iPhone-Trick: 20 Gigabyte Speicher durch Datums-Änderung – Apple warnt
Veröffentlicht: 10.07.2026 um 12:34 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Apple schlägt jetzt Alarm.
Die Methode klingt einfach: Wer das Systemdatum seines iPhones manuell verstellt, soll rund 20 Gigabyte freischaufeln können. Der Kundenservice des Konzerns stellt nun klar: „Ein solches Vorgehen wird weder von Apple unterstützt noch empfohlen.“
Risiken für Systemstabilität und Konnektivität
Die manuelle Änderung des Datums kann schwerwiegende Folgen haben. Apple warnt vor erheblichen Störungen bei der Netzwerkverbindung und Fehlfunktionen installierter Apps. Der Grund: Zahlreiche Systemprozesse, Cloud-Dienste und Sicherheitszertifikate basieren auf einer synchronisierten Zeitangabe.
Eine willkürliche Datumsänderung kann zu Datenverlusten oder fehlerhafter Datenzuordnung führen. Das Unternehmen rät betroffenen Nutzern stattdessen zu regelmäßigen Backups und offiziell unterstützten Methoden zur Speicheroptimierung. Eine Bestätigung für die Wirksamkeit des beschriebenen Tricks gibt es nicht.
Ältere Geräte: Wiederherstellung wird problematisch
Parallel zu diesen Warnungen hat Apple die Signierung älterer iOS-Versionen für mehrere iPhone- und iPad-Modelle eingestellt. Betroffen sind die Mobilfunk-Modelle iPhone 4, 4S, 5 und 5c sowie iPad 2, 3, 4 und das iPad mini.
Eine Neuinstallation oder ein Downgrade auf iOS-Versionen zwischen 6.1.3 und 10.3.4 ist damit nicht mehr möglich. Die erforderliche Baseband-Firmware wird nicht mehr signiert. Bereits aktivierte Geräte bleiben uneingeschränkt nutzbar – eine vollständige Wiederherstellung wird für diese Hardware-Generationen jedoch problematisch.
Ob Speicheroptimierung oder Systempflege – wer sein iPhone sicher bedienen möchte, sollte die technischen Hintergründe verstehen. Dieses gratis Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe in einfachen Worten und hilft Ihnen, Apple-Fachchinesisch endlich zu durchschauen. In 10 Minuten die Apple-Sprache verstehen
Phishing-Welle im Namen von Apple
Experten warnen zudem vor aktuellen Betrugsversuchen. Derzeit kursieren Phishing-E-Mails, die sich als offizielle Apple-Mitteilungen tarnen. Die Empfänger werden aufgefordert, ihre Zahlungsdaten zu aktualisieren.
Die verlinkten gefälschten Webseiten zielen auf Kreditkartendaten und Anmeldeinformationen ab. Warnsignale sind unpersönliche Anreden und Web-Adressen, die nicht auf die offizielle Unternehmensdomain führen.
iOS 27: Beta-Test voraus
Im Bereich der Softwareentwicklung treibt Apple derweil die Tests für iOS 27 voran. Die aktuelle Beta-Version behebt Synchronisationsprobleme bei Automatisierungen und integriert neue Transparenzhinweise für Cloud-basierte KI-Dienste. Eine öffentliche Testphase wird für Mitte des Monats erwartet, die finale Veröffentlichung im September.
Nach jedem System-Update ist es ratsam, die Sicherheitseinstellungen Ihres Geräts genau zu prüfen, um Ihre Privatsphäre zu schützen. Ein erfahrener Apple-Experte zeigt Ihnen in diesem kostenlosen Ratgeber die entscheidenden Schritte für eine sichere Konfiguration ohne Datenverlust. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber jetzt herunterladen
Zudem gibt es Berichte über neue Komprimierungsverfahren für künstliche Intelligenz. Sie könnten es ermöglichen, komplexe Sprachmodelle mit deutlich reduziertem Speicherbedarf lokal auf künftigen Gerätegenerationen auszuführen.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
