iPhone-Speicher: 16,9 GB durch LINE-Cache-Leerung freigeben
01.06.2026 - 16:31:13 | boerse-global.deSpezialisierte Anbieter kümmern sich nun um Datenrettung nach Wasserschäden, während clevere Tricks auf dem iPhone massig Speicher freigeben können.
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Datenrettung nach Wasserschaden: Neue Wege abseits von Apple
Der Anbieter Smart Doctor Pro hat heute einen spezialisierten Datenrettungs-Service für wassergeschädigte iPhones gestartet. Das Unternehmen mit 17 Jahren Branchenerfahrung weist auf ein entscheidendes Problem hin: Während Apple Stores bei Wasserschäden in der Regel nur ein Ersatzgerät anbieten, bleibt die Rettung der darauf gespeicherten Daten außen vor. Der neue Service ist über Filialen, per Einsendung und für Geschäftskunden verfügbar – im besten Fall noch am selben Tag.
Dieser Trend zur gezielten Reparatur statt zum Neukauf zeigt sich auch im breiteren Markt. Das kanadische Unternehmen Computation Ltd. aus Toronto meldete Ende Mai eine steigende Nachfrage nach IT-Support und Hardware-Reparaturen. Firmen setzen demnach vermehrt auf die Wartung vorhandener Geräte statt auf Neuanschaffungen – mit Fokus auf Server-Wartung, Cybersicherheit und Datenrettung.
Hardware-Upgrade: Vom 64-GB- zum 256-GB-iPhone
Im Reparatursektor rücken zudem hardwarebasierte Speicherlösungen in den Fokus. Ein technisches Tutorial vom vergangenen Wochenende zeigt, wie sich ein iPhone 11 von 64 auf 256 Gigabyte internen Speicher aufrüsten lässt. Anbieter in Miami und Arizona werben parallel mit schnellen Durchlaufzeiten und langen Garantien für Komponentenreparaturen.
Software-Optimierung: Bis zu 20 Gigabyte freischaufeln
Wer seinen Speicher nicht hardware-seitig erweitern möchte, kann mit gezielten Einstellungen oft überraschend viel Platz gewinnen. Branchenberichte von Ende Mai zeigen: Allein das Leeren des Caches der Messaging-App LINE kann bis zu 16,9 Gigabyte freigeben – ohne dass Chatverläufe verloren gehen. Weitere empfohlene Maßnahmen:
- Deaktivieren der Funktion „Originalfotos speichern" in Instagram
- Automatisches Schließen inaktiver Safari-Tabs nach einem Tag
Anwender, die diese Schritte befolgten, berichteten von Freigaben zwischen 10 und 20 Gigabyte.
iMole: Open-Source-Tool für Profis
Für technisch versierte Nutzer wurde am Wochenende das Open-Source-Kommandozeilen-Tool iMole veröffentlicht. Es erlaubt die Verwaltung des iPhone-Speichers über einen Mac und identifiziert gezielt große App-Caches. Daten, die älter als 90 Tage sind, lassen sich damit automatisiert löschen.
Cloud-Alternative: Microsoft OneDrive im Blick
Als Alternative zur iCloud empfahlen Analysten Ende Mai Microsoft OneDrive für Windows-Nutzer. Der Dienst bietet 5 Gigabyte kostenlos, der 100-GB-Tarif kostet umgerechnet rund 18 Euro jährlich. Ein Haken: OneDrive unterstützt derzeit keine Zwei-Wege-Synchronisation – Änderungen oder Löschungen auf dem iPhone werden nicht auf den PC übertragen.
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Sicherheitswarnungen: AirPlay und Phishing-Gefahr
Cybersicherheitsexperten warnten Ende Mai vor mehreren iPhone-Risiken. Die automatische AirPlay-Einstellung sollte auf „Nachfragen" umgestellt werden, um unbefugte Verbindungen zu verhindern.
Zudem warnte die indische Cyber Crime Coordination Center vor einer Phishing-Kampagne gegen Besitzer verlorener iPhones. Betrüger verschicken SMS, die wie Apple-Support oder „Mein iPhone suchen"-Benachrichtigungen aussehen. Die enthaltenen Links führen zu gefälschten Login-Seiten, die Apple-ID und Zwei-Faktor-Codes abgreifen – mit dem Ziel, Diebstahlschutz-Funktionen zu deaktivieren.
Ausblick: iOS 28 und Anti-Diebstahl-Funktion
Laut Bloomberg arbeitet Apple an iOS 28 mit dem Codenamen „Bell". Das Update soll ein grundlegender Umbau werden und pünchtlich zum 20. Jubiläum des iPhones im Jahr 2027 erscheinen. Parallel entwickeln die Kalifornier eine neue Anti-Snatching-Funktion: Sie nutzt Beschleunigungssensor, Gyroskop und die Nähe einer Apple Watch, um einen physischen Diebstahl zu erkennen und das Display sofort zu sperren.
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