SeaTouch-Gehäuse, Blende

iPhone 18 Pro: Neues SeaTouch-Gehäuse nutzt variable Blende beim Tauchen

Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 16:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

DIVEVOLK stellt das SeaTouch 6 Pro für iPhone 18 Pro und Pro Max vor. Blackmagic unterstützt zudem die variable Kamera-Blende per App.

iPhone 18 Pro: DIVEVOLK bringt neues Unterwassergehäuse
Ein Unterwasser-Szenario mit Sonnenstrahlen, die durch die Wasseroberfläche auf einen felsigen Meeresboden treffen. Illustration mit AI erstellt.

Mit dem Marktstart des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max hat Apple seine Kamera- und Chiptechnik deutlich überarbeitet. Zubehörhersteller wie DIVEVOLK aus Zhuhai in China ziehen nach und passen ihre Unterwassergehäuse an die neuen Geräteabmessungen und Kamerafunktionen an. Ein aktuelles Beispiel ist das SeaTouch 6 Pro, das der Hersteller im September 2026 vorstellte.

Neues Gehäuse für neue Formate

Das SeaTouch 6 Pro ist laut DIVEVOLK für die veränderten Maße des iPhone 18 Pro (150,0 × 71,9 × 8,75 mm) und des iPhone 18 Pro Max (163,4 × 78,0 × 8,8 mm) ausgelegt.

Die Gehäuseaufnahme selbst fasst laut Herstellerangaben Geräte bis zu einer Größe von 180,0 × 82,5 × 11,2 mm und lässt Kamerabuckel bis 17 mm Höhe zu. Damit reagiert das Unternehmen auf die gewachsenen Kameramodule moderner Smartphones.

Das Gehäuse ist nach IPX8 zertifiziert und laut DIVEVOLK bis zu einer Tauchtiefe von 60 Metern einsetzbar, wobei die volle Bedienung über einen Touchscreen erfolgen soll. Ergänzt wird das System durch einen Bluetooth-Auslöser, der laut Hersteller ebenfalls bis 60 Meter Tiefe funktioniert, sowie eine SeaLink genannte Datenübertragung mit einer angegebenen Reichweite von bis zu 30 Metern.

Was das iPhone 18 Pro an Kameratechnik mitbringt

Der Zeitpunkt der Ankündigung fällt mit dem Verkaufsstart des iPhone 18 Pro und Pro Max zusammen, für die Apple seit dem 12. September 2026 Vorbestellungen entgegennahm. Die Hauptkamera der neuen Modelle löst mit 48 Megapixeln auf und verfügt laut Apple erstmals über eine vierstufige variable Blende mit den Werten ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0 – zuvor war die Blende mit ƒ/1.78 fest verbaut.

Apple gibt an, dass sich dadurch die Low-Light-Leistung um rund 50 Prozent verbessert habe. Die Blende lässt sich in der Kamera-App über eine Funktion namens Lens Aperture manuell steuern oder automatisch regeln; auch Tele- und Ultraweitkamera lösen nun mit jeweils 48 Megapixeln auf.

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Für Unterwasserfotografen ist diese Neuerung relevant, weil die variable Blende potenziell mehr Kontrolle über Lichtverhältnisse in verschiedenen Tauchtiefen erlaubt. Ob und wie DIVEVOLK-Gehäuse eine direkte Steuerung dieser Blendenfunktion beim Tauchen ermöglichen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Software-Unterstützung von Drittanbietern

Auch abseits der Gehäusehersteller reagiert die Branche auf die neue Kameraarchitektur. Blackmagic Design veröffentlichte die App Blackmagic Camera für iOS in Version 3.5, die laut Ankündigung vom 18. September 2026 kostenlos verfügbar ist und die 48-Megapixel-Fusion-Hauptkamera des iPhone 18 Pro und Pro Max unterstützt.

Die App erlaubt demnach eine manuelle Steuerung der variablen Blende mit einer 6-Blatt-Iris im Bereich ƒ/1.48 bis ƒ/4.0 bei einer Brennweite von umgerechnet 24 Millimetern, während Ultraweit- und Telekamera mit fixer Blende von ƒ/2.2 beziehungsweise ƒ/2.8 arbeiten.

Zudem unterstützt die Anwendung ProRes-Aufnahmen auf den neuen Pro-Video-Speicher der Geräte. Laut Blackmagic Design wird derzeit noch daran gearbeitet, Zwischenwerte der Blende sowie einen Blendenwechsel während laufender Aufnahmen zu ermöglichen.

Leistungsdaten des neuen Chips

Angetrieben werden die neuen iPhone-Modelle vom A20 Pro, der laut Apple als erster 2-Nanometer-Chip in einem iPhone zum Einsatz kommt. Das Unternehmen gibt eine bis zu 20 Prozent schnellere CPU-Leistung, eine um 40 Prozent verbesserte Grafikleistung sowie eine um 40 Prozent gesteigerte Dauerleistung gegenüber dem A19 Pro an.

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Der Chip verfügt über eine 6-Kern-CPU, eine 7-Kern-GPU und eine 32-Kern-Neural-Engine. Für das iPhone 18 Pro Max nennt Apple eine Videowiedergabedauer von bis zu 45 Stunden, sechs Stunden mehr als beim Vorgängermodell.

Ergänzt werden die Geräte durch neue Pro Controls zur manuellen Einstellung von Blende, ISO, Verschlusszeit und Weißabgleich, ein C2-Modem sowie eine Schnellladefunktion, die laut Apple eine Ladung von 50 Prozent in 15 Minuten ermöglicht.

Erfahrungen mit bestehenden Unterwassergehäusen

Wie sich DIVEVOLK-Gehäuse in der Praxis schlagen, zeigte zuletzt ein Test des SeaTouch 4 Max Creator Kits, eines universellen Smartphone-Gehäuses für Tauchtiefen bis 60 Meter mit Touchscreen-Membran, einem 2000-Lumen-Videolicht namens SL20, Weitwinkel- und Makroobjektiv sowie Bluetooth-Auslöser.

Der Test erfolgte mit einem iPhone 17 Pro in Großbritannien und auf Menorca. Passend zum wachsenden Interesse an mobiler Unterwasserfotografie kündigte DIVEVOLK zudem an, einen Unterwasser-Fotowettbewerb für 2026 erstmals um eine eigene Smartphone-Kategorie zu erweitern, die der Hersteller sponsert.

Mehr zum Thema bei MacRumors: „iPhone 18 Pro: Using the New Variable Aperture Lens“

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