iPhone 18 Pro: Samsung und LG produzieren OLED-Panels, BOE raus
Veröffentlicht am: 15.08.2026 um 14:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Im Vorfeld der für September geplanten Markteinführung der neuen Smartphone-Generation von Apple zeichnet sich eine klare Struktur in der Zuliefererkette für die Display-Komponenten ab.
Aktuellen Branchenberichten zufolge haben Samsung Display und LG Display die Massenproduktion der OLED-Panels für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max bereits aufgenommen. Dabei entfällt ein Großteil der Aufträge mit 64 Prozent auf Samsung Display, während LG Display einen Anteil von 36 Prozent der Fertigung übernimmt.
Marktaufteilung und Herausforderungen bei der Panel-Fertigung
Der chinesische Hersteller BOE wurde hingegen für den aktuellen Lieferzyklus nicht berücksichtigt. Grund hierfür sei eine unzureichende Ausbeute bei der Produktion der sogenannten LTPO+-Panels.
Während Apple eine Erfolgsquote von 85 Prozent fordere, erreiche BOE derzeit lediglich Werte zwischen 65 und 70 Prozent. Dies unterstreicht die hohen technischen Hürden bei der Fertigung der neuen Display-Generation, die in den kommenden Pro-Modellen zum Einsatz kommen soll.
Die gewählten Lieferanten Samsung und LG setzen für die Bildschirme der Pro-Serie auf die LTPO-Plus-Technologie. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil der Hardware-Strategie, um die Effizienz der Geräte zu steigern.
Strategische Lagerhaltung und Kostenstrukturen
Interessante Einblicke bieten die aktuellen Kalkulationen zur Preisgestaltung der Komponenten. Apple erzielt Berichten zufolge signifikante Einsparungen bei der Beschaffung der OLED-Displays für das iPhone 18 Pro Max. Der Preis pro Panel belaufe sich demnach auf etwa 68 US-Dollar.
Im Vergleich zum direkten Vorgängermodell, dem iPhone 17 Pro Max, für dessen Display noch zwischen 110 und 120 US-Dollar gezahlt werden mussten, entspricht dies einer Reduktion der Kosten um 42 bis 52 US-Dollar pro Einheit.
Parallel zu den gesunkenen Komponentenkosten hat der Konzern seine Logistikstrategie angepasst. Der OLED-Lagerbestand wurde von einem Zeitraum von vier auf sechs Wochen erhöht. Branchenexperten werten dies als Maßnahme zur Absicherung der Lieferfähigkeit nach dem für September erwarteten Launch der Geräte.
Wer sich für die neueste iPhone-Generation entscheidet, sollte auch die Software-Grundlagen beherrschen. Dieser kostenlose Ratgeber hilft Ihnen, die 53 wichtigsten Apple-Begriffe endlich sicher zu verstehen. Jetzt iPhone-Lexikon gratis anfordern
Technologische Spezifikationen und Preisprognosen
Trotz der Ersparnisse bei den Display-Komponenten deutet sich für die Endverbraucher eine erhebliche Preiserhöhung an. Marktbeobachter rechnen mit einem Aufschlag von 200 bis 300 US-Dollar für die Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max. Damit könnten die Einstiegspreise auf 1.399 US-Dollar für das Pro-Modell und 1.499 US-Dollar für das Pro Max steigen.
Die technische Ausstattung der neuen Geräte umfasst den im 2-Nanometer-Verfahren gefertigten A20 Pro Chip sowie ein um 35 Prozent verkleinertes Dynamic Island. Zu den weiteren Neuerungen gehören eine variable Blende im Bereich von f/1.4 bis f/2.8, eine 24-Megapixel-Frontkamera und ein C2 Modem.
Zudem sollen die Batterien vergrößert werden, wobei für das internationale Pro-Max-Modell ein Zuwachs von 12 Prozent angegeben wird. Für das Standardmodell des iPhone 18, das voraussichtlich im ersten Quartal 2027 folgt, prognostiziert der Analyst Jeff Pu eine Erweiterung des Arbeitsspeichers auf 12 Gigabyte sowie ein neu gestaltetes Dynamic Island.
Bei hochpreisigen Modellen wie dem neuen Pro Max ist eine reibungslose Bedienung entscheidend für den Werterhalt. Ein kostenloses Starterpaket zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Gerät von Anfang an optimal einrichten. Kostenlosen iPhone-Guide hier herunterladen
Ausbau der Fertigungskapazitäten in Indien
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Diversifizierung der Produktionsstandorte. Die volle Produktion des iPhone 18 Pro und Pro Max für die Märkte in den USA und Europa findet in Indien statt. In fünf Werken in den Bundesstaaten Tamil Nadu und Karnataka wird die Fertigung hochgefahren.
Während Foxconn weiterhin die Mehrheit der Produktion hält, konnte die Tata-Gruppe ihren Anteil an der Fertigung der Pro-Modelle steigern. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Schritt in der Neuausrichtung der globalen Lieferketten für High-End-Elektronik.
