäuse von der Konkurrenz abheben.

Nach einer Serie von Leaks durch Zubehörhersteller und physische Nachbildungen zeichnet sich ein klares Bild von Apples Einstieg in den Faltmarkt. Das Gerät misst im aufgeklappten Zustand lediglich 4,7 Millimeter – geschlossen sind es rund 9,2 Millimeter. Damit wäre es eines der dünnsten Foldables auf dem Markt.

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Display und Design: Breiter, leichter, fast faltenfrei

Das iPhone Ultra setzt auf ein zweigeteiltes Display-Konzept: Ein 5,5 Zoll großes Außendisplay für den schnellen Zugriff und ein 7,8 Zoll OLED-Innenpanel mit einem breiteren Seitenverhältnis von 4:3 oder 16:10. Apples Ziel: ein nahezu faltenfreies Erlebnis durch eine neu entwickelte Scharniertechnik.

Das Gehäuse kombiniert Titan und Aluminium – eine Materialwahl, die bereits beim iPhone 15 Pro für Aufsehen sorgte. Die Designsprache fällt kurviger aus als bei den aktuellen Modellen, wie ein durchgesickertes weißes Dummy-Modell zeigt. Verfügbare Farben: Weiß, Silber und Indigo.

Innenleben: A20 Pro Chip und 12 GB RAM

Unter der Haube arbeitet der A20 Pro, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Dazu gesellen sich 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und ein Akku mit einer Kapazität zwischen 5.000 und 5.500 mAh. Die Ladegeschwindigkeit soll die 30-Watt-Marke überschreiten.

Eine überraschende Abkehr: Das iPhone Ultra verzichtet offenbar auf integrierte MagSafe-Magnete. Stattdessen verbauen Zubehörhersteller wie iFunSmart die Magnete direkt in den Schutzhüllen, um die Kompatibilität mit magnetischem Zubehör zu gewährleisten.

Kamera: Weniger Linsen, aber smarter?

Statt der üblichen Dreifach-Kamera setzt Apple beim Foldable auf ein horizontales Dual-Kamera-Modul mit einem 48-Megapixel-Hauptsensor. Der Verzicht auf das dritte Objektiv dürfte dem dünnen Gehäuse geschuldet sein.

Für die Entsperrung setzt Apple nicht auf Face ID, sondern auf einen Touch ID-Sensor im Einschaltknopf – eine Rückkehr zur bewährten Fingerabdruck-Authentifizierung.

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Tastenlayout und Bedienung

Die physische Anordnung unterscheidet sich deutlich von aktuellen iPhones: Der Power-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor sitzt rechts, die Lautstärketasten wandern an die Oberseite des Geräts. Auffällig: In den geleakten Hüllen fehlt eine Aussparung für den Action-Button, dafür gibt es eine Öffnung für die Kamera-Steuerung.

Marktposition: Über 2.000 Euro und direkte Samsung-Konkurrenz

Das iPhone Ultra wird als Premium-Flaggschiff positioniert – der Einstiegspreis dürfte bei über 2.000 Euro liegen. Damit tritt es direkt gegen Samsungs Galaxy Z Fold 8 an, das am 22. Juli 2026 auf einem Unpacked-Event vorgestellt werden soll. Interessant: Samsung soll ebenfalls auf ein breiteres Format umschwenken – genau die Richtung, die Apple mit dem Ultra einschlägt.

iPhone 18 Pro: Kleine Updates im Schatten des Foldables

Parallel zum Ultra erscheint die iPhone 18 Pro-Serie mit moderaten Änderungen: Ein minimal dickeres Kameramodul für größere Akkus, ein verkleinertes Dynamic Island und neue Farben wie Dark Cherry und Light Blue. Der große Wurf bleibt aber dem faltbaren Ultra-Modell vorbehalten.

Bleibt abzuwarten, ob Apple den hohen Preis und die technischen Kompromisse – kein Face ID, keine Dreifach-Kamera – mit einem überragenden Nutzererlebnis rechtfertigen kann. Der September wird zeigen, ob das iPhone Ultra den Faltmarkt aufmischt.

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