Millionen, Modelle

iPhone-Exploit usbliter8: Millionen ältere Modelle dauerhaft gefährdet

18.06.2026 - 23:27:30 | boerse-global.de

Der Hardware-Fehler im USB-Controller älterer iPhones ist nicht durch Software-Updates behebbar. Physischer Zugriff nötig.

BootROM-Exploit usbliter8: Millionen iPhones dauerhaft verwundbar
Millionen - Ein älteres iPhone-Modell ist über ein USB-Kabel mit einer abstrakten, digitalen Oberfläche verbunden, die eine Hardware-Schwachstelle symbolisiert. 18.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Schwachstelle sitzt in der Hardware und lässt sich nicht patchen.

Hardware-Fehler im USB-Controller

Die Sicherheitsfirma Paradigm Shift hat einen Exploit veröffentlicht, der direkt am BootROM der Geräte ansetzt. Das BootROM ist der erste Code, der beim Start des Prozessors ausgeführt wird – und fest in der Hardware verankert.

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Weil der Fehler im USB-Controller steckt, können Apple und Nutzer nichts dagegen tun. Software-Updates helfen nicht. Der Exploit ermöglicht das Ausführen von unsignierter Software auf betroffenen Geräten.

Doch ein Angriff ist nicht trivial. Wer die Lücke ausnutzen will, braucht physischen Zugriff auf das iPhone. Zudem muss während des Startvorgangs eine USB-Verbindung zu einem externen Gerät bestehen. Ein Angriff übers Internet ist nicht möglich.

Welche iPhones betroffen sind

Die Lücke betrifft Prozessoren der Generationen A12 und A13. Konkret sind das folgende Modelle, die zwischen Ende 2018 und Anfang 2020 auf den Markt kamen:

  • iPhone XS, XS Max und XR
  • iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max
  • iPhone SE (zweite Generation)

Gute Nachrichten für Besitzer neuerer Geräte: Chips ab der A14-Serie sind immun gegen den Exploit. Auch der ältere A11-Prozessor ist nicht betroffen.

Was der Exploit bedeutet

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Paradigm Shift hat Apple vorab informiert, dennoch Proof-of-Concept-Code veröffentlicht. Für normale Nutzer ist das Risiko gering – ein Angreifer müsste das Gerät in die Hände bekommen.

Anders sieht es für Forensiker und die Jailbreak-Community aus. Für sie ist die Entdeckung ein gefundenes Fressen. Millionen iPhones bieten nun eine dauerhafte Angriffsfläche für Angreifer mit direktem Hardware-Zugriff.

Bleibt nur ein Rat: Wer ein betroffenes Modell besitzt, sollte sein iPhone gut im Auge behalten. Eine softwarebasierte Lösung wird es nicht geben.

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