iPhone 18 Pro Max: Apples größter Akku-Sprung mit 5.391 mAh
Veröffentlicht am: 05.07.2026 um 19:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple bereitet sich auf die nächste Generation seiner Pro-Modelle vor – und die braucht offenbar mehr Energie. Neue Zertifizierungsdokumente aus China enthüllen deutlich größere Batterien für das iPhone 18 Pro Max. Gleichzeitig schließt der Konzern einen historischen Rechtsstreit um gedrosselte Akkus ab.
Die Entwicklung kommt nicht überraschend: Mit der Integration leistungsfähigerer KI-Funktionen steigen die Energieanforderungen. Branchenbeobachter rechnen damit, dass die Kombination aus größeren Zellen und effizienteren Chips die Akkulaufzeit der Flaggschiff-Modelle um bis zu 50 Prozent verbessern könnte.
Chinesische Zertifizierung bestätigt Kapazitätssprung
Die Einträge in Chinas 3C-Zertifizierungsdatenbank vom 4. Juli 2026 liefern konkrete Zahlen: Das iPhone 18 Pro Max erhält für den internationalen und chinesischen Markt einen Akku mit 5.391 mAh – ein Plus von fast zwölf Prozent gegenüber dem Vorgänger. Die US-Variante kommt sogar auf 5.567 mAh.
Das standard iPhone 18 Pro legt moderater zu: 4.056 mAh für das internationale Modell, 4.288 mAh für die US-Version. Das entspricht einem Zuwachs von rund 1,7 Prozent.
Diese Hardware-Veränderungen dürften auch das Gehäuse betreffen. Branchenleaks zufolge wird das neue Pro-Modell 0,3 bis 0,5 Millimeter dicker – nötig, um die größeren Zellen unterzubringen. Der erwartete A20 Pro-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren, soll die Energieeffizienz zusätzlich steigern.
Software-Updates für die aktuelle Generation
Parallel zu den Hardware-Plänen veröffentlichte Apple am 4. Juli iOS 26.5.2 – ein gezieltes Update für iPhone 17 und iPhone Air. Es behebt einen kritischen Ladefehler: Bei extrem niedrigem Akkustand startete das Kabel-Laden teilweise nicht. Besitzer der betroffenen Modelle sollten das Update umgehend installieren.
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Die neuen Funktionen ergänzen bestehende Werkzeuge zur Akkuschonung. Die bereits mit dem iPhone 15 eingeführte 80-Prozent-Ladegrenze bleibt ein zentrales Mittel gegen chemische Alterung der Lithium-Ionen-Zellen. Zusammen mit dem adaptiven Energiemanagement und dem Stromsparmodus können Nutzer die Lebensdauer ihrer Akkus deutlich verlängern.
Aktuell unterstützt die iPhone-17-Serie Ladegeschwindigkeiten von bis zu 40 Watt, das iPhone Air ist auf 20 Watt begrenzt. Netzteile legt Apple seit Jahren nicht mehr bei – die USB-PD-Norm macht das Verwenden stärkerer Ladegeräte aber sicher.
Zehn Millionen Dollar Vergleich in Israel
Während Apple nach vorne blickt, bleibt ein altes Kapitel nicht unerledigt. Anfang Juli 2026 einigte sich der Konzern in einer Sammelklage in Israel auf einen Vergleich über zehn Millionen Euro. Es ging um die umstrittene Akku-Drosselung von 2017, bei der Apple die Leistung älterer iPhones drosselte, um unerwartete Abschaltungen zu verhindern – ohne die Nutzer ausreichend zu informieren.
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Apple bestreitet weiterhin jedes Fehlverhalten, zahlt aber Entschädigungen an betroffene Besitzer älterer Geräte. Der Fall erinnert an ähnliche Verfahren in den USA und Europa, die ebenfalls mit Vergleichen endeten.
KI braucht mehr Energie – und mehr Speicher
Der Schritt zu größeren Akkus ist auch eine Reaktion auf Apples KI-Offensive. Nach der Ankündigung von Siri AI auf der WWDC 2026 zeichnet sich ab: Die leistungsfähigsten On-Device-Modelle benötigen mindestens 12 Gigabyte Arbeitsspeicher. Diese Spezifikation erfüllen bisher nur das iPhone 17 Pro und die kommenden iPhone-18-Pro-Modelle.
Die nächste große Produkteinführung wird für September 2026 erwartet. Neben den größeren Akkus sollen die Pro-Modelle eine variable Hauptkamera-Blende und ein kompakteres Dynamic Island erhalten. Ob die verbesserte Akkulaufzeit die dickeren Gehäuse rechtfertigt – das wird sich zeigen, wenn die ersten Testgeräte in den Händen der Nutzer liegen.
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