iPhone 18 Pro: Samsung und LG starten OLED-Produktion für September
Veröffentlicht am: 11.08.2026 um 11:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Display-Hersteller Samsung Display und LG Display haben mit der Massenproduktion der OLED-Panels für die kommende iPhone 18 Pro-Serie begonnen. Berichten zufolge sicherte sich Samsung Display mit einem Anteil von 64 % den Großteil des Auftragsvolumens, während LG Display die verbleibenden 36 % übernimmt. Die Markteinführung der neuen Pro-Modelle wird für September 2026 erwartet.
Qualitätshürden führen zu Lieferantenwechsel und Verzögerungen
Während die beiden südkoreanischen Branchenriesen die Fertigung hochfahren, wurde der chinesische Wettbewerber BOE vorerst von der Lieferkette ausgeschlossen. Grund dafür ist eine unzureichende Ausbeute bei der Produktion der LTPO+-Panels. Die Fertigungsrate von BOE lag laut Branchenkreisen lediglich zwischen 65 % und 70 %, während für eine Zertifizierung durch den Auftraggeber eine Quote von über 85 % gefordert wurde.
Diese Verschiebungen im Lieferantennetzwerk haben zudem Auswirkungen auf das restliche Produktportfolio. Die Veröffentlichung der Standardversion des iPhone 18 wurde auf das erste Quartal 2027 verschoben. Samsung Display konnte sich hingegen in einem weiteren Segment positionieren und liefert exklusiv die flexiblen OLED-Panels für das erste faltbare Modell, das als iPhone Ultra bezeichnet wird. Der hierfür geschlossene Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die erste Bestellung umfasst rund 3 Millionen Einheiten, wobei die Produktionsausbeute bei diesem komplexen Bauteil bereits bei über 80 % liege.
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Massive Steigerung der Materialkosten
Analysen von Marktforschern wie TrendForce deuten auf eine erhebliche finanzielle Belastung in der Lieferkette hin. Die Materialkosten (Bill of Materials, BOM) für das iPhone 18 Pro steigen im Vergleich zum Vorgängermodell um fast 40 %. Konkret wird für die 256-GB-Variante eine Kostensteigerung von etwa 38 % erwartet.
Haupttreiber dieser Entwicklung ist der Speicheranteil an der Gesamtkalkulation. Während die Kosten für Speichermodule vor einem Jahr noch 10 % der BOM ausmachten, stieg dieser Anteil im dritten Quartal 2026 bereits auf 34 %. Für die erste Jahreshälfte 2027 prognostizieren Experten sogar einen Anstieg auf über 40 %. Es wird erwartet, dass Apple geringere Margen in Kauf nehmen könnte, um die geplanten Auslieferungsmengen stabil zu halten.
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DRAM-Knappheit gefährdet Produktionsziele
Zusätzlich zu den steigenden Kosten sieht sich die Produktion des iPhone 18 Pro Max mit logistischen Engpässen konfrontiert. Eine akute Knappheit bei DRAM-Bausteinen bedroht den Zeitplan für das Spitzenmodell. Berichten zufolge hält der Hersteller derzeit Prozessoren im Gesamtwert von rund 1 Mrd. US-Dollar auf Lager, die aufgrund der fehlenden Speicherkomponenten nicht fertiggestellt werden können.
Diese Situation führt zu Befürchtungen über mögliche Lieferverzögerungen und Preiserhöhungen für Endkunden. Ungeachtet der aktuellen Komponentenknappheit hält das Unternehmen jedoch an der Einführung des neuen A20-Pro-Chips fest. Dieser basiert auf der 2nm-Technologie von TSMC und bildet weiterhin das technologische Herzstück der neuen Gerätegeneration.
