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iPhone-18-Start: 1209 Betrugsfälle und 25 Mio. HK-Dollar Schaden

Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 04:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Zum iPhone-18-Vorverkauf meldete Hongkong 1209 unautorisierte Zahlungen. Die Ermittler suchen nach dem Datenleck hinter dem Betrug.

Apple iPhone 18: Hongkong untersucht Kreditkartenbetrug
Dunkles, modernes Rechenzentrum mit Server-Schränken und blauen Statusleuchten. Illustration mit AI erstellt.

In Hongkong untersuchen Sicherheitsbehörden einen großangelegten Fall von Kreditkartenbetrug, der unmittelbar mit dem Verkaufsstart der neuesten Smartphone-Generation von Apple zusammenfällt.

Wie die Polizei in Hongkong mitteilte, gingen bis zum 14. September 2026 um 17:00 Uhr insgesamt 1209 Anzeigen wegen unautorisierter Transaktionen im offiziellen Apple-Online-Shop ein. Der bisher bezifferte Gesamtschaden beläuft sich auf rund 25 Millionen Hong-Kong-Dollar, was etwa 100 Millionen Taiwan-Dollar entspricht.

Die Vorfälle ereigneten sich in engem zeitlichem Zusammenhang mit der Öffnung der Vorbestellungsphase für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max. Diese hatte am 12. September 2026 um 20:00 Uhr begonnen.

Nur kurze Zeit nach dem Start der offiziellen Vorbestellungen registrierten zahlreiche Nutzer Abbuchungen von ihren Kreditkarten, die sie nach eigenen Angaben nicht selbst autorisiert hatten. Das zuständige Cyber-Security-and-Technology-Crime-Bureau führt den Fall unter der Einstufung „Erlangung von Vermögenswerten durch Täuschung“.

Fehlende Sicherheitsmechanismen bei Transaktionen

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler lag die Ursache für die unautorisierten Abbuchungen nicht in einem direkten Angriff auf die technische Infrastruktur der beteiligten Unternehmen. Die Systeme von Apple sowie die der beteiligten Banken hätten zum fraglichen Zeitpunkt normal funktioniert.

Ein klassischer Cyberangriff auf die Plattformen könne daher nach aktuellem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden. Stattdessen konzentrieren sich die Untersuchungen nun darauf, die Quelle des massiven Lecks von Kreditkartendaten zurückzuverfolgen.

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Ein wesentlicher Faktor bei dem Betrugsszenario war offenbar die Deaktivierung oder das Fehlen bestimmter Sicherheitsabfragen. Den Berichten zufolge war bei den betroffenen Transaktionen keine sogenannte 3DS-Verifizierung aktiviert.

Zudem hätten die Vorbestellungen im Apple-Shop keine Bestätigung durch ein Einmalpasswort (OTP-Verifizierung) erfordert. Dies ermöglichte es den Tätern, Zahlungen ohne die sonst übliche zusätzliche Bestätigung durch die rechtmäßigen Karteninhaber auszulösen.

Betroffene Institute und Haftungsfragen

Von dem Missbrauch sind Kunden mehrerer großer Bankhäuser betroffen, darunter namhafte Institute wie HSBC und Standard Chartered. Die Beträge der einzelnen unautorisierten Buchungen variieren dabei erheblich. Die größte gemeldete Einzeltransaktion belief sich laut polizeilichen Angaben auf rund 130.000 Hong-Kong-Dollar, während andere Quellen den Höchstwert mit etwa 114.000 Hong-Kong-Dollar angeben.

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Die Hongkonger Geldbehörde HKMA hat sich bereits zu den Vorfällen geäußert, um die betroffenen Verbraucher zu beruhigen. Die Behörde erklärte, dass Karteninhaber, die keine Verantwortung für die Sicherheitslücke tragen und nicht fahrlässig gehandelt haben, nicht für die entstandenen Verluste haftbar gemacht werden.

In solchen Fällen müssten die Nutzer den finanziellen Schaden nicht selbst tragen. Die Ermittlungen des Cyber-Security-and-Technology-Crime-Bureau zur Identifizierung der Hintermänner und der Herkunft der verwendeten Kartendaten dauern an.

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