Dokumentenscans, App

iPhone-Notizen-App: Dokumentenscans ohne zusätzliche App

Veröffentlicht am: 30.08.2026 um 11:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

iPhone und Android digitalisieren Dokumente mit Bordmitteln; OCR, Cloud-Speicher und PDF-Export ergänzen die verfügbaren Scan-Optionen.

Dokumente scannen ohne Zusatz-App: iPhone und Android im Vergleich
Ein Smartphone liegt neben einem Stapel weißer Papierdokumente auf einem Schreibtisch bei natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Wer Papierdokumente digitalisieren möchte, benötigt auf dem iPhone keine zusätzliche App. Wie ein Bericht zeigte, reicht die vorinstallierte Notizen-App aus: Über das Kamera-Symbol lässt sich die Funktion „Scan Documents“ aufrufen, die Belege, Verträge oder Formulare direkt in durchsuchbare Digitalversionen umwandelt. Ein Download aus dem App Store entfällt damit für die grundlegende Scan-Funktion vollständig.

Versteckte Funktion in der Files-App

Neben der Notizen-App verfügt auch die Preview-App unter iOS 26 über eine wenig bekannte Scan-Funktion, die sich in der Files-App verbirgt. Gescannte Dokumente werden dabei automatisch in iCloud Drive abgelegt, sodass Nutzer ohne zusätzlichen Schritt auf ihre Scans von mehreren Apple-Geräten aus zugreifen können.

Für Nutzer, die zusätzliche Funktionen wie Texterkennung (OCR) suchen, bietet sich weiterhin Adobe Scan an. Die App stellt 2 Gigabyte kostenlosen Speicher bereit, setzt allerdings ein Nutzerkonto voraus – ein Unterschied zur bordeigenen Lösung, die ohne Anmeldung auskommt.

Android-Alternativen und praktische Tipps

Auch auf Android-Geräten lassen sich Dokumente ohne Umweg über Drittanbieter scannen: In Google Drive genügt ein Tipp auf das Plus-Symbol und die Option „Scan“. Wer zusätzliche Funktionen wie OCR und Stapelscanning benötigt, kann auf Adobe Scan oder Microsoft Lens zurückgreifen, die diese Funktionen kostenlos anbieten.

Für ein sauberes Scan-Ergebnis empfehlen Fachautoren gute Beleuchtung und eine ebene Unterlage, unabhängig davon, welche App oder welches Betriebssystem verwendet wird.

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PDF-Export ohne Formatverlust

Wer gescannte oder erstellte Dokumente als PDF exportieren möchte, kann dies direkt über die Ursprungs-App tun – etwa Word, Pages oder Google Docs. Alternativ funktioniert auf dem iPhone ein Trick über die Druckvorschau: Über „Teilen“, dann „Drucken“ und eine Zwei-Finger-Geste zur Vergrößerung der Vorschau lässt sich das Dokument anschließend direkt in der Dateien-App speichern, ohne dass die Formatierung verloren geht.

Weitere Scan-Apps aktualisiert

Parallel zu den Bordmitteln wurden mehrere dedizierte Scan-Apps überarbeitet. Genius Scan erschien in Version 7.42.0 mit verbesserter Zuverlässigkeit beim Gmail-Export und einem neuen Synchronisationsstatus in Ordnern; die App bietet Dokumentenerkennung, Verzerrungskorrektur, Stapelscanning, PDF-Erstellung, OCR sowie Verschlüsselung und verarbeitet Scans direkt auf dem Gerät.

Google Drive erhielt in Version 2.26.337.2.all Fehlerbehebungen und bietet weiterhin 15 Gigabyte kostenlosen Speicher, ein Upgrade auf 100 Gigabyte über Google One kostet ab 1,99 US-Dollar pro Monat.

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Mopria Scan wurde in Version 1.11.4 aktualisiert und richtet sich an Nutzer, die ihr Android-Gerät mit WLAN-Scannern oder Multifunktionsdruckern verbinden möchten – mit Unterstützung für verschiedene Auflösungen, Farb- und Schwarzweiß-Scans sowie automatischer Geräteerkennung.

Auch samsungspezifische und quelloffene Lösungen ergänzen das Angebot: Samsung-Galaxy-Geräte ab der S20-Serie verfügen unter One UI 2.0 und höher über einen integrierten Dokumentenscanner mit Auto-Zuschnitt, Perspektivkorrektur und OCR. Für Nutzer, die auf Werbung und Cloud-Speicher verzichten möchten, steht zudem FairScan zur Verfügung – eine kostenlose, quelloffene Android-App, die sowohl über Google Play als auch F-Droid erhältlich ist.

Versand und Weiterverarbeitung

Ist ein Dokument als PDF exportiert, lässt es sich unkompliziert teilen: per E-Mail, wobei Gmail eine Grenze von 25 Megabyte setzt, oder über einen Cloud-Link für größere Dateien. Auch Messaging-Dienste wie iMessage, WhatsApp, Telegram und Signal unterstützen den Versand von PDFs, sofern die Dateigröße unter 25 Megabyte bleibt.

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