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iPhone Fold: Start am 8. September mit massiven Lieferengpässen

Veröffentlicht am: 18.08.2026 um 09:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Analysten prognostizieren deutliche Preiserhöhungen für Apples kommende iPhone-Modelle. Ursache sind Produktionsprobleme und eine weltweite Speicherchip-Knappheit.

Apple: Preisdruck bei Falt-iPhone und iPhone 18 Pro erwartet
Ein faltbares Smartphone liegt auf einem eleganten Schreibtisch in einem modernen Büro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Aktuelle Berichte zu internationalen Preislisten für iPhones sowie zu möglichen Lieferengpässen beim kommenden faltbaren iPhone-Modell zeichnen ein Bild wachsenden Preisdrucks bei Apple. Mehrere Marktanalysten und Branchenquellen gehen davon aus, dass sowohl das erwartete Falt-iPhone als auch die kommende iPhone-18-Pro-Reihe spürbar teurer werden könnten als ihre Vorgänger.

Falt-iPhone startet knapp

Der Marktstart des iPhone Fold soll am 8. September 2026 erfolgen, wobei Märkte außerhalb der USA das Gerät Berichten zufolge erst zwei bis drei Monate später erhalten sollen. Als Grund werden Produktionsprobleme bei Scharnier und Display genannt, weshalb die Massenproduktion von Juni auf August verschoben wurde.

Für das zweite Halbjahr 2026 sind demnach nur rund 7 Millionen Einheiten geplant, wobei die USA vor China beliefert werden sollen. Konkrete Preise stehen noch nicht fest, gelten aber als hoch.

Analyst Ming-Chi Kuo rechnet mit 7 bis 8 Millionen faltbaren Einheiten im Jahr 2026, wobei die Auslieferungen im dritten Quartal nur zwischen 500.000 und 1 Million Stück betragen sollen. Andere Quellen sprechen von einem "iPhone Ultra" mit einem Angebot, das beim Marktstart extrem limitiert sei; das Produktionsziel liege bei 10 Millionen Einheiten, wobei Zulieferer drei bis fünf Monate benötigten.

Ein Leaker berichtet zudem, der Start könnte teilweise global erfolgen und nicht nur die USA umfassen, wobei der Name „Ultra" angezweifelt wird – dieser könnte stattdessen einem Jubiläumsmodell zum 20-jährigen Bestehen vorbehalten sein.

Andere Berichte halten einen zunächst US-exklusiven Start im September 2026 wegen Liefer-, Test- und Preisproblemen für möglich; die Verfügbarkeit in Indien bleibe unklar.

Zu den geleakten Spezifikationen zählen ein 5,3-Zoll-Cover-Display und ein 7,8-Zoll-Innendisplay, ein A20-Pro-Chip, 12 GB RAM, ein 5800-mAh-Akku sowie eine Dual-48-MP-Kamera. Bei den Preisschätzungen liegt der von IDC genannte Durchschnitt bei 2.400 US-Dollar, während Kuo eine Spanne von 2.299 bis 2.499 US-Dollar nennt.

Andere Angaben sprechen von einem 5,5-Zoll-Außen- und einem 7,8-Zoll-Innendisplay bei 4,5 Millimeter Dicke. Die Investmentbank Rothschild & Co stufte Apple derweil auf „Buy" hoch mit einem Kursziel von 400 US-Dollar und rechnet mit 14 Millionen verkauften iPhone-Ultra-Einheiten im Geschäftsjahr 2027.

iPhone 18 Pro: Preissprung durch Speicherchip-Knappheit

Auch abseits des Falt-Modells zeichnen sich Preiserhöhungen ab. Laut Analyst Jeff Pu von GF Securities könnte das iPhone 18 Pro bis zu 300 US-Dollar teurer werden als das iPhone 17 Pro, mit Startpreisen von 1.399 US-Dollar für das Pro-Modell und 1.499 US-Dollar für das Pro Max.

Marktforscher von TrendForce beziffern den Anstieg der Stückliste (BOM) für das iPhone 18 Pro auf 38 Prozent; Analyst Gene Munster rechnet mit einer Preiserhöhung um 125 US-Dollar beziehungsweise 15 Prozent.

Der iPhone-Umsatz für das dritte Quartal wird mit 54,25 Milliarden US-Dollar beziffert. Auch das reguläre iPhone 18 könnte laut einer weiteren Einschätzung beim Basispreis von 799 US-Dollar bleiben, während die Preise für höhere Speicherkonfigurationen steigen sollen.

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Als Grund für die Preisanpassungen wird durchgängig die Knappheit bei Speicherchips genannt, von der laut Berichten auch das iPhone 18 Pro betroffen ist. Bereits im Juni hatte Apple aus diesem Grund die Preise für Macs, iPads, Apple TV, HomePod und Vision Pro um 30 bis 1.300 US-Dollar angehoben.

Nun soll bis Ende August 2026 auch eine globale Preiserhöhung für die iPhone-17-Serie folgen, mit einem Maximum von 1.000 Renminbi pro Einheit. Für Japan wird ein Aufschlag von 25.000 Yen (umgerechnet rund 1.060 Renminbi) beim iPhone 17 Pro Max und von 13.000 Yen (rund 551 Renminbi) beim iPhone 17 genannt.

In China kursieren Gerüchte über einen Aufschlag von 500 Renminbi pro Modell, während Mac und iPad dort bereits um 15 bis 20 Prozent teurer geworden seien.

Vor diesem Hintergrund riet der Tesla-Investor Ross Gerber auf der Plattform X zum Kauf des iPhone 17 vor der erwarteten Preiserhöhung. Das Modell startet aktuell bei 799 US-Dollar (256 GB), das Pro-Modell bei 1.099 US-Dollar und das Pro Max bei 1.199 US-Dollar.

Technische Details und regionale Preise

Für das iPhone 18 Pro und Pro Max wird ein Marktstart im September 2026 erwartet, während das reguläre iPhone 18 erst im Frühjahr 2027 folgen soll. Genannt werden ein A20-Chip in 2-Nanometer-Fertigung, 9 beziehungsweise 12 GB RAM und ein C2-Modem. Beim Design des iPhone 18 Pro wird eine Ähnlichkeit zum iPhone 17 Pro erwartet, mit Bildschirmgrößen von 6,3 beziehungsweise 6,9 Zoll.

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Der Akku des Pro Max soll in China 5.391 mAh und in den USA 5.567 mAh betragen, ein Plus von jeweils 500 mAh gegenüber dem Vorgänger. Der A20-Chip soll bis zu 18 Prozent schneller und 30 Prozent effizienter sein und gilt als erster 2-Nanometer-Chip von Apple. Ein entsprechendes Apple-Event wird innerhalb eines Monats erwartet.

In Indonesien listet der Händler iBox aktuelle Preise für verschiedene iPhone-Modelle: das iPhone 14 (128 GB) für 8.749.000 Rupiah, das iPhone 17e (256 GB) für 13.499.000 Rupiah, das iPhone 17 (256 GB) für 17.499.000 Rupiah, das iPhone Air (128 GB) für 16.499.000 Rupiah, das iPhone 17 Pro (256 GB) für 24.499.000 Rupiah sowie das iPhone 17 Pro Max (2 TB) für 44.749.000 Rupiah.

Zum Vergleich verweisen Beobachter darauf, dass Samsungs Galaxy-Z-Fold8-Serie bereits in über 100 Märkten erhältlich ist – ein Vorsprung, den Apple mit seinem faltbaren Modell erst noch aufholen müsste.

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